Jemand spritzt einer anderen Person einen Impfstoff in den Arm
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Mitarbeiter der Deutschen Bahn sollen schon bald in zwei hauseigenen Impfzentren in München und Nürnberg gegen das Coronavirus geimpft werden.

Angebot zur Corona-Impfung

Impftermin am Hauptbahnhof: Deutsche Bahn errichtet Corona-Impfzentren für Mitarbeiter

  • Leyla Yildiz
    vonLeyla Yildiz
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Am jeweiligen Hauptbahnhof in München und Nürnberg will die Deutsche Bahn zwei Impfzentren errichten. Hier sollen die DB-Mitarbeiter geimpft werden. 

München/Nürnberg - Im Kampf gegen das Coronavirus* hat die Deutsche Bahn einen neuen Plan vorgelegt: An den beiden Pilot-Standorten München und Nürnberg errichtet die DB jetzt zwei Impfzentren, wie es heute (21. April) in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Neben München und Nürnberg* sind noch weitere acht Zentren in Planung. Die DB will künftig bundesweit ihren Mitarbeitern das Angebot einer Corona-Impfung* machen.

Deutsche Bahn plant Impfzentren: Nürnberg und München Pilotstandorte

Die Mitarbeiter sollen von den Betriebsärzten der Deutschen Bahn geimpft werden. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll das Impfangebot dann gelten, wenn genügend Vakzine vorhanden sind. Dann sind erst einmal die systemrelevanten Mitarbeiter dran und das sind laut der DB mehr als die Hälfte der in Deutschland Beschäftigten. „Viele von ihnen gehören zur Gruppe 3 gemäß der Corona-Impfverordnung*“, heißt es.

Impfzentren der Deutschen Bahn in München und Nürnberg: DB will zur Immunisierung der Bürger beitragen

Für das Impfangebot bzw. die -zentren stellt die Deutsche Bahn neben der IT für die Terminvergabe, die Räumlichkeiten sowie die personelle und materielle Ausstattung zur Verfügung. Laut dem DB-Personalvorstand Martin Seiler wolle die Deutsche Bahn, dass die Mitarbeiter möglichst schnell ihren Anspruch auf eine Impfung wahrnehmen können und gleichzeitig zur Immunisierung der Bürger beitragen.

Im Video: Jeder fünfte Bürger in Deutschland ist bereits geimpft

Natürlich gibt es keine Pflicht seitens der Bahn, sie will jedoch eine Empfehlung dafür aussprechen. „Die Entscheidung für eine Impfung ist freiwillig, es wird keine Impfprivilegien geben, weder für Mitarbeitende noch für Kunden“, erklärt er weiter in der Pressemitteilung. (ly) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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