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Hier stand der ICE am Bahnsteig in Nürnberg.

Spürhunde suchten nach Sprengstoff

Nach Bomben-Drohung: ICE aus München evakuiert - Großeinsatz in Nürnberg

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Bedrohungslage am Montag: Ein ICE aus München musste in Nürnberg geräumt werden. Die Polizei reagierte damit auf eine konkrete Drohung.

Update um 20.15 Uhr: Nach Abschluss des Großeinsatzes am Nürnberger Hauptbahnhof erklärte Thomas Gigl: „Gegen 16:56 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Es wurde nichts gefunden, die Reisende konnten die Fahrt mit anderen Zügen fortsetzen. Wir nehmen jede Drohung ernst, deswegen müssen die Einsatzaufgaben auch so gemacht, wie es heute gemacht wurde.“

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Entwarnung nach Bombendrohung gegen ICE aus München

Update um 18.14 Uhr: Nach neuesten Informationen soll ein anonymer Anrufer von einer Bombe gesprochen haben, die in einem der ICE-Waggons liegen solle. Daher entschied sich die Bundespolizei dazu, den Zug auf Höhe der S-Bahn-Haltestelle Dürrenhof zu stoppen. Später wurde die Fahrt bis zum Hauptbahnhof Nürnberg fortgesetzt. Hier mussten alle 350 Fahrgäste den ICE verlassen.

Die Polizei setzte fünf spezielle Hunde ein, um den Zug abzusuchen. Diese fanden keine Hinweise auf Sprengstoff. Die Sperre konnte zwischenzeitlich aufgehoben werden. Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Nordbayern sind laut der Bahn jedoch erheblich.

Update um 17.40 Uhr: Nach Informationen der dpa wurde bisher keine Bombe gefunden. Wer und wie die Drohung ausgesprochen wurde, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht sagen. Rund 40 Polizeibeamte seien im Einsatz.

Großeinsatz am Nürnberger Hauptbahnhof: Entwarnung nach Bombendrohung

Erstmeldung: ICE aus München evakuiert - Großeinsatz in Nürnberg

Nürnberg/München - Am Montag wurde ein ICE auf dem Weg von München nach Hamburg in Nürnberg gestoppt und evakuiert. Wie der Bayerische Rundfunk von der Bundespolizei erfuhr, habe es eine konkrete Drohung gegen den Zug gegeben. Ein Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften läuft in diesen Minuten am Nürnberger Hauptbahnhof. Die Bahngleise 5 bis 8 sollen gesperrt sein. Polizeihunde durchsuchen die Waggons.

Wie die Agentur News5 berichtet, stand der Zug zunächst an einem S-Bahn-Haltepunkt auf Höhe Dürrenhof, ehe er in den Hauptbahnhof einfahren durfte. Hier mussten alle Fahrgäste den Zug verlassen, da dieser komplett geräumt wurde.

Gefährlicher Zwischenfall auf ICE-Strecke Nürnberg-München auch schon im Oktober

Bereits im Oktober gab es einen Zwischenfall auf der ICE-Strecke München-Nürnberg. Ein Stahlseil wurde bei Allersberg (Kreis Roth) über die Gleise gespannt. Am Tatort fand man auch ein Drohschreiben in arabischer Sprache. Das Bayerische Landeskriminalamt ermittelte in alle Richtungen. Denkbar sei nach Ansicht der Polizei als Täter ein „einsamer Wolf“, also ein Islamist, der sich selber radikalisiert habe. Aber auch ein rechtsextremer Hintergrund wird für möglich gehalten, wonach eine Verbindung zur islamistischen Szene möglicherweise nur vorgetäuscht wurde

Kurz vor Weihnachten kam es zudem zu einem Anschlag in Berlin. Die Oberleitung auf einem Fernbahngleis zwischen dem Bahnhof Karlshorst und dem S-Bahnhof Wuhlheide wurde beschädigt. Die Polizei entdeckte eine IS-Flagge und Flugblätter mit arabischen Zeichen vor Ort. Doch auch hier haben die Ermittler Zweifel über die Authentizität. 

mag

Video: Anti-Terror-Übung am Münchener Hauptbahnhof


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