+
Das Nintendo-Aushängeschild: Super-Mario

130 Stellen in Gefahr

Nintendo will Zentrale aus Unterfranken verlagern

Großostheim - Der Spielkonsolenhersteller Nintendo will seine Europazentrale vom unterfränkischen Großostheim nach Frankfurt am Main verlagern und dabei rund 130 Stellen abbauen.

Das Unternehmen wolle seine Struktur umbauen, um sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen, teilte Nintendo am Freitag mit. Dazu habe es einen „Konsultationsprozess“ begonnen. Zu den Änderungen gehöre die Zusammenlegung der zwei Standorte im Landkreis Aschaffenburg und in der Bankenmetropole. Das Unternehmen werde sich eng mit dem Betriebsrat abstimmen, um die Umsetzung sozialverträglich zu gestalten, hieß es.

Nintendo beschäftigt nach Angaben einer Sprecherin derzeit an beiden Standorten zusammen 900 Mitarbeiter, davon sollen 130 Stellen wegfallen. Der Landrat des Kreises Aschaffenburg, Ulrich Reuter, zeigte sich bestürzt über die Ankündigung. Der CSU-Politiker forderte einen Sozialplan und bat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) um Unterstützung.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Weiße Weihnachten: So stehen die Chancen für Bayern
Am Wochenende hat Bayern sein „weißes Wunder“ erlebt. Wie stehen die Chancen, dass wir das auch am Heiligabend erleben dürfen?
Weiße Weihnachten: So stehen die Chancen für Bayern
Schulbus-Unfall am Montagmorgen verläuft glimpflich 
Schreck in der Morgenstunde: Ein voll besetzter Schulbus kommt von der Straße ab. Doch schnell folgt die Erleichterung, niemand ist verletzt. Und für die Insassen fällt …
Schulbus-Unfall am Montagmorgen verläuft glimpflich 
Lawinen-Ticker: Erhebliche Gefahrenlage in den Allgäuer Alpen
Lawinen sind der absolute Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker verraten wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Lawinen-Ticker: Erhebliche Gefahrenlage in den Allgäuer Alpen
Kurz nach Beginn: Prozess gegen Ex-Priester wegen sexuellen Missbrauchs vertagt
Eigentlich sollte einem 53-jährigen Ex-Priester ab Montag der Prozess wegen sexuellen Missbrauchs gemacht werden. Nur wenige Minuten nach Beginn wurde der Prozess aber …
Kurz nach Beginn: Prozess gegen Ex-Priester wegen sexuellen Missbrauchs vertagt

Kommentare