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Das gestohlene Dachauer KZ-Tor in Norwegen.

Warten auf Untersuchungsergebnisse

Noch kein Zeitplan für Rückkehr des mutmaßlichen Dachauer KZ-Tors

Dachau - Rund eine Woche nach dem wahrscheinlichen Fund des gestohlenen Tors der Dachauer KZ-Gedenkstätte gibt es noch keinen Zeitplan für die Rückkehr.

Die bayerische Polizei wartet weiter auf Informationen aus Skandinavien. „Wir erwarten einen Vorschlag der Norweger, wie die Rückführung zu bewerkstelligen ist“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord am Mittwoch.

Unbekannte hatten das schmiedeeiserne 100-Kilo-Tor mit dem bekannten Schriftzug „Arbeit macht frei“ vor gut zwei Jahren gestohlen. Vergangene Woche tauchte es nach Einschätzung der Ermittler höchstwahrscheinlich auf - in der Nähe der norwegischen Küstenstadt Bergen. Endgültig ist aber noch nicht bestätigt, dass es sich dabei um das Original handelt.

Die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Polizei führt zu Verzögerungen: Die Oberbayern müssen das Bundeskriminalamt beauftragen, die Interpol-Verbindungsstelle in Stockholm zu kontaktieren. „Unser Kontakt ist da“, sagte der Sprecher. „Was nicht da ist, sind zusammenfassende Ergebnisse aus Norwegen.“ Entsprechend wenig können die bayerischen Spezialisten bislang zu dem Fall sagen: „Wir erhoffen uns deutlich mehr Informationen.“

dpa

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