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Der Tag nach der Sprengung: Wucht des Blindgängers am Krater deutlich zu sehen

Fliegerbombe in Nürnberg

Gewaltiger Krater in Nürnberg nach Sprengung - Gebäude in der Nähe müssen geprüft werden

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  • Thomas Fischhaber
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Eine Fliegerbombe wurde in Nürnberg gefunden. Betroffene Gebiete in Nürnberg und Fürth wurden evakuiert. Am späten Abend wurde die Bombe erfolgreich gesprengt.

  • Am Montagvormittag wurde eine scharfe Fliegerbombe mit chemischem Zünder auf einer Baustelle im Nürnberger Industriegebiet Höfen gefunden.
  • Je rund 2500 Menschen in Nürnberg und Fürth waren von der Evakuierung betroffen.
  • Der Zünder war chemisch und möglicherweise beschädigt. Laut Feuerwehr herrschte akute Explosionsgefahr.
  • Die Bombe konnte nicht entschärft werden und sollte daher im Laufe der Nacht gezielt gesprengt werden.
  • Die Sprengung fand gegen 23 Uhr statt.

+++ Aktualisieren +++

14.55 Uhr: Am Dienstag überprüfen Statiker in Nürnberg-Höfen nochmals die gesamte Umgebung auf Schäden nach der Sprengung der Fliegerbombe, unter anderem die Fundamente der Schönklinik. Das teilte Fürths Stadtsprecherin Susanne Kramer dem Bayerischen Rundfunk mit.

11.25 Uhr: Bei Tageslicht am Dienstag wird erst deutlich, wie viel Kraft die Bombe noch hatte, als sie kontrolliert gesprengt wurde. Die Wucht war enorm, glücklicherweise gab es jedoch keine Schäden. Die nahegelegene Hotelpyramide mit ihrer Glasfront blieb ebenso unbeschädigt, wie das Metropol-Medical-Center. Die Sprengung ist glimpflich ausgegangen, jedoch sind noch weitere Verdachtsstellen auf dem Gelände markiert.

Trotz der Detonation blieb die Glasfront der Hotelpyramide unbeschadet.

Update vom 19. Februar, 7 Uhr: Die Sprengung der Weltkriegsbombe war erfolgreich - und nach ersten Erkenntnissen gab es keine Schäden oder Brände an Gebäuden in der Umgebung. Der Katastrophenalarm wurde wieder aufgehoben, Anwohner konnten die Nacht in ihren eigenen vier Wänden verbringen.

Fliegerbombe in Nürnberg/Fürth: Sprengung erfolgreich

23.17 Uhr: Der Sprengmeister meldet, dass die Sprengung die Bombe erfolgreich entschärft hat. Das Gebiet werde jetzt noch einmal genauer untersucht.

23.09 Uhr: Die Stadt Nürnberg vermeldet auf Twitter eine erfolgreiche Sprengung, es sei keine Detonation zu hören gewesen. Der Sprengmeister untersuche nun die Fundstelle.

23.01 Uhr: In wenigen Minuten soll die Sprengung stattfinden. Alle Bewohner werden gebeten, Ruhe zu bewahren.

22.50 Uhr: „Wir haben jetzt Vollalarm für alle Einheiten“, sagte Feuerwehrsprecher Horst Gillmeier. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellen sich auf mehrere kleine Brände nach der Sprengung ein.

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Video: Tiefer Krater nach Bomben-Sprengung 

Nürnberg/Fürth: Sprengung wohl um 23.00 Uhr

22.40 Uhr: Die Vorbereitungen für die Sprengung sind beinahe abgeschlossen, die Sicherheitskräfte müssen nun das Evakuierungsgebiet verlassen. Die Sprengung wird voraussichtlich bis 23 Uhr erfolgen.

22.13 Uhr: Die Einsatzkräfte bittet darum, von unnötigen Notrufen in der Nacht bei Polizei oder Feuerwehr abzusehen. Auch die Bewohner außerhalb des Evakuierungsbereiches sollen sich bitte nicht im Freien und auch nicht in der Nähe von Fenstern aufhalten. Generell bitten die Einsatzkräfte darum, Ruhe zu bewahren.

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21.41 Uhr: Wann genau die Bombe gesprengt werden soll, ist noch unklar. Laut eines Sprechers der Stadt Nürnberg geht man von einer Sprengung „im Laufe der Nacht“ aus, voraussichtlich jedoch nicht vor 22.30 Uhr.

Nürnberg/Fürth: Einsatzkräfte „werden noch dramatisch mehr“

20.47 Uhr: Laut Feuerwehrsprecher Gillmeier sind momentan weit über 1.000 Einsatzkräfte im Einsatz. „Es werden noch dramatisch mehr“, fügte er hinzu. Bislang ist unklar, wie viele überortliche Kräfte noch in Nürnberg in den nächsten Stunden eintreffen werden.

20.29 Uhr: Die Grube, in der sich die Bombe befindet, wird nun mit Strohballen aufgefüllt. Zusätzlich sollen darauf Wassersäcke gelegt werden, teilweise mit einem Fassungsvermögen von bis zu 5.000 Litern. Davon sollen mehrere Schichten gebaut werden. Um die Grube herum werden Erdwälle aufgeschüttet.

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19.47 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur News5 seien sogar Hilfskräfte aus Regensburg angerückt, um bei der Sprengung der Fliegerbombe zu helfen. „Die Situation ist brenzliger als andere“, erklärt ein Sprecher der Feuerwehr. „Früher hat man mehrere Tage Vorlauf gehabt. Der Sprengmeister ist vor Ort und hat gesagt, dass man nicht warten kann und es schnell passieren muss.“

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Nürnberg/Fürth: Bombe muss gesprengt werden

19.34 Uhr: Der Sprengmeister hat laut Aussagen der Stadt Nürnberg festgestellt, dass er die Bombe nicht entschärfen kann. Daher wird nun eine kontrollierte Sprengung eingeleitet. Die Städte Nürnberg und Fürth haben den Katastrophenfall ausgerufen. Die Vorbereitungen für die Sprengung sollen rund zwei Stunden dauern.

19.19 Uhr: Momentan sind rund 70 Menschen in der Sammelstelle in der Gebersdorfer Grundschule untergebracht und werden von Helfern des BRK und ASB betreut. Insgesamt sind rund 800 Kräfte der Polizei, des THW, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.

18.48 Uhr: Wie die Stadt Nürnberg berichtet, gibt es momentan einige Falschmeldungen über eine vermeintliche Sprengung der Bombe. Diese sind wohl falsch. Bis jetzt wurde noch keine Entscheidung getroffen, diese wolle der Sprengmeister um 20 Uhr treffen.

18.37 Uhr: Die Evakuierungen aller betroffenen Gebiete in Nürnberg und Fürth sind nun abgeschlossen.

17.42 Uhr: Am Bombenfundort wird für den Sprengmeister derzeit eine Beleuchtung installiert. In Kürze wird sich herausstellen, ob eine Sprengung notwendig ist. Erdgräben, die die Druckwelle einfangen sollen, wurden bereits gebaggert. Das Spiel Borussia Dortmund gegen den 1. FC Nürnberg (Anpfiff: 20.30 Uhr) soll nach derzeitigem Plan stattfinden.

17.21 Uhr: Die Schön-Klinik ist nun laut Stadt auch geräumt.

Nürnberg: Tausende Menschen werden evakuiert

16.59 Uhr: VAG-Busse transportieren derzeit Personen in die Sammelstelle in der Grundschule Gebersdorfer Straße, die Platz für 200 Menschen bietet. Weitere 150 Personen kann ein benachbartes Gemeindezentrum aufnehmen. Sobald die Evakuierung abgeschlossen ist, werden Sprengmeister Michael Weiß und sein Kollege Christian Scheibinger mit der Entschärfung der Fliegerbombe beginnen.

16.50 Uhr: Die Stadt Nürnberg vermeldet parallel, dass die Evakuierung planmäßig verlaufe und es keine Gefahr für die Bevölkerung gebe.

16.19 Uhr: Feuerwehr-Sprecher Horst Grillmeier erklärt die Tragweite des Einsatzes: Die Problematik ist laut Grillmeier der chemische Zünder, der ein Stück weit unberechenbar sei. Deshalb musste die Evakuierung auch sofort passieren. 

Bombenfund in Nürnberg - Bilder vom Einsatzort

Bei anderen Entschärfungen kann normalerweise länger vorausgeplant werden. „Der Zünder liegt am Boden der Bombe, die liegt senkrecht in der Baugrube und da kommt man sehr schwer ran.“ Deshalb auch der Wasserschneider. Außerdem schließe er eine Sprengung nicht aus. Gegenüber Nordbayern.de sagt Grillmeier außerdem, dass der chemische Langzeitzünder der Bombe möglicherweise beschädigt sei. "Das bedeutet, wir haben ab jetzt Explosionsgefahr."

16.15 Uhr: Die Evakuierung läuft weiter. Derweil zeichnet sich ein mittelschwerer Verkehrskollaps für Nürnberg und Fürth ab. Rund um die Straßensperren, auch auf weiträumigeren Umfahrungen geht nichts mehr.

Stand: 16.15 Uhr.

16.01 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur News5 endet aktuell die letzte Operation in der Schön-Klinik. Der Patient wird daraufhin unmittelbar mit einem Rettungswagen verlegt. Mittlerweile sind Hilfskräfte nicht nur aus Nürnberg und Fürth, sondern auch Schwabach, Neumarkt/Oberpfalz sowie Regensburg eingetroffen. Auch die Polizei rückte mit mehreren Reisebussen an, um die Evakuierung durchzuführen und die Absperrungen zu kontrollieren. 

Insgesamt sind laut Stadt Nürnberg derzeit 170 Kräfte von Feuerwehr und THW sowie 100 Mitarbeiter des Rettungsdienstes und 330 Polizisten vor Ort im Einsatz.

Die betroffenen Bewohner aus Fürth können sich in drei bereitstehende Turnhallen begeben, in denen Rettungskräfte auf sie warten.

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Nürnberg: Entschärfung für 17.00 Uhr geplant

15.27 Uhr: Die Entschärfung der Bombe ist laut Stadt für 17 Uhr geplant. In Fürth ist ein Teil der Südstadt von der Evakuierung betroffen, ebenfalls insgesamt 2500 Menschen. Insgesamt müssen also rund 5000 Menschen aus dem Radius evakuiert werden. 

15.11 Uhr: Die Evakuierung läuft. Der Sprengmeister heißt übrigens Michael Weiß und wird von seinem Kollegen Christian Scheibinger unterstützt.

14.55 Uhr: Die Evakuierung der Schön Klinik läuft bereits: Es sind insgesamt 69 Patienten betroffen, 25 müssen liegend transportiert werden. Außerdem verlangen fünf Intensivpatienten laut der Stadt Nürnberg eine besondere Betreuung.

14.38 Uhr: Die Stadt Nürnberg hat ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 eingerichtet. Das Bürgertelefon der Stadt Fürth ist unter 09 11 / 9 74 36 98 zu erreichen.

14.32 Uhr

: Die Evakuierung der Anwohner beginnt um 15 Uhr. Im Nürnberger Evakuierungsgebiet sind rund 2.500 Personen gemeldet. Ab 15 Uhr wird die Grundschule Gebersdorfer Straße 175 als Sammelstelle zur Verfügung stehen. Die Stadt hat außerdem eine Liste mit

allen Adressen zusammengestellt, die evakuiert werden müssen.

Eine Karte des Evakuierungsgebiets.

Update, 14.27 Uhr: Die Polizei Mittelfranken rät, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Auch Teile von Fürth sind von der Evakuierung betroffen. Derzeit wird auf einen Wasserschneider gewartet, der zur Entschärfung benötigt wird. 

Straßensperren: Die Südwesttangente ist zwischen den Anschlussstellen Kleinreuth und – auf Fürther Stadtgebiet – Schwabacher Straße komplett gesperrt. Die Höfener Spange in Richtung Südwesttangente ist ebenfalls gesperrt.

Update, 13.56 Uhr: Die Evakuierung ist in vollem Gang. Bei dem Sprengkörper handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit chemischem Langzeitzünder, wie die Stadt am Montag mitteilt - und damit alles andere als ungefährlich.

Erstmeldung, 12.03 Uhr

Nürnberg - Wegen eines Bombenfundes sind im Nürnberger Stadtteil Höfen Evakuierungen mehrerer Gebäude geplant. Höfen ist ein Industriegebiet im Nordwesten der Stadt. Eine wichtige Verkehrsader, die Südwesttangente, läuft daran vorbei und muss ebenfalls gesperrt werden.

Bombe in Nürnberg gefunden - Evakuierung läuft

Die Bombe wurde bei Bauarbeiten einer Lärmschutzwand an der Höfener Spange gefunden. Dem Vernehmen nach handelt es sich um eine Fliegerbombe. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes waren nach ersten Informationen vom Einsatzort schon da und sondierten die Lage. Nach deren Einschätzung ist offenbar von einer akuten Gefahr auszugehen, weshalb nach Angaben von Polizeisprecher Robert Sandmann ein sofortiger Räumungsradius von 1.000 Metern festgelegt wurde.

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In diesem Radius ist nicht nur die Südwesttangente gelegen, die in Kürze gesperrt wird, sondern auch die orthopädische Schön-Klinik, deren Patienten nach jetzigem Stand der Informationen möglicherweise evakuiert werden müssen.

Ob und wie viele Firmen und Privathäuser ebenfalls geräumt werden müssen, ist noch nicht bekannt. Die Feuerwehr hat einen Einsatzstab eingerichtet, die Sondierungsmaßnahmen laufen.

kmm/News5/dpa

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