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Er bedrohte Passanten mit einer Machete: Polizei stoppt bewaffneten Mann in Nürnberg - erste Details bekannt

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Von: Julian Baumann

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Ein Mann steht in Handschellen neben einem Polizisten.
Die Polizei wurde von Passanten informiert. (Symbolbild). © Johannes Neudecker / dpa

Am Dienstagnachmittag kam es in Nürnberg zu einer Auseinandersetzung wegen einer Belanglosigkeit. Einer der Männer hatte jedoch eine gefährliche Waffe dabei.

Nürnberg - In der Innenstadt von Nürnberg war am Dienstagnachmittag den 18. August ein Mann mit einer gefährlichen Waffe unterwegs. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken sprach der psychisch auffällige 34-Jährige einen Passanten wegen einer Belanglosigkeit an. Als es zu einem Streit kam, zog der Mann eine Machete und bedrohte den Passanten. Gegen 17.00 Uhr meldeten Zeugen den Vorfall. Laut Angaben der Polizei konnte der Passant fliehen und blieb unverletzt.

Bereits im letzten Jahr geschah in Fürstenfeldbruck ein ähnlicher Vorfall. Ein Mann ging damals ebenfalls mit einer Machete auf einen Passanten los, ein 33-Jähriger konnte sich im letzten Moment wegducken. Die Polizei nahm den 26-Jährigen fest.

Nürnberg: Mann zieht unvermittelt Machete und bedroht einen Passanten

Nach der Meldung leitete die Polizei sofortige Fahndungsmaßnahmen nach dem 34-Jährigen ein. Polizisten des Unterstützungskommandos trafen kurz darauf etwa auf Höhe des Dianaplatzes den Tatverdächtigen an, teilte die Polizei Mittelfranken am Mittwoch mit. Mit gezogenen Schusswaffen hielten die Beamten den flüchtigen Täter an. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten neben der beschriebenen Machete auch noch ein Messer.

Nürnberg: Mann bedroht Passant mit Machete - er war in einer psychischen Ausnahmesituation

Nach Angaben der Polizei befand sich der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation. Er habe wirre und unzusammenhängende Aussagen gemacht. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd leitete gegen den 34-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung ein. Wegen seines Geisteszustandes soll der Mann dem Gesundheitsamt vorgeführt werden. Das Amt soll die Unterbringung in einer Fachklinik prüfen.

Am Freitag, den 03. Juli, rückte die Polizei zu einem Großeinsatz in Nürnberg aus. Ein Mann schoss aus einem Fenster, doch die Polizei konnte ihn überreden aufzugeben. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der 32-jährige Schütze offensichtlich alkoholisiert war. Die Polizei konnte die Situation schnell unter Kontrolle bringen.

Die Feuerwehr Donaustauf rettete einen schreienden Jungen aus einem Aufzug. Knapp zwei Monate später flatterte ihr ein Anwaltsschreiben ins Haus: Die Retter sollen zahlen.

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