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Fünf Millionen Euro sollen in die Sanierung von Schloss Neuschwanstein gesteckt werden.

Freistaat investiert

Neuschwanstein: Fünf Millionen für Sanierung

Schwangau - 1,5 Millionen Besucher kommen jedes Jahr nach Neuschwanstein. Am Freitag haben in dem Märchenschloss die Schlössertage begonnen - mit einem neuen Thronbild und einem Versprechen.

Der Freistaat Bayern will mindestens fünf Millionen Euro in die Erhaltung von Schloss Neuschwanstein investieren. Das kündigte Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger zum Auftakt der Schlössertage am Freitag in Schwangau an. Fünf Millionen Euro werde allein die Sanierung der Prunkräume kosten, sagte er im Schloss.

„Schloss Neuschwanstein ist das Aushängeschild für Bayern und Deutschland in der Welt“, sagte Hintersberger. Mit 1,5 Millionen Besuchern im Jahr sei es das „Zugpferd“ der bayerischen Schlösser, die insgesamt jedes Jahr rund fünf Millionen zählen.

Kostenlose Aktionen für Besucher

Außerdem wurde bei dem Tag der offenen Tür in Neuschwanstein ein zwei Meter großes Bild aufgestellt. Es handelt sich um den Thronentwurf eines Hofarchitekten von Ludwig II., der im 19. Jahrhundert allerdings nie verwirklicht wurde. Die mit Aquarellfarben ausgemalte Zeichnung wurde auf einen zwei Meter mal 80 Zentimeter großen Aufsteller aufgezogen.

Die temporäre Installation aus Anlass des 150. Jahrestags der Thronbesteigung Ludwigs und schmückt nun den Neuschwansteiner Thronsaal. Ludwig II ließ das Schloss ab 1869 bauen, wohnte aber nur wenige Monate darin und erlebte seine Vollendung 1886 nicht mehr.

Bei den Schlössertagen sollen bis zum Herbst in insgesamt sieben Schlössern im ganzen Freistaat besondere kostenlose Aktionen für die Besucher angeboten werden, unter anderem in der Orangerie im Hofgarten in Ansbach, auf der Burg Prunn und in der Kaiserburg Nürnberg.

dpa

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