Nicht erwünscht! Streit um Skandalzirkus geht weiter

Kelheim - Wohin mit ihren Wagen? Das scheinen die Verantwortlichen beim Zirkus Brumbach nicht zu wissen. Schon wieder stehen sie auf einem fremden Grundstück - und sollen nun auch dort vertrieben werden.

Der Skandalzirkus Brumbach ist auch an seinem neuen Standort im Landkreis Kelheim nicht mehr erwünscht. Rund drei Monate nach dem Streit um einen von den Schaustellern besetzten Sportplatz in Regensburg liegt dem Amtsgericht Kelheim eine Klage gegen die Zirkustruppe vor. Eine Frau habe auf Räumung geklagt, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag. Der Zirkus habe vier Wochen Zeit, um auf die Klage zu reagieren. Mit einem Verhandlungstermin rechne er nicht vor Januar. Klägerin ist nach Informationen der “Mittelbayerischen Zeitung“ (Donnerstag) eine Heilpraktikerin aus Ingolstadt, auf deren Grundstück im Landkreis Kelheim die Zirkuswagen stehen.

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Der Zirkus sorgt seit Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Im April lieferte er sich eine gewaltsame Auseinandersetzung mit einem anderen Zirkus - die Regensburger Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob Anklage erhoben wird. Im Sommer blockierte die Truppe wochenlang einen Sportplatz in Regensburg und zog schließlich weiter ins niederbayerische Hausen, wo sie sich unter falschem Namen einquartiert haben soll. Schließlich fanden die Zirkusleute eine Bleibe im Landkreis Kelheim. Die Brumbachs hatten stets argumentiert, sie wüssten nicht, wohin mit ihren Wagen.

dpa

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