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Schloss Neuschwanstein wurde 1886 sieben Wochen nach dem Tod von König Ludwig II. für das Publikum geöffnet.

Neuschwanstein: Die Hüllen fallen

Hohenschwangau/München - Nach eineinhalb Jahren Sanierung an der Südfassade von Schloss Neuschwanstein sollen jetzt die Hüllen fallen.

Wie die Bayerische Schlösserverwaltung in München am Mittwoch mitteilte, wird die Südseite des Märchenschlosses von König Ludwig II. bis zum Wochenende weitgehend von den Baugerüsten befreit. Der Blick auf das Königsschloss von der Marienbrücke aus - ein beliebtes Fotomotiv - werde damit wieder frei. Nur an der Sockelzone soll noch ein Gerüst bis Mitte 2010 bleiben.

Die Südfassaden von Neuschwanstein oberhalb der Pöllatschlucht waren seit Mai 2008 verhüllt. Hinter den Gewebeplanen waren nach Angaben der Schlösserverwaltung die Natursteinmauern saniert worden. Als nächster Bauabschnitt ist für 2010 die Sanierung der historischen Straßenstützmauer von der Schlosswirtschaft bis zum Schloss geplant. Im Herbst 2010 soll dann die West- und Nordfassade eingerüstet werden, um im darauffolgenden Jahr mit der Fassadensanierung zu beginnen. Komplett gerüstfrei wird Schloss Neuschwanstein erst wieder ab Ende 2011 sein, teilte die Schlösserverwaltung mit.

Schloss Neuschwanstein wurde 1886 sieben Wochen nach dem Tod von König Ludwig II. für das Publikum geöffnet. Der menschenscheue “Kini“ hatte das Traumschloss erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Nach seinem mysteriösen Tod im Starnberger See entwickelte sich Neuschwanstein zum Publikumsmagneten. Es gehört zu den meistbesuchten Schlössern in Europa. Rund 1,3 Millionen Besucher aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Füssen im Allgäu, wo das Schloss vor einer prächtigen Alpenkulisse liegt.

dpa

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