Ein Schild weist am Hauptmarkt in der Innenstadt auf den coronabedingten Mindestabstand hin.
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Die Stadt Nürnberg hatte Problem bei ihrer Inzidenzübermittlung.

Newsticker für die Frankenmetropole

Corona in Nürnberg: Verwirrung um Inzidenz geht weiter - Wert inzwischen um fast 50 Fälle gefallen

  • Leyla Yildiz
    vonLeyla Yildiz
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In Nürnberg sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder. Die Stadt will Tafel-Nutzern ein Impfangebot machen. Alle weiteren Entwicklungen in unserem News-Ticker.

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz geht deutlich auf unter 200 zurück. (siehe Update 12. Mai, 09.10 Uhr)
  • Stadt Nürnberg macht allen Nutzern der Nürnberger Tafel ein Impfangebot (siehe Update 12. Mai, 14.50 Uhr)
  • Inzidenzwert jetzt schon zwei Tage unter 150 (siehe Update 14. Mai, 15.18 Uhr).
  • Dieser News-Ticker ist beendet. Hier geht‘s zum aktuellen Ticker.

+++ Dieser Ticker ist beendet. Die neusten Corona-Infos für die Stadt Nürnberg finden sie im aktuellen Ticker. +++

Update vom 14. Mai, 14.47 Uhr: Inzwischen scheint die Übermittlung der Infektionszahlen an das RKI wieder zu funktionieren. Für den 14. Mai meldete die Stadt eine Inzidenz von 147,4. Insgesamt gab es 120 neue Fälle. Die Zahl der Verstorbenen ist nicht angestiegen. Die Anzahl der Patienten in den Nürnberger Kliniken, die wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt werden müssen, hat ebenfalls abgenommen. Auf der Intensivstation liegen noch 39 Menschen (-6) - auf Normalstation 93 (-6).

Corona: Impfangebot für alle Nutzer der Nürnberger Tafel

Update vom 12. Mai, 14.50 Uhr: Ab der nächsten Woche gibt es in Nürnberg ein bayernweites erstes Modellprojekt. Damit macht die Stadt allen Nutzern der Nürnberger Tafel sowie ihren Familienangehörigen ab 18 Jahren ein Impfangebot. Das gilt für sechs verschiedene Standorte im Stadtgebiet, wie die Stadt nun mitteilte. Die sechs Ausgabestellen der Tafel verfügen über eine sehr gute Infrastruktur und wurde deshalb von der Stadt ausgewählt, um mit dem Impfen noch dezentraler in den Stadtteilen voranzukommen. Ums Impfen in den Tafel-Ausgabestellen kümmern sich mobile Teams der IZ Bayern GmbH.

Corona in Nürnberg: So steht es ums Impfen und so will die Stadt weiter vorgehen

  • Die Stadt möchte ihr Impfangebot in den kommenden Wochen in verschiedenen Stadtteilen weiter ausbauen.
  • Im Knoblauchsland werden schon Erntehelfer geimpft, weitere Aktionen von mobilen Teams sind bereits in Planung.
  • Vier Nürnberger Modell-Betrieben machen ihren Mitarbeiter bereits ein Impfangebot.
  • In Zusammenarbeit mit der Noris Arbeit GmbH (NOA) will die Stadt weiteren Bürgern an dezentralen Stellen ein Impfangebot machen.
  • Übersetzer bzw. Muttersprachler sollen Mitbürger, die kein Deutsch sprechen, über die Bedeutung des Impfens aufklären und was das für den Kampf gegen das Coronavirus bedeutet. Hier sollen später ebenfalls mobile Teams zum Einsatz kommen.
  • Für obdachlose Menschen gibt es seit Ende Februar Impfaktionen in den Einrichtungen der Obdachlosenhilfe. Das soll nun ausgebaut werden. Dazu sagt Elisabeth Ries, Referentin für Familie, Jugend und Soziales: „Aktuell bereiten wir unter anderem mit der Straßenambulanz Franz von Assisi und der ökumenischen Wärmestube möglichst niedrigschwellige weitere Impfangebote für Menschen vor, die aus verschiedenen Gründen nur schwer zu den Impfangeboten in den Impfzentren oder den Arztpraxen finden.“

Zeitgleich will Nürnberg im gesamten Stadtgebiet ihr dezentrales Testangebot weiter ausbauen. Mittlerweile gibt es im Stadtgebiet 28 Stellen. Zusätzlich wird auch viel in Apotheken, Arztpraxen und an Schulen getestet.

Update vom 12. Mai, 08.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg ist immer noch fehlerhaft. Bereits am Montag meldete das RKI für die Stadt einen zu hohen Wert über 200. Das Gesundheitsamt erklärte daraufhin, dass die Zahlen falsch sind. Doch auch für den gestrigen Dienstag berechnete das RKI einen zu hohen Wert von 206,4. Laut einer Pressemitteilung der Stadt sind auch diese Zahlen falsch. Den eigenen Berechnungen des Gesundheitsamts nach müsste die Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 165 und 170 liegen.

Grund für die Datenpanne waren einige Doppelmeldungen des Gesundheitsamts an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und an das RKI. Alte Fälle sind nochmal als Erstinfektion gemeldet worden. Zusammen gerechnet handelt es sich um etwa 300 Fälle. Die Datensätze wurden gestern bereinigt und das Gesundheitsamt rechnet damit, dass ab dem morgigen Donnerstag wieder eine valide Sieben-Tage-Inzidenz vorliegt.

Nach den aktuellen Zahlen des RKIs für den heutigen Mittwoch liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 162,8. Demnach sind 88 Corona-Fälle hinzugekommen. Auf den Intensivstationen liegen 44 Patienten (-2) und auf den Normalstationen 114 (+1).

Corona in Nürnberg: Flughafen kämpft mit Einbruch der Passagierzahlen

Update vom 11. Mai, 19.16 Uhr: Die Corona-Pandemie macht auch dem Nürnberger Flughafen* schwer zu schaffen. 2020 zählte der zweitgrößte Airport Bayerns gerade einmal 917.000 Fluggäste - so wenig wie seit 1985 nicht mehr. Laut Geschäftsführer Michael Hupe waren es 2019 noch 4,1 Millionen Fluggäste. Das entspricht einem Minus von 67 Prozent. Der Luftverkehr werde sich von der Corona-Krise auch in den kommenden Jahren nicht vollständig erholen, sagte Hupe am Dienstag bei der Vorstellung der Geschäftszahlen in Nürnberg. Wirtschaftlich habe nach fünf gewinnträchtigen Jahren in Folge unter dem Strich ein Verlust von 41,2 Millionen Euro zu Buche gestanden. 25 Prozent der Angestellten mussten entlassen werden.

Der Flughafen Nürnberg gehe davon aus, dass unter anderem durch die Erhöhung der Impfquote die Bereitschaft wieder steige, ein Flugzeug zu besteigen. Jedoch liefen dem auch andere Entwicklungen entgegen: beispielsweise die Reduzierung der Flotten vieler Fluggesellschaften und damit eine Verknappung des Angebots oder die Digitalisierung, die etwa viele Dienst- und Geschäftsreisen nicht mehr zwingend erscheinen lasse. Hupe setzt zudem auf das Zukunftsprojekt der senkrecht startenden Elektrojets*. Schon in wenigen Jahren könnten die Senkrechtstarter mit einer Reichweite von bis zu 250 Kilometern auf der Kurzstrecke etwa als Zubringer für die großen Flughäfen in München und Frankfurt eingesetzt werden.

Corona: Inzidenz in Nürnberg fällt noch nicht unter die 200er-Grenze

Update vom 11. Mai, 11.10 Uhr: Nach der fälschlichen Sieben-Tage-Inzidenz von 222,2 in Nürnberg ist der Wert nicht wie gedacht unter die 200-Marke gefallen, sondern sinkt am heutigen Dienstag auf 206,4. Im Krankenhaus werden wieder mehr Patienten auf der Intensivstation behandelt (+4), auf der Normalstation ist die Zahl rückläufig (-4). Insgesamt liegen 46 Corona-Erkrankte auf der Intensivstation und 113 auf der Normalstation.

Abiturienten in Nürnberg können sich vor ihrer Abschlussprüfung auf Corona testen lassen.

Für Abiturienten gibt es vor ihren schriftlichen Prüfungen nun die Möglichkeit, in der jeweiligen Schule einen Corona-Schnelltest zu machen. So besteht die Option einer schnellen Abklärung mittels PCR-Test, falls das Schnelltest-Ergebnis positiv ausfallen sollte. Die Stadt Nürnberg bietet diese Möglichkeiten an:

  • Selbsttest an der Schule um 8 Uhr am Tag vor der Abiprüfung (Termine: Montag, 17. Mai und Donnerstag, 20. Mai).
  • Fällt der Test positiv aus, müssen die Schüler gleich danach einen PCR-Test an der ehemaligen Berufsschule 7 an der Pilotystraße 4 machen lassen.

Corona in Nürnberg: Inzidenz fälschlicherweise zu hoch

Update vom 10. Mai, 17 Uhr: Die aktuelle Inzidenz für die Stadt Nürnberg von 222,2 ist nach einer Mitteilung des Gesundheitsamtes zu hoch. Darum werden die Meldungen in den nächsten Tagen entsprechend nach unten korrigiert und so könnte der Sieben-Tage-Wert deutlich unter 200 sinken.

Update vom 10. Mai, 12.30 Uhr: Das warme Wetter lockte im Freistaat Bayern am gestrigen Muttertag viele Menschen auf die Straßen. In Nürnberg machte sich das besonders am Tiergarten bemerkbar. Schon um 10.30 Uhr war das Tageslimit von 6500 Besuchern erreicht, wie Nordbayern.de berichtete.

Am Eingang hatte der Tierpark eine eigene Corona-Teststation aufgebaut. Dort und vor dem Eingang des Zoos bildete sich eine endlos lange Schlange. Eine Besucherin sagte zu Nordbayern.de, dass es aber beim Einlass superschnell gehen würde. Die Besucherin meinte weiter, dass man den Menschenmassen trotz des großen Andrangs gut aus dem Weg gehen könne. Man müsse nur wissen, wo lang.

Laut Nordbayern.de entspannte sich die Lage am Eingang gegen 14 Uhr wieder, nur vor der Teststation standen die Besucher noch weiter an und die Parkplätze waren fast komplett voll. In den Tierpark kam man nur nach vorheriger Anmeldung, jeder über sechs Jahren, der nicht zur Gruppe der Genesenen oder Geimpften zählte, musste einen negativen, maximal 24-Stunden alten Corona-Test vorzeigen. Auf dem gesamten Gelände galt außerdem FF2-Maskenpflicht. Daran hielten sich die meisten der Besucher, wie Nordbayern.de berichtete, allerdings waren auch einige Menschen ohne Maske zu sehen. Vor den To-Go-Ständen, die Essen und Getränke verkauften, sammelten sich zeitweise die Besucher.

Corona in Nürnberg: Inzidenz weiterhin über 200 - andere Städte dürfen lockern

Erstmeldung vom 10. Mai, 11.27 Uhr: Nürnberg - Seit dem heutigen Montag (10. Mai) gelten in Bayern deutliche Lockerungen in der Corona-Pandemie. Voraussetzung dafür ist eine niedrige Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 über fünf Tage. Doch in Nürnberg* schaut es in dieser Hinsicht düster aus. Wie das Robert-Koch-Institut* heute mitteilt, ist die Inzidenz leicht auf 222,2 gesunken. Zuvor lag sie bei 226,3.

Corona in Nürnberg: Sieben-Tage-Inzidenz weiter über 200

Somit sind insgesamt 120 neue Corona*-Fälle hinzugekommen, die Anzahl der Verstorbenen bleibt gleich. Genauso wie die der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. Demzufolge sind 42 Patienten dort in Behandlungen, auf den Normalstationen sind es 117 (+4).

Corona in Nürnberg: Nachbarstädte Erlangen und Schwabach dürfen unter anderem Außengastro wieder öffnen

Die Städte Erlangen* und Schwabach* dürfen sich seit heute (10. Mai) jedoch schon über die Lockerungen freuen. Dort liegt die Inzidenz seit fünf Tagen unter 100, weshalb nun wieder die Außengastronomie und mehrere Kultureinrichtungen öffnen können. Die Erteilung dafür hat das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gegeben.

Cafés, Restaurants sowie Biergärten dürfen in Nürnberg noch nicht öffnen, da die Sieben-Tage-Inzidenz noch zu hoch ist.

Diese Angebote dürfen nun nach den Lockerungen wieder öffnen: Biergärten, der Außenbereich in Cafés oder Restaurants bis 22 Uhr, Konzert- und Opernhäuser und Kinos. Bei jedem Besuch müssen die Gäste einen negativen Corona-Test vorlegen, weiterhin Abstand halten und Maske tragen. Kontaktfreier Sport mit den Angehörigen des eigenen sowie eines weiteren Hausstandes ist in einer Gruppe bis zu fünf Personen ebenfalls möglich. (ly) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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