Streit in Mühldorf

Nähe zu Identitären? Jetzt spricht der gefeuerte Nikolaus

Mühldorf - Nach der Entlassung des jahrelangen Mühldorfer Nikolaus-Darstellers Peter Mück ging ein Aufschrei durch die Region. Jetzt äußert sich Mück persönlich zu den Ereignissen.

Nach dem kuriosen Nikolaus-Streit in Mühldorf hat Peter Mück nun noch einmal persönlich Stellung zu den Geschehnissen bezogen. Auf seinem Facebook-Account ließ der ausgemusterte Nikolaus verlauten, dass er sich besser über die Identitäre Bewegung hätte informieren müssen. 

Während er die Kernaussage des fraglichen Posts der IB „Kinderehe = Kindesmissbrauch“ immer noch für richtig halte, wolle er sich öffentlich von solchen Gruppierungen wie der IB und auch der AfD distanzieren. Seine Stellungnahme werde auch in der aktuellen Ausgabe des Mühldorfer Anzeigers zu lesen sein, wie Mück unserem Partnerportal innsalzach24.de erzählte.

Keine Rückkehr geplant

„Ich habe nie in Wort, Tat und Schrift die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Verfassung des Freistaates Bayern in irgendeiner Weise bekämpft, verunglimpft oder Personen beziehungsweise Gruppen unterstützt, die diese bekämpfen oder verunglimpfen. Auch habe ich zu keiner Zeit gegen meinen Beamteneid verstoßen“, verkündete Mück außerdem. 

Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner hatte, für den Fall einer öffentlichen Distanzierung Mücks zu der IB, angekündigt, dass dieser in sein Amt als Nikolaus zurückkehren könne. Trotz seiner nun getätigten Distanzierung schließt Mück seine Rückkehr als Mühldorfer Nikolaus allerdings aus.

kah

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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