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Nürnberg reagiert auf Energiekrise - Stadt macht drei von vier Hallenbädern dicht

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Von: Katarina Amtmann

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Das Hallenbad Gebaeude
Nürnberg macht drei von vier Hallenbädern dicht (Symbolbild). © IMAGO / Rene Traut

Um Energie zu sparen schließt die Stadt Nürnberg drei ihrer vier Hallenbäder. Die Freibad-Saison wird derweil bis zum 25. September verlängert.

Nürnberg - Die Stadt Nürnberg macht zur Einsparung von Energie drei ihrer vier Hallenbäder in den Sommermonaten vorübergehend dicht. Das kündigte der städtische Eigenbetrieb NürnbergBad am Freitag (8. Juli) an.

Energiekrise: Nürnberg macht zum Energiesparen drei von vier Hallenbädern dicht

Gleichzeitig werde die Badesaison in den Nürnberger Freibädern bis zum 25. September verlängert, hieß es in einer Mitteilung außerdem. Die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verursachte Energiekrise verlange nach deutlichen Sparmaßnahmen. „Wir müssen uns auf mögliche Einschränkungen der Gasversorgung rechtzeitig vorbereiten“, sagte Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU).

Energiekrise - Nürnberg macht Hallenbäder dicht

Die Nürnberger Hallen- und Freibäder brauchen im Jahr 9,4 Millionen Kilowattstunden Fernwärme und etwa 800.000 Kilowattstunden Gas.

Durch die Bäderschließung für 72 Tage mache NürnbergBad Wärmeenergie für 383 Haushalte oder rund 1500 Menschen in der Stadt frei sowie Strom für 789 Haushalte oder 3100 Menschen.

Da auch die Freibäder derzeit ohne zusätzliche Beckenbeheizung laufen, sei eine Gesamtenergieeinsparung von 1,3 Gigawattstunden möglich.

Städte ohne Beleuchtung? Bayerns Pläne in der Energiekrise

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Bayerns Städte reagieren auf Energiekrise

Auch andere bayerische Städte untersuchen Möglichkeiten zum Energiesparen. So erwägt Regensburg zum Teil „drastische Schritte“. In Augsburg werden Brunnen abgeschaltet, außerdem wird überprüft, welche Ampeln möglicherweise abgeschaltet werden können. (kam/dpa)

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