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Nürnberg setzt sich unter dem Motto „Verpflichtende Vergangenheit“ regelmäßig mit seiner Geschichte als Stadt der NSDAP-Reichsparteitage auseinander.

Ausstellungen, Filmreihen und Vorträge

Nürnberg erinnert an Beginn des Ersten Weltkrieges

Nürnberg - Der Zweite Weltkrieg ist oft Thema im Fernsehen, in Schule oder Literatur. Auch Nürnberg setzt sich mit seiner NS-Vergangenheit auseinander. Der Erste Weltkrieg kommt dabei oft zu kurz - dass soll sich ändern.

Nürnberg will im kommenden Jahr mit Ausstellungen, Filmreihen und Vorträgen an den Beginn des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914 erinnern. Es sei ein Krieg von bis dahin nicht gekannten Dimensionen gewesen, sagte Kulturreferentin Julia Lehner am Dienstag in Nürnberg. Und: „Ohne den Ersten Weltkrieg wäre wahrscheinlich ein NS-Regime dieser Form nicht möglich gewesen“.

Um den historischen Zusammenhang der beiden Weltkriege darzustellen, soll es von Ende Mai an Vorträge zum Thema „Die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts?“ geben. Von Ende Juni an soll im Dokumentationszentrum eine Installation über das Thema „Sommer Vierzehn - Die Geburt des Schreckens der Moderne“ informieren. Einen Monat später soll die Ausstellung „Der Sprung ins Dunkle“ die Auswirkungen des Ersten Weltkriegskrieges auf das Stadtleben verdeutlichen. Das Liedermacherfestival „Bardentreffen“ Anfang August steht unter dem Motto „Krieg und Frieden“. Zum Abschluss im Oktober zeigt das KunstKulturQuartier eine Filmreihe.

Nürnberg setzt sich unter dem Motto „Verpflichtende Vergangenheit“ regelmäßig mit seiner Geschichte als Stadt der NSDAP-Reichsparteitage auseinander.

dpa

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