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Das beim Tatverdächtigen sichergestellte Messer 

Drei Frauen schwer verletzt

Messerstecher griff wahllos Frauen an: Hohe Strafe, doch Staatsanwaltschaft wollte mehr

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  • Lukas Schierlinger
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  • Florian Schimak
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    Josef Hornsteiner

Die Taten machen fassungslos: Innerhalb weniger Stunden hat ein 39 Jahre alter Tatverdächtiger drei Frauen wahllos in der Nürnberger Innenstadt niedergestochen. Jetzt ist das Urteil gefallen.

  • In Nürnberg kam es Mitte Dezember zu drei Messer-Attacken.
  • Bei den Angriffen, die wohl durch den selben Täter erfolgten, wurden drei Frauen schwer verletzt. Sie sind inzwischen außer Lebensgefahr.
  • Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
  • Im Februar gab die Polizei neue Details bekannt, ein 38-Jähriger legte ein Geständnis ab.
  • Anklage wurde gegen den Mann erhoben
  • Nun startet der Prozess. Ab Mitte September muss sich der mutmaßliche Täter vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten.
  • Zu Prozessbeginn entschuldigte sich der Täter bei den Opfern

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Update vom 16. Oktober: Der Messerstecher von Nürnberg ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sprach den 39-jährigen Angeklagten am Mittwoch des dreifachen versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und des Diebstahls mit Waffen schuldig. 

Die Schwurgerichtskammer sah es als erwiesen an, dass der zuletzt obdachlose Deutsche am Abend des 13. Dezember vergangenen Jahres wahllos und ohne Vorwarnung drei Frauen auf offener Straße mit einem zuvor in einem Supermarkt gestohlenen Messer angegriffen hatte.

Messer-Attacke in Nürnberg: Mann habe Tod der Opfer in Kauf genommen

Den möglichen Tod seiner Opfer habe der mehrfach vorbestrafte Angeklagte dabei billigend in Kauf genommen, sagte Vorsitzende Richterin Barbara Richter-Zeininger. Die Opfer überlebten die Messerstiche auf dem nächtlichen Nachhauseweg nur dank schneller ärztlicher Hilfe. Einen Tag nach den Attacken im Stadtteil St. Johannis war der Mann festgenommen worden. Die Taten hatten die Menschen in der Region in Angst und Schrecken versetzt.

Auf eine anschließende Sicherungsverwahrung und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, wie von der Staatsanwaltschaft gefordert, verzichtete das Gericht.

Nürnberg: Erneut Messer-Attacke - Kind verletzt

Update vom 29. September 2019: Wieder kam es in Nürnberg zu einer Messerattacke. Ein Mann hat dabei drei Menschen verletzt, darunter ein zehn Jahre altes Kind. 

Anwohner hatten in der Nacht zu Sonntag die Polizei über einen lautstarken Streit informiert, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Die Polizisten entdeckten im Treppenhaus des Gebäudes Blutspuren.

Messer-Tat in Nürnberg: Täter entschuldigt sich zu Prozessbeginn bei den Opfern

Update vom 19. September 2019: 

Der Prozess um den Messerstecher in Nürnberg hat begonnen. Zu Beginn hat sich der Angeklagte bei den Opfern entschuldigt: „Es tut mir unheimlich leid“, so der 39-Jährige vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Am heutigen ersten Verhandlungstag sollen die Opfer der Messer-Attacken zu Wort kommen.

Update vom 9. August 2019: Ab Mitte September muss sich der mutmaßliche Täter nun vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 39-Jährigen unter anderem versuchten Mord in drei Fällen vor. Der Mann sitzt derzeit in Untersuchungshaft. 

Vom 19. September an hat das Gericht sieben Verhandlungstermine angesetzt. Ein Urteil könnte schon am 15. Oktober fallen. Von der Staatsanwaltschaft wurden 27 Zeugen benannt, die vor Gericht aussagen sollen.

Nürnberg: Messerstecher sitzt in Untersuchungshaft - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Update vom 28. Mai 2019: Nach drei Messerattacken auf Frauen in Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft gegen einen 39 Jahre alten Verdächtigen Anklage erhoben. Die Behörde wirft dem seit Dezember 2018 in Untersuchungshaft sitzenden Mann versuchten Mord mit Körperverletzung in drei Fällen vor. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte der 39-Jährige Mitte Dezember ohne erkennbaren Grund auf drei Passantinnen eingestochen.

Nürnberger Messerstecher: Keines der Opfer habe den Täter gekannt

Keines der Opfer habe den Täter gekannt. Die Frauen seien von der Messerattacke auf offener Straße völlig überrascht worden. Ohne rasche ärztliche Hilfe hätten sie ihre schweren Verletzungen nicht überlebt, betonte die Staatsanwaltschaft. Zu seinem Tatmotiv habe der Verdächtige bisher keine Angaben gemacht. Er habe lediglich erklärt, er könne sich seine Taten selbst nicht erklären.

Nürnberger Messerstecher: Er näherte sich von hinten und stach in Bauch und Rücken

Als erstes Opfer hatte sich der Täter im Schutz der Dunkelheit zunächst eine 56 Jahre alte Passantin ausgesucht. Dabei habe er unvermittelt auf sie eingestochen und im Bauchbereich schwer verletzt. Gut drei Stunden später schlug er unweit des ersten Tatortes nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft erneut zu: Dabei näherte er sich einer 26 Jahre alten Frau von hinten und stach ihr mit seinem Messer in den Rücken.

Nürnberger Messerstecher: Alle drei Taten passierten im Ortsteil Johannis

Nur wenige Minuten später traf es eine 34 Jahre alte Frau, die dem mutmaßlichen Täter entgegenkam; ihr habe er sein Messer in den Bauch gestoßen. Alle drei Taten hatten sich im Nürnberger Ortsteil Johannis westlich der Nürnberger Innenstadt zugetragen. Die Taten hatten in dem Stadtteil seinerzeit für erhebliche Unruhe gesorgt. Umso größer war die Erleichterung, als die Polizei schon bald nach den Messerattacken einen Tatverdächtigen festnahm.

Zu einer anderen Messer-Attacke kam es in Wolfsburg direkt vor den Augen der eigenen Tochter, wie nordbuzz.de* berichtet.

Update vom 16. Februar 2019: Wenige Tage nach dem Geständnis des 38-Jährigen hat es einen weiteren, unprovozierten Messerangriff auf eine Frau (21) in Nürnberg gegeben. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Täter. 

Update vom 13. Februar 2019: Nach der Messerattacke auf drei Frauen Mitte Dezember in Nürnberg hat der 38 Jahre alte mutmaßliche Angreifer die Taten gestanden. Der Mann habe Ende Januar von sich aus um einen Vernehmungstermin gebeten, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. „Er gab an, sein Gewissen erleichtern zu wollen.“ 

In Hamburg haben Passanten zudem drei verletzte Polen am Boden gefunden, wie nordbuzz.de* berichtet. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

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Messer-Attacke in Nürnberg: Drei Frauen schwer verletzt

Der aus Sachsen-Anhalt stammende Tatverdächtige soll am 13. Dezember drei Frauen im Alter von 26, 34 und 56 Jahren niedergestochen haben. Alle drei Opfer wurden am Oberkörper schwer verletzt, zwei der Frauen schwebten zeitweise in Lebensgefahr. Eine Polizeistreife hatte den mehrfach vorbestraften Deutschen ohne festen Wohnsitz einen Tag nach der Tat festgenommen. Auf ihn hatten die Beschreibungen der Opfer sowie von Zeugen gepasst. Außerdem hatte er die Tatwaffe dabei - ein Messer. Für die Ermittler erhärtete sich der Tatverdacht unter anderem durch DNA-Spuren eines Opfers an dem Tatmesser.

Zum Motiv machte der Mann laut der Sprecherin keine konkreten Angaben. Er könne sich die Taten selbst nicht erklären. Es seien Zufallsopfer gewesen. Er habe nach seinen Angaben keine der Frauen gezielt ausgesucht.

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Das Geständnis müsse nun überprüft werden, erläuterte die Sprecherin. Auch ein psychiatrisches Gutachten werde zur Abklärung der Schuldfähigkeit des Mannes in Auftrag gegeben. Dies sei in solchen Fällen Routine. Dem 38-Jährigen wird versuchter Mord in drei Fällen vorgeworfen. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Zu einem anderen schrecklichen Vorfall kam es, als ein Mann bei einem Streit mit seiner Freundin von acht Männern niedergestochen wurde, wie nordbuzz.de* berichtet.

Nach Messer-Attacken in Nürnberg: Neue Informationen zum Zustand der verletzten Frauen

Update vom 3. Januar, 10.31 Uhr: Die drei bei den Messer-Attacken verletzten Frauen konnten das Krankenhaus inzwischen verlassen. Das sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth auf Anfrage von nordbayern.de. Ob sie nach den Taten Spätfolgen davongetragen haben, bleibt allerdings unklar.

Die Polizei werte aktuell weiter Hinweise in dem Fall aus, sagte eine Sprecherin der Anklagebehörde. Der 38 Jahre alte mutmaßliche Messerstecher schweige immer noch zu den Vorwürfen.

Messer-Attacken in Nürnberg: Haftantrag wegen versuchten Mordes - Verdächtiger schweigt weiter

Update vom 20. Dezember, 12.55 Uhr: Nach der Festnahme des mutmaßlichen Messerstechers von Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft Haftantrag wegen versuchten Mordes in drei Fällen gestellt. Der 38-Jährige soll zeitnah vor den Haftrichter, wie eine Sprecherin der Anklagebehörde am Donnerstag sagte, ohne weitere Details zu nennen. Der Deutsche schweige immer noch zu den Vorwürfen. Er soll am vergangenen Donnerstag drei Frauen im Alter von 26, 34 und 56 Jahren niedergestochen haben. Alle drei Opfer wurden am Oberkörper schwer verletzt - zwei der Frauen waren zeitweise in Lebensgefahr.

Messer-Angriffe in Nürnberg: Die Meldungen von Dienstag, 18. Dezember 2018

Update, 21.05 Uhr: Innerhalb weniger Stunden wurden drei Frauen in Nürnberg durch Messer-Attacken schwer verletzt. Die Soko „Johannis“ der Nürnberger Kripo prüft nun, ob der 38 Jahre alte Tatverdächtige auch als Täter für ähnliche Fälle infrage kommt - vielleicht sogar in München? Erst Ende November ist eine junge Frau in München bei einem Raubüberfall mit einem Messer schwer verletzt worden. Noch könne man diesen Verdacht nicht bestätigen, so ein Polizeisprecher auf Nachfrage der tz*. 

Update, 15.39 Uhr: Eine Ex-Freundin äußerte sich der Bild (Artikel hinter Bezahlschranke) gegenüber zu den Messer-Attacken des wohnsitzlosen 38-Jährigen. Schuld am Gewaltausbruch sei die chemische Droge Crystal Meth, die der Täter konsumierte. „Das passt zu ihm. Er konnte von einer Sekunde auf die andere ein völlig anderer Mensch sein. Die verdammten chemischen Drogen.“ sagte sie in dem Interview der Bild.

Zeugin in Nürnberg gesucht: Diese Frau könnte Wichtiges gesehen haben

13.52 Uhr: Die Polizei sucht nun nach einer möglichen Zeugin, die in der Nähe eines Tatorts im Stadtteil St. Johannis mit einem Hund unterwegs war und etwas gesehen haben könnte. Von ihr erhoffen sich die Beamten nützliche Hinweise, sagte die Polizeisprecherin. In dem Fall ermittelt die eigens gegründete Sonderkommission „Johannis“ mit rund 40 Beamten.

11.27 Uhr: Nach der Festnahme des mutmaßlichen Messerstechers wertet die Polizei weiter Hinweise zu dem Fall aus. Der 38-Jährige schweigt immer noch zu den Vorwürfen, wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Montag auf Anfrage erklärte.

Der laut Staatsanwaltschaft gebürtig aus Sachsen-Anhalt stammende Mann sitzt seit vergangenem Freitag wegen Diebstahls in Untersuchungshaft - zuvor hieß es fälschlicherweise, er sei gebürtiger Thüringer. Er hatte versucht, in einem Geschäft ein Käsemesser zu stehlen. Die Anklagebehörde will auch „zeitnah“ Haftbefehl wegen versuchten Mordes in drei Fällen beantragen. Weil der Mann schon in U-Haft sitze, gebe es erstmal keinen Grund zur Eile, sagte eine Sprecherin. Der Haftantrag werde höchstwahrscheinlich noch diese Woche gestellt. 

Messer-Attacken in Nürnberg: Motiv noch nicht geklärt

10.53 Uhr: Was hat den 38-jährigen Angreifer zu seiner Gewalt-Serie bewogen? Die Bild spekuliert über das Motiv des Mannes. Zuletzt soll er in einem Berliner Obdachlosenheim gewohnt haben. Vor etwa einem Monat soll die Heimleitung den mehrfach vorbestraften allerdings rausgeschmissen haben. 

Frust bei dem 38-Jährigen soll zudem eine gescheiterte Beziehung ausgelöst haben. Laut des Berichts habe er seine Ex-Freundin über soziale Netzwerke beschuldigt, ihn betrogen zu haben. „Das ist unverzeihlich“, soll der Mann in seinem Posting verkündet haben. Ob ihn diese Enttäuschung jedoch tatsächlich zu seinen Taten bewogen hat, muss nun ein Gutachter klären.

Video: Neues Sicherheitskonzept für Nürnberg

Mehrere Fragen zum mutmaßlichen Täter sind noch offen

6.45 Uhr: Nach der Festnahme des mutmaßlichen Messerstechers von Nürnberg geht das Rätselraten um das Motiv weiter. Warum hat der Mann innerhalb von drei Stunden drei Frauen niedergestochen, die er nicht einmal kannte?

Auch viele andere Fragen müssen die Ermittler noch klären. Woher hatte der 38-Jährige das etwa 25 Zentimeter lange Tatmesser? Weshalb kam der Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, nach Nürnberg - und könnte womöglich eine psychische Erkrankung hinter der Tat stehen? Der Mann selbst schwieg bisher. Bei einer Pressekonferenz am Sonntag hatten die Ermittler davon gesprochen, dass die Aufarbeitung des Falles Monate dauern könnte.

Messer-Angriffe in Nürnberg: Die Meldungen vom Sonntag, 16. Dezember 2018

Update, 22.05 Uhr: Zu dem mutmaßlichen Täter, der in Nürnberg scheinbar wahllos auf Frauen einstach, werden immer mehr Details bekannt. Wie „Bild“ berichtet, soll er eine Freundin gehabt haben. „Als sie krank wurde und länger ins Krankenhaus musste, stürzte er wieder ab. Er trank, war aggressiv“, zitierte das Blatt einen Bekannten. 

Update, 18.25 Uhr: Die Polizei hat jetzt ein Foto der Tatwaffe veröffentlicht. 

Das beim Tatverdächtigen sichergestellte Messer 

Polizei Nürnberg nennt weitere Details zur Tat

Update, 16.50 Uhr:Neue Informationen zum Tathergang: Etwa zwei Stunden vor dem ersten der drei Angriffe habe der 38-Jährige versucht, in einem Nürnberger Kaufhaus ein anderes Messer mit einer gebogenen Klinge zu stehlen, sagte Mittelfrankens Polizeipräsident Roman Fertinger. Bei diesem versuchten Diebstahl sei der Mann gestellt worden, die Polizei habe seine Personalien aufgenommen.

Die letzte Meldeadresse des gebürtigen Thüringers war den Angaben zufolge in Berlin. Es habe sich aber herausgestellt, dass diese nicht mehr aktuell sei, sagte Fertinger. Für die meisten seiner bisherigen Straftaten wurde der Mann laut Staatsanwaltschaft im Osten Deutschlands verurteilt. 

Der 38-Jährige habe sich seit etwa einer Woche in Nürnberg aufgehalten, erklärte der Leitende Kriminaldirektor Thilo Bachman. „Er hat nach bisherigen Erkenntnissen keine festen Ankerpunkte.“ Nun müsse ermittelt werden, warum er nach Nürnberg gekommen sei. Bereits in den Jahren 2005 und 2009 habe er sich in der Region aufgehalten - allerdings nie für längere Zeit. Die Frage sei auch, ob der Mann für ähnliche weitere Taten bundesweit verantwortlich sei, sagte Bachmann. Das Puzzle, das sich den Ermittlern bislang zeige, habe „eine Kontur, aber noch lange kein klares Bild“.

So verlief die Verhaftung nach Messer-Attacken in Nürnberg

Sonntag, 16. Dezember 2018, 12.50 Uhr: Die Ermittler haben eine Pressekonferenz zu den Messerattacken auf drei Frauen in Nürnberg gegeben. Demnach sei der Verdächtige bereits am Morgen nach der Attacke auf drei Frauen in Untersuchungshaft genommen worden - zunächst aber wegen eines bewaffneten Ladendiebstahls, den er rund zwei Stunden vor der ersten Messerattacke verübt haben soll.

Der Mann habe ein Messer mit einer rund 14 Zentimeter langen Klinge bei sich gehabt, für das er keine schlüssige Erklärung hatte. Zudem hätten die Beschreibungen der Opfer auf ihn gepasst. Am Samstagabend habe sich dann der dringende Tatverdacht erhärtet, als das Ergebnis eines DNA-Vergleichs übermittelt worden sei. „Wir haben Opfer-DNA an Kleidung und Waffe des mutmaßlichen Täters gefunden“, sagt der Chef-Ermittler Thilo Bachmann. Deshalb gehe man von einem relativ gesicherten Tatverdacht aus.

Messer-Attacken in Nürnberg: Der Tatverdächtige schweigt

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) freut sich über den Fahndungserfolg. Er sei „entsetzt“ über die Taten gewesen und nun genauso „erleichtert“, dass der Verdächtige nun hinter Gittern sitzt. „Nicht auszudenken“, so Herrmann weiter, „wenn diese Angst vor einem sich frei befindenden Täter noch über die Weihnachtsfeier angedauert hätte.“

Der Tatverdächtige schweige bislang zu den Vorwürfen. Bei dem 38 Jahre alten Mann handele es sich um einen wohnsitzlosen Deutschen aus Berlin. Der Mann ist 18 Mal vorbestraft: Im Jahr wurde im Jahr 2002 wegen Vergewaltigung nach Jugendstrafrecht zu einem Jahr Haft verurteilt.

Sein Motiv für die Angriffe sei weiter unklar, hieß es. Das sei noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Weil alle Opfer auf dem Nachhauseweg von den Angriffen völlig überrascht wurden, geht die Anklagebehörde in allen drei Fällen von versuchtem Mord aus. Die drei Opfer hätten Stichverletzungen am Oberkörper erlitten. 

Thilo Bachmann (l), Leitender Kriminaldirektor des Kriminalfachdezernats 1 Nürnberg, spricht zu Angriffen auf drei Frauen am Vorabend. Neben ihm sitzen Antje Gabriels-Gorsolke, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, und Roman Fertinger, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

Messer-Attacken in Nürnberg: Die Meldungen vom Samstag, 15. Dezember 2018

22.30 Uhr: Wie die Polizei bekanntgab, soll es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Deutschen handeln. Er habe die Frauen nicht gekannt. Weil alle Opfer auf dem Nachhauseweg von den Angriffen völlig überrascht wurden, geht die Anklagebehörde in allen drei Fällen von versuchtem Mord aus.

19.15 Uhr: Nach den Messerattacken auf drei Frauen in Nürnberg ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 38-jährige sitze seit dem Nachmittag in Untersuchungshaft, teilte die Polizei Mittelfranken am Samstag mit. Der Mann sei "in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth aufgrund eines DNA-Abgleichs als dringend tatverdächtig festgenommen" worden. Nähere Einzelheiten sollen am Sonntag um 12.30 Uhr bei einer Pressekonferenz in Nürnberg mitgeteilt werden. Den Angaben zufolge nimmt daran auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) teil. Die drei Frauen waren am Donnerstagabend binnen weniger Stunden an nah beieinander liegenden Tatorten niedergestochen und schwer verletzt worden. Die Polizei hatte seither mit einer 40-köpfigen Sonderkommission nach dem Täter gesucht und Zeugen aufgefordert, sich zu melden. Sie bedankte sich am Samstag bei der Bevölkerung für die "Vielzahl an eingegangenen Hinweisen".

16.15 Uhr: Die Sonderkommission "Johannis" ist weiter auf der Suche nach dem Mann, der am Donnerstagabend drei Frauen angegriffen und dabei teils lebensgefährlich verletzt hat. Inzwischen gibt es eine neue Täterbeschreibung. 

In Sozialen Netzwerken machten Gerüchte die Runde, am Aufsessplatz habe es in der Nacht zum Samstag ein viertes Opfer gegeben. Die Polizei bestätigte laut „nordbayern.de“ einen Einsatz, allerdings habe es sich um ein Eigentumsdelikt gehandelt. "Es gab keine weiteren Vorfälle wie in Johannis", stellte die Polizei Mittelfranken auf Twitter klar.

13.26 Uhr: Beamte der Nürnberger Polizei sind weiter in der Stadt unterwegs. Anwohnerbefragungen finden seit den frühen Morgenstunden statt. Flyer mit einem Fahndungsaufruf werden verteilt.

10.25 Uhr: In der Nacht auf Samstag kursierten Gerüchte, dass die Nürnberger Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen habe. Auch ein POnline-Portal hat diese Meldung verbreitet. Dem widersprach Roland Faulhaber, Leiter der Einsatzzentrale, am Samstagmorgen. Einen derartigen Einsatz habe es nicht gegeben, sagte er gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Mehrere verdächtige Personen seien lediglich „überprüft“ worden. Dies sei allerdings ein ganz normaler Teil der Polizeiarbeit.

7.45 Uhr: Nach den Angriffen auf drei Frauen in Nürnberg fahndet die Polizei weiter nach dem Täter. „Das Stadtgebiet wird von uns überwacht“, sagte ein Polizeisprecher in Nürnberg am Samstag. Zahlreiche Beamte seien im Einsatz. Zudem würden die eingehenden Hinweise überprüft. Ob es bereits konkrete Hinweise auf den Täter gibt, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Der mittelfränkische Polizeipräsident Roman Fertinger hatte am Freitag davon gesprochen, dass man „einige Personen im Fokus“ habe.

Messer-Attacken in Nürnberg: Die Meldungen vom Freitag, 14. Dezember 2018

20.59 Uhr: Am Tag nach den hinterhältigen Attacken im gutbürgerlichen Viertel St. Johannis waren wir in Nürnberg, um uns ein Bild vom Gemütszustand der Stadt zu machen. Die Rushhour ist gerade vorbei, da beginnt eine Verbrechensserie, die die Franken-Metropole erschüttert. Eine Frau (56) ist im Kirchenweg unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 22 kommt ihr ein Mann entgegen, er hat ein Messer. Plötzlich sticht er ihr in den Bauch! Einfach so.

„Es gab keine Vorgeschichte, der Angriff kam unvermittelt“, sagt später Kripochef Thilo Bachmann. Die Frau geht im Schock gut 200 Meter weiter, wählt mit dem Handy selbst den Notruf und bleibt vor dem Laden von Pietro Renda stehen. „Jemand kam herein, ob Kompressen da seien“, sagt der Friseur. Er springt nach draußen und versucht, die Blutung bei der Frau zu stillen. Schnell sind Polizei und Rettung da, Großfahndung im Viertel – doch drei Stunden nach der Attacke geht der Irrsinn weiter: Wieder greift ein Mann Frauen an, nur wenige hundert Meter vom ersten Tatort entfern: Seine zwei weitere Opfer (26 und 34) kämpfen nach Notoperationen bis Freitagvormittag um ihr Leben. Inzwischen sind alle drei Opfer nicht mehr im kritischen Zustand.

Bei Messer-Angriffen in Nürnberg wurden drei Frauen schwer verletzt. Mittlerweile besteht keine Lebensgefahr mehr.

War es ein Terroranschlag? Hass auf Frauen? Taten eines Verrückten? Im Stadtteil herrscht jedenfalls nach den Angriffen Angst. Auch die 26 Jahre alte Elen und ihre Freundin Dilan (25) zeigen sich sehr erschrocken. Die jungen Frauen machen in der Klinik um die Ecke eine Ausbildung zur Krankenschwester. Ihr erster Gedanke, als sie die Nachrichten hörten: „Oh Gott, was wäre, wenn ich betroffen gewesen wäre?“, fragt Elen. Sie sei am Vorabend in der Nähe unterwegs gewesen und habe mit dem Kopfhörer Musik gehört – das will sie bleiben lassen. „Ich denke, dass es ein psychisch Kranker war.“

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Trotz unterschiedlicher Beschreibungen geht die Polizei von einem einzelnen Messerstecher aus. Es soll ein 25 bis 30 Jahre alter Mann mit normaler Statur sein, um die 1,80 groß, blond bis eher dunkelblond, mit heller Haut und Drei-Tage-Bart. Bachmann will zwar einen terroristischen Hintergrund nicht völlig ausschließen, es gebe aber keine Hinweise darauf. Weil alle Opfer von den Angriffen überrascht wurden, geht die Staatsanwaltschaft in allen drei Fällen von versuchtem Mord aus.

Nürnberg: Verdächtiger kann fliehen - Profiler aus München helfen

19.05 Uhr: In der Nacht waren die Beamten mit einem Großaufgebot und Hunderten Beamten im Einsatz. Ein Verdächtiger, auf den die Beschreibung passte, konnte in der Nacht vor Beamten flüchten: Er rannte beim Anblick einer Streife in ein Haus. Die Einsatzkräfte verfolgten ihn und sperrten das Gebäude ab. Da in einer Wohnung Licht brannte und der Bewohner nicht öffnete, brachen die Beamten die Tür auf – doch die Räume waren leer. Auch Keller, Dachboden und Garagen wurden durchsucht. Nichts. Eine Sonderkommission mit 40 Beamten soll die Fälle schnell aufklären. Auch Münchner Profiler sind eingeschaltet. Das vorweihnachtliche Nürnberg, es war immer wie im Märchen. Nun schwingt dabei die Angst mit, an jeder dunklen Ecke.

Ein Polizeiauto fährt in den frühen Morgenstunden durch den Nürnberger Stadtteil St. Johannis. 

15.40 Uhr: Im Fall der Angriffe auf drei Frauen in Nürnberg fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter. Wie die Polizei bekannt gab, gibt es keine Verbindung zwischen Täter und Opfern.

13.47 Uhr: Man habe einige Personen im Fokus, sagte der mittelfränkische Polizeipräsident Roman Fertinger, ohne Details zu nennen. Ihre Überprüfung soll im Laufe des Tages erfolgen. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es weiterhin nicht.

13.38 Uhr: Die Polizei Mittelfranken hat ein Hinweistelefon eingerichtet. Unter 0800 1999 200 können verdächtige Beobachtungen aus der Bevölkerung gemeldet werden.

Nürnberger Täter weiter flüchtig: Polizei-PK im Ticker

13.00 Uhr: In einer Pressekonferenz berichtet die Polizei über den aktuellen Stand der Ermittlungen. Wir berichten im Live-Ticker.

+++ Zunächst folgt ein allgemeiner Überblick. Die Meldung über die erste Tat sei um 19.23 Uhr bei der Polizei eingegangen. Nach den beiden späteren Vorfällen wurde die „volle Einsatzmaschinerie“ aktiviert, erläutert Nürnbergs Polizeipräsident. Messerattacken hätten in Mittelfranken in den vergangenen Jahren zugenommen. Zumeist handele es sich dabei - anders als bei den Fällen am Donnerstagabend - um Beziehungstaten, bei denen sich Täter und Opfer kennen.

+++ Nun folgt ein genauerer Überblick über den Tatablauf: „Drei Einzeltaten, die als Serie betrachtet werden müssen. Es gibt kein Vorgeschehen, es kam zu keinerlei Kommunikation. Die Angriffe kamen völlig unvermittelt“, sagt ein Sprecher. Lediglich eine der Geschädigten konnte bislang vernommen werden. Wesentliche Angaben fehlen daher noch. Ob es sich bei der Tatwaffe tatsächlich um ein Messer handelt, ist noch nicht verifiziert. „Die Vorgehensweise ist ungewöhnlich, da kein erkennbares Motiv vorliegt“, erklärt der Polizei-Funktionär. Viele Hinweise aus der Bevölkerung sind bereits eingegangen, der Sprecher spricht von der „gesamten Palette“.

+++ Umfangreiche Anwohnerbefragungen sollen am Nachmittag und Abend stattfinden, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen. „Momentan spricht nichts dafür, dass wir in zwei Stunden den Täter präsentieren können. Die Lage ist momentan noch ziemlich diffus“, macht der Sprecher wenig Hoffnung auf einen baldigen Fahndungserfolg. In der Sonderkommission „Johannis“ sind 40 Ermittler integriert.

+++ Die Beamten in Nürnberg wollen in der Innenstadt und an den Tatorten verstärkt Präsenz zeigen, um die Bevölkerung vor weiteren Attacken zu schützen. 

12.26 Uhr: Was wir bislang über die Vorfälle am Donnerstagabend wissen und was nicht, haben wir in diesem Überblicksartikel für Sie zusammengefasst.

Messer-Attacken in Nürnberg: Spekulationen über Motiv des Unbekannten

11.45 Uhr: War es ein Terroranschlag? Hass auf Frauen? Die Taten eines Verrückten? Die Spekulationen gehen in alle Richtungen. Die Polizei hat bisher keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund.

„Ich habe schon ein komisches Gefühl“, sagt eine 54-Jährige, die gerade auf dem Weg zur Arbeit ist. „Wahrscheinlich war es einfach nur ein Irrer.“ Weihnachten sei immer eine komische Zeit, erklärt die Frau. „Viele sind dann alleine und drehen durch.“ 

Auch im „Caffé Fatal“ um die Ecke gehen die Gedanken in diese Richtung - die Taten sind hier Thema Nummer Eins unter den Gästen. „Wahrscheinlich ist da einer ausgetickt“, sagt die 53 Jahre alte Kerstin. An einen Terroranschlag glaubt sie nicht. „Vielleicht hatte da einer einen Hass auf Frauen?“, fragt sie. Sie gehe jedenfalls von einem Einzeltäter aus. Solange dieser nicht geschnappt ist, werde sie auf jeden Fall etwas vorsichtiger sein. „Ich habe aber gar keine Lust darauf, mich zu Hause einzuschließen.“

11.37 Uhr: Die Polizei-Pressekonferenz um 13 Uhr wird live bei Facebook übertragen. Auf Twitter hat das Polizeipräsidium bekanntgegeben, wie sich die Stellungnahmen verfolgen lassen.

So kaltblütig ging der Täter vor

11.02 Uhr: Allmählich werden weitere Details zu den Angriffen bekannt. Der Täter habe unvermittelt zugestochen und nicht mit seinen Opfern gesprochen, erklärte ein Sprecher der Polizei.

10.28 Uhr: Nach den Stich-Attacken auf drei Frauen in Nürnberg schwebt keines der Opfer mehr in Lebensgefahr. Das sagte ein Polizeisprecher am Freitag unter Berufung auf die behandelnden Ärzte.

Messer-Attacken in Nürnberg: Polizei veröffentlicht Täterbeschreibung

10.20 Uhr: Nun haben die Behörden via Twitter eine Beschreibung des flüchtigen Mannes herausgegeben. Die Bevölkerung wird weiterhin zu besonderer Vorsicht angehalten.

10.16 Uhr: Um 13 Uhr gibt die Polizei am Nürnberger Richard-Wagner-Platz eine Pressekonferenz, um über die Geschehnisse von Donnerstagabend und den Stand der Ermittlungen zu berichten.

9.44 Uhr: "Im gesamten Stadtteil St. Johannis zeigen wir erhöhte Polizeipräsenz, auch um das Sicherheitsgefühl wiederherzustellen", berichtete Bert Rauenbusch, Pressesprecher der Polizei Mittelfranken, nordbayern.de am Freitagmorgen. Zur Zeit gäbe es keine Hinweise, dass es zu einem erneuten Angriff kommen soll, ließen die Einsatzkräfte gegenüber dem Fernsehsender ntv verlauten.

Polizei geht von Einzeltäter aus

9.12 Uhr: Nach den Stich-Attacken auf drei Frauen in Nürnberg hoffen die Ermittler, die Opfer noch am Freitag befragen zu können. Von ihnen erhofft sich die Polizei wichtige Hinweise auf den Täter, der auch am Freitagvormittag auf der Flucht war, wie ein Sprecher sagte. Zudem sollen Anwohner befragt werden, die womöglich mitbekommen haben, wie und von wem die drei Frauen am Donnerstagabend niedergestochen wurden.

Trotz unterschiedlicher Aussagen der Frauen kurz nach den Attacken geht die Polizei dem Sprecher zufolge von einem Täter aus.

8.35 Uhr: Laut Berichten des BR schweben zwei der verletzten Frauen am Freitagmorgen immer noch in Lebensgefahr. Die Polizei warnt via Twitter vor dem flüchtigen Täter, der weiterhin mit einer Stichwaffe unterwegs sein könnte. Über die Bekleidung des Mannes kursieren derzeit noch ungleiche Angaben.

Mehrere Messerattacken in Nürnberg: Gewalt-Serie am Donnerstagabend 

Nürnberg - Drei Frauen sind in Nürnberg mit Stichen schwer verletzt worden. Es sei nicht auszuschließen, dass die Angriffe am Donnerstagabend in nahe beieinander liegenden Straßen im Stadtteil St. Johannis von demselben Täter begangen wurden, teilte die Polizei mit. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Beamte suchten mit Hunden und Hubschraubern nach dem oder den Tätern - bis zum frühen Freitagmorgen ohne Erfolg.

Rätselhafte Angriffe in Nürnberg: Bislang keine Hinweise auf Terror

Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab es nach Polizeiangaben zunächst nicht. Die Tatwaffe war noch nicht bekannt.

Gegen 19.20 Uhr kam ein Mann einer 56 Jahre alten Fußgängerin entgegen und stach ihr in den Oberkörper. Sie wurde in einem Klinikum notoperiert. Gegen 22.45 Uhr stach ein Mann nur wenige Straßen weiter unvermittelt auf eine 26-Jährige ein, die gerade nach Hause lief. 

Bei rätselhaften Messer-Attacken in Nürnberg sind drei Frauen schwer verletzt worden.

Kurz darauf stach ein Mann auf eine 34-Jährige ein. Die beiden letzteren Frauen erlitten lebensgefährliche Verletzungen und wurden ebenfalls notoperiert. Auch am frühen Freitagmorgen seien sie weiterhin in Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin.

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Nürnberg: Frau verabredet sich zum Cocktail - es folgt Horror-Nacht, die sie nie wieder vergessen wird, wie extratipp.com* berichtet. 

dpa

*Merkur.de, extratipp.com*, nordbuzz.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerkes der Ippen-Digital-Zentralredaktion

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