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An einer Schule in Nördlingen kam es zu Cybermobbing. Der mutmaßliche Töter geht nicht mehr auf die Schule (Symbolbild).

13-Jähriger entdeckte eigene Todesanzeige

Nach Cybermobbing an Realschule: Verdächtiger (14) entzieht sich Bestrafung durch Schule

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Ein Schüler fand seine Todesanzeige in der Zeitung - ein Fall von Mobbing an einer Realschule. Jetzt wurde bekannt: Der mutmaßliche Täter geht nicht mehr auf die Schule.

  • Ein Schüler wurde gemobbt und fand seine eigene Todesanzeige in der Zeitung.
  • Der Verdacht fiel auf einen Mitschüler an der Realschule Maria Stern.
  • Der Tatverdächtige (14) geht nun nicht mehr auf diese Schule.

Nördlingen - Ein Jugendlicher (14) hatte einige Mitschüler an der Realschule Maria Stern in Nördlingen massiv gemobbt. Höhepunkt der Belästigung: Er gab eine Todesanzeige für einen Mitschüler in der Augsburger Allgemeinen in Auftrag. Der 13-Jährige entdeckte daraufhin die Anzeige zu seinem angeblichen Tod im Blatt.

Nach Mobbing an Nördlinger Realschule: Tatverdächtiger abgemeldet

Der 14-jährige Tatverdächtige wurde jetzt von der Schule abgemeldet. Das bestätigte der Direktor des Schulwerks der Diözese in Augsburg, Peter Kosak, der Augsburger Allgemeinen. Dem Schüler drohen deshalb von Seite der Schule keine Konsequenzen. „Nachdem der Schüler abgemeldet ist, hat das Schulwerk momentan keine privatrechtlichen Mittel mehr in der Hand“, sagt Kosak.

Schulleiter Thomas Möckel gab gegenüber Kosak an, dass mittlerweile - bedingt durch die Weihnachtsferien - Ruhe an der Schule in Nördlingen eingekehrt sei. Das berichtet die Augsburger Allgemeine weiter. 

Mobbing an Realschule Maria Stern: Handyverträge, Anrufe und pornografische Inhalte

Mehrere Schüler wurden damals Opfer von Internetkriminalität. Anrufe und der Versand von pornografischen Inhalten gehörten ebenso zum Mobbing wie Handyverträge und Reisen - abgeschlossen angeblich im Namen der gemobbten Schüler.

Neben Beleidigung und Bedrohung wirft die Staatsanwaltschaft dem 14-Jährigen auch sexuellen Missbrauch von Kindern vor, da er Links mit pornografischen Inhalten an die teils Minderjährigen geschickt haben soll. Der 14-Jährige hat die Vorwürfe zum Teil eingeräumt.

Anklage wurde laut der Augsburger Allgemeinen noch nicht erhoben. Ab einem Alter von acht Jahren müssen Kinder demnach bereits mit zivilrechtlichen Folgen rechnen, ab 14 Jahren kann es dann auch strafrechtliche Konsequenzen geben.

Einem Mann aus Würzburg wurde ein Video-Chat auf Instagram zum Verhängnis. Um mehrere tausend Euro erpresste ihn eine Frau - was ihn in eine ausweglose Situation brachte.

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