Aus Neugier: Betrunkener lässt sich in Waden schießen

Altdorf - Um die Wirkung eines Luftgewehrs auszuprobieren, hat sich ein betrunkener 19-Jähriger in Altdorf bei Nürnberg von einem Freund in beide Waden schießen lassen.

Ein Geschoss drang sechs Zentimeter tief in das Bein ein, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Mittwoch mitteilte. Nachdem es dem jungen Mann nicht gelungen sei, die Projektile mit einem Zahnstocher zu entfernen, habe er sich am Dienstag von einer Freundin ins Krankenhaus bringen lassen. In der Klinik habe der stark betrunkene junge Mann behauptet, er sei auf dem Heimweg von einer Party von einem Fremden angeschossen worden.

Erst später habe sich herausgestellt, dass sein ebenfalls betrunkener gleichaltriger Freund mit dem Einverständnis des Verletzten geschossen habe, berichtete die Polizei. Die beiden hätten vorher in der Wohnung des Opfers gezecht und seien dabei auf die Idee zu dem Selbstversuch gekommen. Dem Angeschossenen droht nun eine Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat.

AP

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gaffer verursachen Unfall auf der A3
Nach einem Unfall auf der Autobahn, verfolgten zahlreiche Gaffer die Bergungsarbeiten. Mit ihrem Verhalten sorgten sie für einen weiteren Unfall.
Gaffer verursachen Unfall auf der A3
Jogger findet Handgranate auf Feldweg
Beim Joggen hat ein Mann bei Pielenhofen eine gefährliche Entdeckung gemacht. Auf dem Feldweg lag eine Handgranate.
Jogger findet Handgranate auf Feldweg
Seit Sonntag vermisst: 14-Jährige in Niederbayern verschwunden 
Julia Maria Radl aus Gangkofen wird seit Sonntag vermisst. Die Polizei sucht mit einem Foto nach der 14-Jährigen.
Seit Sonntag vermisst: 14-Jährige in Niederbayern verschwunden 
Über 50.000 freie Plätze in Bayerns Flüchtlingsunterkünften
Mehr als 50.000 Plätze in bayerischen Flüchtlingsunterkünfte sind nicht belegt, zahlreiche Einrichtungen stehen sogar komplett leer.
Über 50.000 freie Plätze in Bayerns Flüchtlingsunterkünften

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.