Neuer Zuschnitt der  Arbeitsagentur-Bezirke

Nürnberg - Bei manchen Kommunalpolitikern war die Reform auf große Vorbehalte gestoßen - seit Montag ist die Neuordnung der bayerischen Arbeitsagentur-Bezirke nun in Kraft.

Sie sieht eine Verringerung der Arbeitsagenturen von bislang 27 auf 24 vor, teilte die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag auf dpa-Anfrage mit. Mehrere Agenturen würden miteinander verschmolzen, eine neue gegründet. Die 102 Geschäftsstellen der Arbeitsagenturen blieben allerdings bestehen. „Für unsere Kunden ändert sich gar nichts“, unterstrich eine bayerische BA-Sprecherin.

In Oberfranken geht die Agentur Coburg in Bamberg auf und wird künftig von dort aus geleitet. Bayreuth wird mit Hof verschmolzen; die Agenturleitung sitzt künftig in Hof. Im Allgäu ist die bisherige Agentur Memmingen betroffen, die künftig Teil der Kemptener Agentur wird und auch von dort aus gelenkt wird. Die Agentur in Pfarrkirchen wurde mit Landshut verschmolzen.

In einem zweiten Schritt soll von 2013 an die Fusion der mittelfränkischen Agenturbezirke Ansbach und Weißenburg folgen. Sitz der Geschäftsstelle werde künftig die Stadt Ansbach sein, erläuterte die Sprecherin. Besonders umstritten bei regionalen Politikern war der Neuzuschnitt der Agenturen im Großraum Nürnberg, der ebenfalls erst im kommenden Jahr greifen soll. Hatte diesen Raum bislang die Agentur Nürnberg abgedeckt, so übernimmt künftig die neu zu gründende Agentur Fürth einen Teil des bisherigen Nürnberger Einzugsbereichs.

dpa

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