1. Startseite
  2. Bayern
  3. Nürnberg & Franken

Entwarnung in Ansbach: Bombe erfolgreich entschärft - Sperrgebiet wieder zugänglich

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Tanja Kipke

Kommentare

In der Nähe des Ansbacher Bahnhofs wurde erneut eine Fliegerbombe gefunden.
In der Nähe des Ansbacher Bahnhofs wurde erneut eine Fliegerbombe gefunden. © Feuerwehr Ansbach

Das dritte Mal in diesem Jahr wurde am Ansbacher Bahnhof eine Fliegerbombe gefunden. Nach erfolgreicher Entschärfung können die Anwohner wieder in ihre Häuser zurück.

Update vom 4. November, 14.26 Uhr: Endlich ist es geschafft. Die Weltkriegsbombe in der Bischof-Meiser-Straße in Ansbach konnte erfolgreich entschärft werden. Wie die Stadt mitteilt, konnten beide Zünder unschädlich gemacht werden. Bürgerinnen und Bürger können somit wieder zurück in ihre Wohnungen oder an ihre Arbeitsplätze. Auch die Straßensperrungen werden aufgehoben.

Bombe in Ansbach: Entschärfung verzögert sich wegen Frontzünder

Update vom 4. November, 13.25 Uhr: Die vollständige Entschärfung der Bombe verzögert sich. Der Heckzünder konnte bereits entschärft werden, wie die Stadt mitteilt. Der Frontzünder sei erfolgreich von der Bombe getrennt worden. Dieser müsse nun vor Ort gesprengt werden. Entwarnung kann daher noch nicht gegeben werden.

Update vom 4. November, 11.07 Uhr: Die Evakuierung des Sperrgebiets wurde gegen 10.32 beendet, teilte die Stadt mit. Die Entschärfung des Blindgängers in der Nähe des Ansbacher Bahnhofs ist im vollen Gange. Der Sprengmeister von der Firma Tauber ist mit seinem Team dafür zuständig. Bereits am gestrigen Mittwoch hat er mit seinem Team eine Fliegerbombe in Fürth erfolgreich entschärft - jedoch anders als geplant.

Update vom 4. November, 8.01 Uhr: Bis 8 Uhr am Donnerstag sollen die rund 2700 Anwohner und Anwohnerinnen ihre Wohnungen in Ansbach verlassen haben. Die Entschärfung der Fliegerbombe in der Nähe des Bahnhofs ist für 10 Uhr geplant. Seit 7.30 Uhr sind zahlreiche Straßen um den Bahnhof gesperrt und auch der Schienenverkehr wird ab 8 Uhr eingestellt.

Erstmeldung 3. November, 14.16 Uhr:

Ansbach - Die Stadt Ansbach* steht vor ihrer dritten Bombenentschärfung in diesem Jahr. Bereits am 8. März und am 16. Juli mussten zahlreiche Anwohner wegen eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg ihre Häuser verlassen. In der Nähe des Bahnhofs wurde nun erneut eine Fliegerbombe gefunden, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Genauer gesagt in der Bischof-Meiser-Straße. Eine sofortige Entschärfung sei jedoch nicht möglich, hieß es.

(Übrigens: Unser Nürnberg-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Franken-Metropole. Melden Sie sich hier an.)

Dritter Bombenfund in Ansbach: Benötigte Sprengmeister sind mit Entschärfung in Fürth beschäftigt

Der Sprengmeister habe nach der Besichtigung festgestellt, dass derzeit keine akute Gefahr von dem Blindgänger ausgehe. Die bisherigen Straßensperrungen konnten daher wieder aufgehoben werden. Die Entschärfung der Bombe ist für Donnerstag (4. November) geplant.

Nach Angaben der Stadt hat der Sprengmeister einen Evakuierungsradius von 500 Metern festgelegt. Ein genauer Plan des Gebiets folge im Laufe des Tages. Da aktuell in Fürth ebenfalls eine Bombe entschärft werden muss, sei die Entschärfung in Ansbach erst am Donnerstagmorgen möglich.

Video: Fliegerbombe in Fürth: 1300 Anwohner und 32 Firmen werden evakuiert

Stadt Fürth richtet Ausweichquartier in Gymnasium Carolinum ein

Anwohner und Anwohnerinnen des betroffenen Evaluierungsgebiets sollen sich bei Verwandten, Freunden oder Bekannten einfinden. Bis Donnerstag um 8 Uhr müssen alle ihre Häuser verlassen haben. Für 10 Uhr ist die Entschärfung geplant. „Personen, die diese Möglichkeit nicht haben, können in das Gymnasium Carolinum gehen“, gibt die Stadt in einer Meldung bekannt. Dort stünden dann auch abgetrennte Räume für coronapositive  Personen sowie für Personen die in Quarantäne sind zur Verfügung. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare