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Wasserhahn auf Berghütte lief zwei Monate lang völlig unbemerkt – die Rechnung hat es in sich

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Von: Felix Herz

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Zwei Monate lief der Wasserhahn – die Rechnung hat es nun in sich (Symbolbild).
Zwei Monate lief der Wasserhahn – die Rechnung hat es nun in sich (Symbolbild). © Bihlmayerfotografie / IMAGO

Auf einer Berghütte in Bayern lief ein Wasserhahn. Zwei Monate lang, von niemandem bemerkt. 6000 Kubikmeter Wasser später gab es dann die Überraschung.

Oberstdorf – Wasserverschwendung ist immer ärgerlich. Doch gerade jetzt, wo in Italien von einer katastrophalen Wasserknappheit heimgesucht wird, fällt sie natürlich besonders schwer ins Gewicht. Daher macht derzeit auch eine Meldung aus Oberstdorf die Runde: 6000 Kubikmeter Wasser waren aus einem vergessenem Wasserhahn in Bayern gelaufen.

Aufgedrehter Wasserhahn: Zwei Monate fließt das Wasser unbemerkt

Wie die Polizei mitteilte, sei der Wasserhahn auf einer Berghütte in Oberstdorf, Landkreis Oberallgäu, für etwa zwei Monate aufgedreht gewesen. Bemerkt wurde das wohl von niemanden. So floss Liter um Liter den Hang hinter der Berghütte hinab und weichte diesen völlig auf.

Dabei merkte die Polizei an, dass der Wasserhahn nicht etwa innerhalb der Hütte sei, sondern sich außerhalb des Häuschens befinde – somit frei zugänglich für Spaziergänger, Wanderer und andere Personen. Erst am Dienstag, 5. Juli, bemerkte der Besitzer der Hütte den aufgedrehten Wasserhahn.

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Wasserverschwendung auf bayerischer Berghütte: Die Rechnung hat es in sich

Zuletzt kontrolliert hatte der Besitzer die Berghütte rund zwei Monate zuvor. Und in diesem Zeitraum floss wohl auch das Wasser. Ganze 6000 Kubikmeter Wasser kamen dabei zusammen. Dementsprechend teuer ist nun auch die Rechnung: 10 500 Euro Wasserkosten sind entstanden. Wer den Wasserhahn an dem Gebäude aufgedreht hat, ist bislang jedoch nicht bekannt, heißt es in der Mitteilung der Polizei. (fhz)

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