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Gefährliches Aquaplanning.

Neun Verletzte

Mindelheim/Werneck - Neun Verletzte und ein Sachschaden von rund 70 000 Euro - das ist die Bilanz von zwei schweren Unfällen am Wochenende in Bayern.

Auf der Bundesstraße 16 verlor eine Fahranfängerin am Samstag zwischen Lauchdorf und Mindelheim im Allgäu die Kontrolle über ihren Wagen. Das mit fünf Personen besetzte Fahrzeug prallte nach Angaben der Polizei in Kaufbeuren ungebremst und frontal gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Dessen 56 Jahre alter Fahrer und seine Ehefrau wurden in ihrem Wagen eingeklemmt und ebenso schwer verletzt wie der mitfahrende Sohn. Die 18-Jährige und ihre vier Mitfahrer kamen mit leichteren Blessuren davon.

Auf der Autobahn A7 Fulda-Würzburg kam am Samstagnachmittag ein 60-Jähriger aufgrund hoher Geschwindigkeit und Aquaplaning in der Nähe von Werneck (Landkreis Schweinfurt) ins Schleudern. Das Fahrzeug krachte dreimal gegen die Außenleitplanke und schleudert von dort schließlich gegen die Mittelleitplanke. Der Wagen des 60-Jährigen wurde schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden. Den Schaden bezifferte die Polizei auf 33 000 Euro. Der Mann wurde nicht verletzt.

Wenig später musste ein 50-jähriger Autofahrer wegen des Unfalls auf der A7 abbremsen. Dabei fuhr er auf das Auto eines 21-Jährigen. Nach weiteren 20 Minuten krachten weitere drei Fahrzeuge ineinander. Eine 52 Jahre alte Frau bemerkte das Stauende zu spät und krachte mit ihrem Wagen mit so hoher Geschwindigkeit gegen das in Schrittgeschwindigkeit vor ihr rollende Fahrzeug, dass dieses auf ein weiteres Autos katapultiert wurde, berichtete die Polizei in Schweinfurt. Der Fahrer des zweiten Pkw wurde leicht verletzt, konnte aber das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Schaden an diesen fünf Fahrzeugen beträgt zusammen rund 22 000 Euro.

dpa

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