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Impfappell vom Fürther OB Jung: „Wenn man im Herbst ein normales Leben haben will“

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Corona-Impfung
Der Fürther Oberbürgermeister appelliert an die Bürger, sich impfen zu lassen. (Symbolbild) © Moritz Frankenberg/dpa

OB Thomas Jung hat erneut einen Impfappell an alle Menschen in Fürth gerichtet. Für ein normales Leben im Herbst sowie für die Kärwa sei dies enorm wichtig.

Fürth – Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 1.400 (Stand 28. Januar) dürfte es in Fürth* derzeit kaum eine Familie geben, die im Umfeld keinen Corona*-Fall kennt. Es sind Zahlen, die den Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung nachdenklich stimmen, wie er bei seinem monatlichen Corona-Pressetermin erklärt.

Wie Nordbayern.de berichtet habe die Omikron-Variante die Pandemielage dementsprechend verändert, dass die Belastung der Krankenhäuser deutlich zurückgegangen sei. Das dürfte, wie Jung vermutet, vor allem daran liegen, dass viele Menschen durch eine Booster-Impfung geschützt seien. Er ruft die Fürtherinnen und Fürther nochmal deutlich dazu auf, sich impfen zu lassen – auch im Hinblick auf die Kärwa im Herbst. 

Fürth: Viele Ausfälle bei Klinikpersonal 

Zwar sind die Patientenzahlen auf den Intensivstationen seit einigen Wochen deutlich zurückgegangen, doch seit rund einer Woche kommt es OB Thomas Jung zufolge durch Isolation und Quarantäne vermehrt zu Ausfällen beim Personal im Klinikum. Das führt unter anderem dazu, dass vorhandene Pflegekräfte teils mehr Betten betreuen müssen als vorgesehen. Ähnliche Engpässe können auch bei städtischen Behörden und Betrieben anstehen, derzeit sei allerdings noch alles „im grünen Bereich“, zitiert Nordbayern.de Jung. 

Fürth: Impfquote bereitet OB Jung Sorgen 

Kritisch beäugt OB Thomas Jung auch die Impfquote. In der Stadt und im Landkreis Fürth sind derzeit 69 Prozent zweifach geimpft, 47 Prozent auch geboostert. Jung betrachtet die Zahlen als „nicht zufriedenstellend“. Für ihn steht fest: „Wer eine Michaelis-Kirchweih haben will und auch im Herbst ein normales Leben, der sollte sich impfen und boostern lassen.“  

Zwar sei er zuversichtlich, dass die aktuelle Welle in wenigen Wochen abebbe, doch er warnt auch vor dem Sommer. Keiner wisse, was nach Omikron und nach den warmen Monaten komme, so Jung. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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