Ministerium plant runden Tisch

Notaufnahmen: „Vorübergehende Engpässe“

München – Das bayerische Gesundheitsministerium wehrt sich gegen Vorwürfe, es halte sich aus den Problemen der Notfallversorgung in München heraus.

Es gibt immer wieder Engpässe, im Kreis Freising suchten Rettungskräfte am Sonntag verzweifelt einen freien Platz für ein schwerverletztes Kind. Ein Sprecher teilte nun mit, man habe sich im Februar mit einem Schreiben an 14 Träger der 20 großen Münchner Kliniken gewandt. Zuvor habe der Rettungszweckverband die Behörde alarmiert, dass die Aufnahmebereitschaft für Patienten mit internistischen Krankheitsbildern stark eingeschränkt sei. In einer Umfrage fragte das Ministerium nach den Gründen. Fazit: Bei der im Januar aufgetretenen Extremsituation habe es sich „nur um vorübergehende, insbesondere grippebedingte Engpässe“ gehandelt. Für Mitte April sei ein runder Tisch geplant.

Der Sprecher betonte, die Notfallversorgung in Bayern sei gewährleistet. Das Ministerium sei zudem nur für Krankenhausplanung zuständig, habe aber keine Aufsicht über die Häuser.  

cal

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

18-Jähriger verursacht Verkehrsunfall in Oberfranken - Junge Frau stirbt
Eine 21 Jahre alte Frau ist bei einem Verkehrsunfall im oberfränkischen Goldkronach (Landkreis Bayreuth) ums Leben gekommen.
18-Jähriger verursacht Verkehrsunfall in Oberfranken - Junge Frau stirbt
Brand in Asylbewerber-Unterkunft nahe Fürth - Ein Verletzter
Bei einem Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Zirndorf in Mittelfranken ist am Montag nach ersten Informationen der Polizei ein Mensch verletzt …
Brand in Asylbewerber-Unterkunft nahe Fürth - Ein Verletzter
Segnung homosexueller Paare: Katholische Kirche sieht keinen Zeitdruck
Eine Andeutung von Reinhard Marx wurde als Öffnung der katholischen Kirche beim Thema Homosexualität gedeutet. Auf der Bischofskonferenz stellt er das anders dar.
Segnung homosexueller Paare: Katholische Kirche sieht keinen Zeitdruck
Finanzskandal in Eichstätt: Kardinal Marx fordert Transparenzoffensive
Aus dem Vermögen der katholischen Diözese Eichstätt fließen Millionen in ungesicherte Darlehen nach Amerika. Was tun? Die katholische Kirche will Umdenken.
Finanzskandal in Eichstätt: Kardinal Marx fordert Transparenzoffensive

Kommentare