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In Nürnberg standen heute die Züge still: Die Bahn hatte den Hauptbahnhof für eine Stunde gesperrt.

Kurzschluss an Oberleitung

Hauptbahnhof Nürnberg: Tausende Fahrgäste kommen zu spät

Nürnberg - Die Bahn hat am Morgen wegen einer Störung an der Oberleitung den Nürnberger Hauptbahnhof gesperrt. Eine Stunde später fuhren die Züge wieder, Fahrgäste mussten aber mit Verspätungen und Ausfällen rechnen.

Mitten im morgendlichen Berufsverkehr hat ein Oberleitungsschaden am Morgen den Bahnverkehr im Nürnberger Hauptbahnhof gestoppt. Alle 23 Gleise seien für eine Stunde gesperrt worden, teilte ein Bahnsprecher mit. Züge wurden vor dem Bahnhof angehalten, andere fielen ganz aus.

Einige Züge legten zudem einen außerplanmäßigen Stopp im benachbarten Fürth ein. Fahrgäste mit Fahrtziel Nürnberg wurden dort gebeten, auf die U-Bahn umzusteigen. Von den Verspätungen und Zugausfällen waren mehrere Tausend Fahrgäste betroffen.

Nach Angaben des Bahnsprechers hatte ein Kurzschluss eine Oberleitung auf dem Gleis 12 beschädigt. Der gerissene Fahrdraht fiel auf die Lok des Nürnberg-München-Expresszugs. „Dabei hat sich starker Rauch gebildet“, sagte der Sprecher. Feuer sei aber nicht ausgebrochen. Dennoch sei vorsichtshalber der Zugverkehr gestoppt worden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Bis zur Reparatur der Oberleitung blieben am Vormittag vier Gleise gesperrt. Es seien immer Oberleitungen von vier Gleisen zusammengeschaltet, so dass bei der Abschaltung eines Fahrdrahts auch Nachbargleise betroffen seien, erläuterte der Sprecher. Bis zum Mittag mussten Fahrgäste mit Verspätungen von bis zu 40 Minuten und einzelnen Zugausfällen rechnen.

dpa

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