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Rätselhafter Einsatz: Polizei zieht Seat aus Badesee - Wo ist der Fahrer?

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Polizei
An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug „Polizei“. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Ein versunkener Seat hält Ermittler der Kripo Bayreuth in Atem. Nach der Bergung aus dem “Kieswäsch” laufen die Untersuchungen.

Kulmbach – Ein Auto im See hat zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, BRK und DLRG beschäftigt. Wie die Polizei Oberfranken mitteilte, musste am Sonntagmorgen (3. Oktober) ein Unfallfahrzeug aus dem Badesee „Kieswäsch“ des Kulmbacher Naherholungsgebiets „Mainaue“ geborgen werden. Die Kriminalpolizei Bayreuth ermittelt nun.  

Polizeibeamte aus Kulmbach stellten fest, dass am Ufer der Kieswäsch ein Unfall geschehen sein musste. Denn im Bereich einer Kurve fand man ein Kfz-Kennzeichenschild, Sträucher waren umgedrückt und ein Ölfilm in der Größe von etwa 100 Quadratmetern auf dem trüben Wasser zu erkennen. Wenig später entdeckten die Beamten einen Wagen* im Gewässer.  

Kulmbach: Seat ohne Insassen geborgen 

Da nicht auszuschließen war, dass sich auch Personen im Fahrzeug befanden, unterstützten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Taucher der Wasserwacht bei der Bergung. Bis 11 Uhr konnte der Seat an Land gezogen werden, glücklicherweise ohne Insassen. Die Kräfte der Wasserwacht suchten trotzdem weiter das Wasser der Kieswäsch ab, auch eine Drohne kam zum Einsatz. Mit Ölsperren soll außerdem der Ölfilm im Wasser bekämpft werden. Die Kripo Bayreuth untersucht nun, wie es zu dem Unfall kam und wer den Seat steuerte. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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