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„Aktenzeichen XY… ungelöst“ beschäftigt sich mit Verschwinden von „Lissy“ Lauer aus Franken

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«Aktenzeichen XY» mit Rudi Cerne
In der neuen Folge Aktenzeichen XY geht es um einen seit 29 Jahren ungelösten Mordfall in Gunzenhausen. © Sina Schuldt/dpa

Was passierte mit der verschwundenen „Lissy“ Lauer aus Gunzenhausen? Die Polizei erhofft sich durch die Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ Hinweise.

Ansbach – So manches Verbrechen wurde bereits durch die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ aufgeklärt. Vielleicht nun auch eins aus der Region? Die Ansbacher* Kriminalpolizei ruft in einer Mitteilung alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Sendung am Mittwoch, 17. November, anzuschauen. Denn es handelt sich um ein Tötungsdelikt in Gunzenhausen, dass sich im Jahre 1992 zugetragen hatte.

„Aktenzeichen XY...ungelöst“ mit Fall aus Gunzenhausen: Was ist mit „Lissy“ passiert?

Genauer geht es dabei um einen bislang ungelösten Mordfall. Im Jahr 1992 wurde die damals 30-jährige Lieselotte „Lissy“ Lauer aus Haundorf im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen* Opfer eines Gewaltverbrechens. Davon gehen zumindest Polizei und Staatsanwaltschaft aus.

Lauer war am 1. Juli 1992 spurlos verschwunden. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken* schreibt, beendete sie an diesem Tag gegen Mitternacht ihre Spätschicht bei der Firma SEL in Gunzenhausen und fuhr nach Hause in ihre Wohnung, Am Mehlacker 2 in Haundorf. Ihre Wohnung muss sie kurz darauf jedoch verlassen haben, bevor sie möglicherweise am Morgen, gegen acht Uhr, wieder zurückkehrte.

Zum letzten Mal gesehen wurde die junge Frau gegen 10.30 Uhr in der Innenstadt von Gunzenhausen. Zwei Tage später, am 3. Juli, wurde ihr orangefarbener Ford Fiesta auf einem Parkplatz am westlichen Stadtrand von Gunzenhausen, dem sogenannten „Steingass-Parkplatz“, aufgefunden. 

Ansbach: AG „Lissy“ ermittelt in Cold-Case-Verfahren

Was ist mit „Lissy“ passiert? Zwischenzeitlich gingen Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft von einem Verbrechen aus, dem sie zum Opfer fiel. Allerdings konnte das Verschwinden bislang nicht geklärt werden. Die Kriminalpolizei Ansbach hat nun im Rahmen eines so genannten „Cold-Case-Verfahrens“ die Ermittlungen wieder aufgenommen und mit modernen ermittlungs- und kriminaltechnischen Methoden fortgeführt. Hierzu rief sie die Arbeitsgruppe (AG) „Lissy“ ins Leben.

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Ansbach: Ermittler erhoffen sich Hinweise durch „Aktenzeichen XY…ungelöst“

Über Jahrzehnte ließ die Ermittler der Fall nicht los. Nun widmet sich die Sendung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ am 17.11.2021 (ZDF, 20.15 Uhr) dem mysteriösen Verschwinden. Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung des Geschehens geben können, haben die Möglichkeit sich während der Sendung unter der Rufnummer (0800) 77 66 32 0 direkt mit den Ermittlern der Ansbacher Kriminalpolizei zu sprechen. Auch danach können Bürgerinnen und Bürger noch Hinweise geben: Diese nimmt jede Polizeidienststelle, insbesondere der Kriminaldauerdienst Mittelfranken, unter der Telefonnummer (0911) 21 12 33 33 entgegen. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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