+
Familienvater Tilo (34) ist an Leukämie erkrankt und sucht einen Stammezellenspender. Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) organisiert eine Typisierungsaktion.

Ohne Spender muss Tilo sterben

Junger Vater an Leukämie erkrankt: Stammzellenspender gesucht - so können Sie helfen

  • schließen

Ein junger Familienvater ist an Leukämie erkrankt. Ohne Knochenmarkspende stehen seine Überlebenschancen schlecht. Eine Typisierungsaktion soll Tilo (34) jetzt retten.

Nürnberg - Der 34-jährige Tilo hat im März dieses Jahres eine Schockdiagnose erhalten. Der Familienvater ist an Chronischer Lymphatischer Leukämie erkrankt. Ohne einen Knochenmarkspender hat Tilo keine Überlebenschance. Der Vater eines vierjährigen Sohnes und eines Babys wartet seit April auf einen Stammzellenspende. Diese könnte dem zweifachen Vater das Leben retten. 

Sein genetischer Zwilling wurde allerdings noch nicht gefunden. Doch der 34-Jährige gibt sich kämpferisch. „Ich will leben, ich seh es nicht ein, nur rumzusitzen. Und außer mir warten zig weitere Leute auf einen passenden Stammzellspender – Leute, die unbedingt leben wollen!“ Besonders seine Kinder sind für Tilo ein Ansporn, weiterzukämpfen: „Ich habe zwei kleine Kinder, die ich aufwachsen sehen will.“ 

Nürnberg: Familienvater an Leukämie erkrankt - Stammzellenspender gesucht

Für den jungen Familienvater und viele andere Leukämiepatienten findet deshalb am Sonntag, 20. Oktober, eine Typisierungsaktion der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) statt. Von 11 bis 16 Uhr können sich Interessierte in der Fahrschule Kergl in Nürnberg typisieren lassen. 

Jeder, der gesund und zwischen 17 und 45 Jahren alt ist, kann sich typisieren lassen. Wer kein Spender sein kann oder will, kann Tilo und der Stiftung AKB auch auf anderem Weg helfen, denn die Stiftung benötigt Spenden, um neue Typisierungen zu finanzieren.

Lesen Sie dazu: Auch die kleine Mathilda aus dem Landkreis Freising erkrankte 2015 an Leukämie. Damals war sie drei Jahre alt. Nun haben ihre Eltern in einem rührenden Brief ihren Dank an alle Helfer ausgesprochen. Für Mathilda gibt es Hoffnung.

Nürnberg/Bayern: Stiftung ist für Typisierungsaktionen auf Spenden angewiesen

Die Kosten von 35 Euro pro Typisierung werden nicht von den Krankenkassen oder von staatlicher Seite übernommen, deshalb „ist jeder Euro, den Sie spenden möchten, gerne bei der Stiftung AKB gesehen“:

Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern, IBAN: DE67 7025 0150 0022 3946 88 Verwendungszweck: Tilo Nürnberg

Mehr Informationen zu Tilo und der Typisierungsaktion gibt es beim AKB.

Katharina Maier aus Poing ist bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registriert - und rettete einer Frau aus Norwegen das Leben. (Merkur.de*) Auch Johanna Rehmann aus Niederhummel hat Stammenzellen gespendet - und erzählt, wie es sich für sie angefühlt hat. (Merkur.de*) Warum es so wichtig ist, sich typisieren zu lassen, schreibt Katrin Woitsch in einem Kommentar. (Merkur.de*) Der 10-jährige Emin leidet an Krebs. Nur eine Stammzellspende kann ihn retten - die DKMS organisiert deshalb mit den Maltesern eine Registrierungsaktion in Günzburg (Bayern).

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schock-Fund in Ingolstadt: Frau liegt tot in Keller - erste Erkenntnisse nach Obduktion 
Schock in Ingolstadt: Eine Frau wurde tot auf ihrem Anwesen aufgefunden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.
Schock-Fund in Ingolstadt: Frau liegt tot in Keller - erste Erkenntnisse nach Obduktion 
17-Jährige stoßen Jugendliche vor S-Bahn in den Tod - Verteidiger bestreitet Tötungsabsicht
In Nürnberg wurden zwei Jugendliche zwei Jugendliche von einer S-Bahn überrollt - nachdem sie geschubst wurden. Nun stehen die beiden Angeklagten vor Gericht.
17-Jährige stoßen Jugendliche vor S-Bahn in den Tod - Verteidiger bestreitet Tötungsabsicht
Zwei junge Frauen totgerast: Urteil ist gefallen - doch jetzt legt Verteidiger Revision ein
2016 starben zwei junge Frauen nach einem Unfall. Zwei damals beteiligte Fahrer forderten jetzt einen Freispruch - nun ist das Urteil gefallen.
Zwei junge Frauen totgerast: Urteil ist gefallen - doch jetzt legt Verteidiger Revision ein
Illegales Straßenrennen: Todesfahrer zahlen Ausgleich an Opfer-Familie - Polizist suspendiert 
Der „Raserunfall von Kalteck“ sorgte im vergangenen Sommer für Entsetzen. Nun läuft der Prozess, in dem sich die beiden Todesfahrer verantworten müssen.
Illegales Straßenrennen: Todesfahrer zahlen Ausgleich an Opfer-Familie - Polizist suspendiert 

Kommentare