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Preise auf Wohnungsmarkt schießen nach oben - So viel kostet ein Haus in bayerischer Metropolregion

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Die Preise für Immobilien in der Metropolregion Nürnberg sind alles andere als ein Schnäppchen. © Jens Kalaene/dpa

Es gebe keine „Schnäppchen“, die Lage sei aber noch relativ entspannt: Ein Experte sieht den Immobilienmarkt in der Metropolregion Nürnberg durchaus positiv.

Nürnberg – Die Lage auf dem deutschen Wohnungsmarkt ist angespannt. Zu wenig Grundstücke, zu wenig Eigentumswohnungen, zu wenig Mietobjekte. Das treibt die Preise immer weiter nach oben. Die Metropolregion steht im Vergleich jedoch noch gut da, sagen Experten laut nordbayern.de

Wohnungsmarkt in Nürnberg: 550.000 bis 690.000 Euro für ein Reihenhaus

Für den Bau eines Reihenhauses in guter Wohnlage wurden in Nürnberg zuletzt 550.000 bis 690.000 Euro fällig, in Erlangen etwa 910.000 bis 1,6 Millionen Euro. Eine Eigentumswohnung in Fürth schlägt pro Quadratmeter mit 4.700 bis 5.700 Euro zu Buche, verrät der Wohnmobilien-Marktbericht der HypoVereinsbank.

Nürnberg: Gute Baubedingungen in der Metropolregion

Nichtsdestotrotz seien Bauwillige in der Metropolregion noch gut dran, sagt der Immobilienexperte Harry Bermüller. Er ist Leiter der Regionaldirektion Bayern Nord für Privatkunden und Private Banking bei der HypoVereinsbank. Im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen sei es noch nicht zu Spekulationen gekommen.

Bauunternehmer veranschlagten realistische Margen, Baupläne seien eng an der Nachfrage ausgerichtet. Die Baupreise in der Metropolregion mögen vielen zwar hoch erscheinen, werden jedoch durch die niedrigen Bauzinsen von derzeit etwa einem Prozent wieder abgefangen. 

Nürnberg: Kaufwillige sind gut vorbereitet

Die meisten Kaufwilligen seien ohnedies gut vorbereitet, erklärt Bermüller. Sie suchen etwa aktiv nach Energieberatern, die sich auch mit den Förderungen auskennen. Zudem brächten sie üblicherweise eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent ein, Private-Banking-Kunden bis zu 40 Prozent. Das Geld stamme oft von den Eltern oder Großeltern.

Wohnungsmarkt in Nürnberg: Beim Hauskauf ist Schnelligkeit gefragt

Haus- oder Wohnungssuche sei jedoch ein Lernprozess, sagt Bermüller. Es sei „nicht die Zeit für Schnäppchen.“ Beim Kauf müsse man heutzutage schnell sein. Warte man zu lange mit der Entscheidung, erhielte ein anderer den Zuschlag. Im Städtevergleich ist Erlangen am teuersten, für eine 100 Quadratmeter großen Wohnung werden hier 1.600 Euro kalt fällig. In Fürth, der günstigsten der drei Städte, zahlt man pro Quadratmeter 13 Euro.

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