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Ein NPD-Aktivist bei einer Demo.

NPD: Probleme, Demonstranten zu mobilisieren

Gräfenberg - Nach jahrelangen Anwohnerprotesten will die rechtsextreme NPD nach Informationen des Bürgerforums Gräfenberg künftig auf ihre allmonatlichen Aufzüge in der oberfränkischen Ortschaft verzichten.

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Der Link zum Bürgerforum

Die NPD habe zunehmend Probleme gehabt, ihre Anhänger zu mobilisieren, berichtete die Bürgerinitiative am Donnerstag; sie hatte beharrlich gegen das Auftreten der NPD protestiert. Die NPD hatte seit Ende 2006 fast jeden Monat zu einer Kundgebung in dem 4000-Einwohner-Städtchens im Landkreis Forchheim aufgerufen. Die NPD war für eine Stellungnahme am Donnerstag nicht zu erreichen.

Offiziell habe die NPD ihren Rückzug mit einem Brief von Angehörigen von Gefallenen jener Kriegsopfer begründet, denen mit einem Ehrenmal in Gräfenberg gedacht werde, heißt es in der Mitteilung des Bürgerforums. Der Platz vor dem martialisch wirkenden Mahnmal war wiederholt Schauplatz von NPD-Kundgebungen gewesen, seit einigen Jahren hatte die Stadt Demonstrationen dort allerdings untersagt.

Alternativ will die rechtsextreme Partei nun neue Aktivitätsschwerpunkte in der Oberpfalz und Niederbayern aufbauen, berichtete das Bürgerforum. Zudem habe sie Aktionen in Weißenohe unweit von Gräfenberg angekündigt.

dpa

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