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Wie dieser Mann in der Welle des Eisbachs im Englischen Garten in München wollen auch die Nürberger künftig mitten in der Stadt surfen können.

Vorbild ist der Münchner Eisbach

Nürnberg will die "perfekte Welle" in der Pegnitz

Nürnberg - Wie der Münchner im Eisbach will auch der Nürnberger künftig in der Stadt surfen können. An der Pegnitz soll eine künstliche Welle entstehen. Der Freistaat greift dafür tief in die Tasche.

Surfer sollen nach dem Vorbild der Eisbachwelle in München künftig auch im Stadtgebiet von Nürnberg ihren Sport ausüben können. Bayern stellt für eine künstliche Surfwelle in der Pegnitz bis zu 250 000 Euro zur Verfügung, kündigte Finanzminister Markus Söder (CSU) am Mittwoch in Nürnberg an: „Ein erster Schritt ist getan, um den Traum der Surfer zu verwirklichen.“ Söder forderte die Stadt Nürnberg und Sponsoren zum Nachziehen auf.

Surfer aus Franken hatten das Projekt vor zwei Jahren ins Gespräch gebracht. Sie gründeten den Verein „Dauerwelle Nürnberg“. Die Initiative hat bei Facebook etwa 3000 Fans. Der Verein rechnet in frühestens zwei Jahren mit einer Inbetriebnahme der Pegnitzwelle.

Mit einer acht Meter breiten und knapp sechs Meter langen Konstruktion soll die „perfekte Welle“ erzeugt werden. Vorbild ist der Eisbach in München. In dem kleinen Fluss, der durch den Englischen Garten fließt, gibt es seit den 1980er-Jahren ein künstliches Surfparadies.

Die Gesamtkosten des Nürnberger Pendants schätzt der Verein „Dauerwelle Nürnberg“ auf eine halbe Million Euro. Die Grundlage für das Geld des Freistaats bildet ein gemeinsames Modellprojekt von Kultus- und Finanzministerium.

Mit dem Zuschuss für die Pegnitzwelle beschert der CSU-Bezirkschef Söder seiner mittelfränkischen Heimat ein halbes Jahr vor der Landtagswahl einen weiteren Geldsegen. Zuletzt versprach er eine großzügige Unterstützung des Freistaats für den Ausbau des Nürnberger Kaiserburg-Museums. Ebenso hat er für die Sanierung der Cadolzburg, einer neuen Nürnberger Schwimmhalle und den Bau einer Ausweichspielstätte für das renovierungsbedürftige Opernhauses Geld in Aussicht gestellt.

dpa

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