Ministerium plant runden Tisch

Notaufnahmen: „Vorübergehende Engpässe“

München – Das bayerische Gesundheitsministerium wehrt sich gegen Vorwürfe, es halte sich aus den Problemen der Notfallversorgung in München heraus.

Es gibt immer wieder Engpässe, im Kreis Freising suchten Rettungskräfte am Sonntag verzweifelt einen freien Platz für ein schwerverletztes Kind. Ein Sprecher teilte nun mit, man habe sich im Februar mit einem Schreiben an 14 Träger der 20 großen Münchner Kliniken gewandt. Zuvor habe der Rettungszweckverband die Behörde alarmiert, dass die Aufnahmebereitschaft für Patienten mit internistischen Krankheitsbildern stark eingeschränkt sei. In einer Umfrage fragte das Ministerium nach den Gründen. Fazit: Bei der im Januar aufgetretenen Extremsituation habe es sich „nur um vorübergehende, insbesondere grippebedingte Engpässe“ gehandelt. Für Mitte April sei ein runder Tisch geplant.

Der Sprecher betonte, die Notfallversorgung in Bayern sei gewährleistet. Das Ministerium sei zudem nur für Krankenhausplanung zuständig, habe aber keine Aufsicht über die Häuser.  

cal

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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