Ein Rettungshubschrauber im Flug. (Symbolbildsammlung)
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Einsatzkräfte befreiten den Vater mit einem Hubschrauber der DRF Luftrettung aus seiner Notlage (Symbolbild).

Unglück in Bayern

Bei Familienfoto: Vater stürzt von Felsen - Luftrettung und Bergwacht im Einsatz

  • Jonas Napiletzki
    vonJonas Napiletzki
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Für ein Familienfoto kletterte ein Vater auf einen Felsen - und rutschte ab. Dabei blieb er in einem Baum hängen und musste aus der Luft gerettet werden.

  • Im Landkreis Forchheim - etwa 30 Kilometer von Nürnberg* entfernt - verletzte sich ein Familienvater schwer.
  • Der 33-Jährige war auf einen schneebedeckten Fels geklettert um ein Foto zu schießen.
  • Die DRF Luftrettung barg den Mann gemeinsam mit der Bergwacht mit einem Hubschrauber.

Forchheim - Ein Familienvater stürzte am Sonntag von einem Felsen nahe der Lillachquelle bei Gräfenberg. Der Fürther war nach dpa-Angaben auf die zwei Meter hohe Erhebung geklettert, um ein Foto von seiner Familie zu machen. „Da der Felsen schneebedeckt und glatt war, rutschte der Mann ab und blieb mit seinem Bein in einer Astgabelung hängen“, schreibt die dpa und beruft sich auf Informationen der Polizei.

Bei dem Unglück verletzte sich der 33-Jährige schwer am Bein, was gegen 14.30 Uhr die Bergwacht Forchheim auf den Plan rief. Die Einsatzkräfte berichten: „Als wir mit dem Notarzt Gräfenberg vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass sich der Patient in einem Strauch so unglücklich mit dem Bein verkeilt hatte, dass wir mit einer Handsäge ein paar Äste absägen mussten, um ihn zu befreien.“ Zusammen mit der Bergwacht Pottenstein und einem hinzugezogenen Notarzt konnten die Helfer den Verunfallten befreien - was aufgrund der gefährlichen Bodenbeschaffenheit mit dem Rettungshubschrauber erfolgte.

Forchheim nahe Nünrberg: Bergwacht-Einsatz nach Familienfoto - Helfer veröffentlichen Fotos der Rettung

Mittels Rettungswinde seilte sich ein Helfer aus dem Hubschrauber Christoph* 27 der DRF Luftrettung ab. Anschließend wurde der Patient in ein Krankenhaus geflogen. Mit im Einsatz war laut der Bergwacht Forchheim auch der Arbeiter-Samariter-Bund Gräfenberg und Polizisten aus Ebermannstadt. Die Einsatzkräfte berichten: „Alles ging Hand in Hand. Auch hier zeigte sich wieder die gute Zusammenarbeit aller Rettungskräfte.“ Insgesamt dauerte der Einsatz in dem von Nürnberg* rund 30 Kilometer entfernten Weißenohe im Kreis Forchheim* rund zweieinhalb Stunden. Gegen 17 Uhr zogen die Helfer vom Unfallort ab.

In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu Abstürzen im Gebirge. Im Berchtesgadener Land stürzte ein Skibergsteiger 100 Meter in die Tiefe*, rund einen Monat zuvor war in der gleichen Region ein Wanderer verunglückt*. (nap) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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