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„Streckenweise gar kein Wasser mehr“ in bayerischem Fluss - Keine Entspannung zu erwarten

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Von: Katarina Amtmann

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Als Folge der Hitze und Trockenheit haben viele Gewässer in Bayern derzeit nur wenig Wasser. Angespannt ist die Lage auch in Nürnberg.

Nürnberg - Hitzewelle reiht sich an Hitzewelle. Auch Mitte August klettern die Temperaturen auf über 30 Grad - mit Folgen.

Hitzewelle und Trockenheit in Bayern: Gewässer führen Niedrigwasser

Als Folge der anhaltenden Trockenheit haben viele Gewässer derzeit nur noch wenig Wasser, schreibt die Stadt Nürnberg beispielsweise am Freitag (12. August) in einer Pressemitteilung. Die fränkische Metropole greift aktuell auch zu besonderen Maßnahmen: Bäume werden mit Wasser aus dem Hallenbad gegossen.

Trockenheit in Nürnberg: Gründlach führt „streckenweise gar kein Wasser mehr“

Die Trockenheit macht sich in Nürnberg mittlerweile deutlich bemerkbar. Im Stadtgebiet sind aktuell besonders die Gründlach und deren Nebengewässer vom Niedrigwasser betroffen. „Die Gründlach führt im Stadtgebiet Nürnberg streckenweise gar kein Wasser mehr. Leider ist derzeit keine Entspannung der Niedrigwassersituation zu erwarten“, so die Stadt weiter.

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Hitzewelle und Trockenheit - Flora und Fauna droht Schädigung

„Bei den derzeitigen Verhältnissen kann es die Gewässer sowie die Flora und Fauna schädigen, wenn aus den Flüssen, Bächen und Seen, aber auch aus Brunnen und Quellen, beispielsweise zur Gartenbewässerung, Wasser entnommen wird“, warnt die Dürer-Stadt in der Pressemitteilung weiter. Das Umweltamt der Stadt Nürnberg bittet deshalb dringend, auch die genehmigten oder erlaubnisfreien Wasserentnahmen, insbesondere aus der Gründlach und ihren Nebengewässern, aber auch aus anderen Oberflächengewässern und aus dem Grundwasser „auf ein absolutes Mindestmaß zu beschränken oder möglichst völlig darauf zu verzichten.“

Das Umweltamt weist im Zusammenhang mit dem aktuellen Wassermangel außerdem darauf hin, „dass Entnahmen aus den Gewässern mittels Pumpen nicht dem Gemeingebrauch unterliegen und grundsätzlich verboten sind, wenn keine Erlaubnis dafür vorliegt.“ Bei Verstößen droht ein Bußgeld. (kam)

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