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Ein Autofahrer überholte auf der A73 ein Auto - doch das hatte Folgen. (Symbolbild)

131 statt 60 km/h

Doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt: Autofahrer (28) überholt - doch er ahnt nicht, wen

Ein Autofahrer hatte es auf dem Frankenschnellweg in Nürnberg besonders eilig. Statt mit 60 km/h war er mit 131 km/h unterwegs. Das hatte beim Überholen Folgen.

Nürnberg - Ein Autofahrer in Nürnberg hat den Namen des sogenannten Frankenschnellwegs wörtlich genommen und kräftig aufs Gaspedal gedrückt. Der 28-Jährige habe ein ziviles Polizeiauto auf der Autobahn 73 mit 131 Kilometern pro Stunde überholt, teilten die Beamten am Dienstag mit. Auf der Strecke auf Höhe der Anschlussstelle Nürnberg-Westring war jedoch nur Tempo 60 erlaubt.

Autofahrer in Nürnberg mit 131 km/h statt 60 km/h unterwegs - Begründung erstaunt

Was der Raser wohl nicht ahnte: Die Polizisten in dem überholten Wagen waren mit einem Videomessgerät unterwegs. Die Beamten seien dem Mann dann bei dem Vorfall am Montagabend einen Kilometer gefolgt und hätten dabei seine Geschwindigkeit gemessen, sagte ein Sprecher. Danach stoppten sie den Mann. Als Grund für seine Eile gab er demnach an, er komme sonst zu spät zur Arbeit. 

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„Nach der Kontrolle konnte er weiterfahren, dann eben mit einer kleinen Verspätung“, sagte der Polizeisprecher. Nun muss sich der Raser auf ein Bußgeld von 1200 Euro, 3 Monate Fahrverbot sowie 2 Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg einstellen.

Video: US-Polizei stellt Beamten aus Pappe zur Warnung auf

dpa

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