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Eine Abschiebung in Nürnberg hat einen SEK-Einsatz ausgelöst. 

Einsatz in Nürnberg

Abschiebung entgleist: Geflüchteter droht mit Selbstverletzung - Polizei braucht Hilfe

In Nürnberg ist eine Abschiebung völlig entgleist: Als die Ausländerbehörde einen Mann aus Afghanistan abholen will, droht dieser, sich selbst zu verletzen. Die Polizei fordert daraufhin Hilfe an.

Nürnberg - Bei einer geplanten Abschiebung in Nürnberg sind Spezialeinsatzkräfte (SEK) der Polizei angerückt. Als die Ausländerbehörde am Dienstag einen Mann abholen wollte, flüchtete er in den Innenhof des Wohnhauses. Dabei wurde er von Polizisten gestellt, die routinemäßig die Ausländerbehörde begleitete. Nach Angaben eines Polizeisprechers drohte der Mann daraufhin, sich etwas anzutun. Aus diesem Grund wurden SEK und speziell geschulte Beamte angefordert.

Nürnberg: Demo gegen Abschiebungen - Beamte nehmen Mann fest

Währenddessen versammelten sich mehr als 20 Menschen zu einer spontanen Demonstration, um gegen Abschiebungen zu protestieren. Die Beamten konnten den Mann letztendlich in Gewahrsam nehmen. Dem Bayerischen Flüchtlingsrat zufolge, der ihn nach eigenen Angaben betreut, ist der Geflüchtete Afghane (26) und lebt seit 2010 in Deutschland. Der Bayerische Flüchtlingsrat rief für den Abend zu einer Protestkundgebung auf. 

In Mespelbrunn/Aschaffenburg gab es im Februar einen ähnlichen Fall*. In Schongau hat ein Asylbewerber sich kürzlich tatsächlich schwer verletzt. Warum überhaupt so viele Abschiebungen misslingen, lesen Sie hier*.

Im Juli ist eine Abschiebung in Leipzig eskaliert. Demonstranten blockierten die Polizei. Einige waren Flaschen und Steine auf die Beamten. 

dpa

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