+
Der Landarbeiter gibt an, die Bäuerin sei beim Baumfällen von einem Ast erschlagen worden.

Knecht streitet Mord an Bäuerin ab

Nürnberg - Ein 25 Jahre alter Landarbeiter hat den Mord an einer Bäuerin vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth abgestritten.

Die 50-Jährige sei beim Baumfällen von einem Ast erschlagen worden. Über seinen Anwalt räumte der Angeklagte zu Prozessbeginn am Donnerstag jedoch ein, die Unterschrift seiner Chefin unter einem Pachtvertrag gefälscht zu haben. Dieser Vertrag ist für die Anklage der stärkste Beleg für den Mordvorwurf.

Der Mann soll die Bäuerin aus Weigenheim (Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) aus Habgier umgebracht haben, um deren Hof zu übernehmen. Da es keine Zeugen für den Vorfall vom Januar 2009 gibt, muss sich das Gericht auf Indizien stützen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann stellt sich vier Jahre nach Gewaltverbrechen
Vor vier Jahren fand die Polizei eine ermordete Frau. Der Täter konnte nicht ermittelt werden. Nun hat ein Mann das Verbrechen überraschend gestanden.
Mann stellt sich vier Jahre nach Gewaltverbrechen
Mann greift Einsatzkräfte an und randaliert im Rettungswagen
Ein 27-Jähriger ist auf Sanitäter losgegangen, die ihm helfen wollten. Im Rettungswagen randalierte der Mann und beschädigte einiges.
Mann greift Einsatzkräfte an und randaliert im Rettungswagen
Modellbahn, Briefmarke & Co: Deutsche Hobbys in der Alterskrise
Wo früher die neue Märklin durchs Zimmer fuhr, stehen heute Computer und Spielekonsolen. Die einst typisch deutschen Hobbys wie Modellbahn und Briefmarkensammeln stecken …
Modellbahn, Briefmarke & Co: Deutsche Hobbys in der Alterskrise
Knapp den Jackpot verpasst: Darum kann sich ein Bayer trotzdem freuen
Knapp daneben lag ein Lottospieler aus Bayern beim Eurojackpot. Den Gewinn von 90 Millionen Euro hat er zwar verpasst, trotzdem kann er sich freuen.
Knapp den Jackpot verpasst: Darum kann sich ein Bayer trotzdem freuen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.