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„Lärm ihrer Hunde“: Unbekannter schreibt Brief an Frau wegen Gebell – und droht mit Giftködern

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Von: Tanja Kipke

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Eine Frau aus Franken erhielt einen Drohbrief von einem Unbekannten.
Eine Frau aus Franken erhielt einen Drohbrief von einem Unbekannten. © Imago/Screenshot Facebook (merkur.de-Collage)

Über das Gebell und Gekläffe ihrer Hunde hat sich ein Unbekannter per Brief bei einer Fürtherin beschwert. Er drohte mit vergiftetem Fressen.

Fürth – In Hundegruppen auf Facebook kursiert momentan ein Brief, den offenbar eine Fürtherin von einem Unbekannten erhalten hat. Der Betreff lautet: „Der Lärm ihrer Hunde“. Die Frau teilte ein Foto des Briefs in die Gruppe „Hundefreunde in Franken“ und betitelte ihren Beitrag mit den Worten: „Achtung Hundehasser unterwegs“. Die Polizei sei bereits informiert.

„Lärm ihrer Hunde“: Unbekannter schreibt Drohbrief an Frau wegen Gebell

In dem Brief heißt es: „Sie sollten dringen dafür sorgen, dass ihre Hunde nicht ständig Lärm durch Bellen und Kläffen verursachen. Wäre doch schade, wenn ihre Hunde aus Versehen mal was Falsches zu essen bekommen.“ Eine subtile Drohung, den Hunden Giftköder zu geben? Die Nutzer auf Facebook sind schockiert über den Drohbrief aus Fürth.

Frau postet Drohbrief auf Facebook: „Achtung Hundehasser unterwegs“.
Frau postet Drohbrief auf Facebook: „Achtung Hundehasser unterwegs“. © Screenshot Facebook-Gruppe „Hundefreunde in Franken“

„Das ist absolut nicht in Ordnung“ oder „Unglaublich, sowas Mieses!“ ist unter dem Foto zu lesen. Mehrere finden es „feige“, dass die Person sich nicht traut, persönlich ihre Beschwerde vorzubringen. Es sei gut, dass die Polizei direkt informiert wurde.

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„Bitte, achtet auf eure Hunde!“

Eine weitere Person findet den Brief ebenfalls nicht in Ordnung. Sie gibt zu jedoch zu bedenken, dass es extrem wichtig sei, seine Hunde richtig zu erziehen. „Aber bitte, achtet wirklich auf eure Hunde“, schreibt sie unter den Post. „Ich kenne auch Beispiele, da werden die Hunde (große!) den ganzen Tag und oft auch in der Nacht im Garten laufen gelassen, ohne dass sich jemand um sie kümmert.

Diese Hunde rennen wie die Furien an den Zaun und bellen sehr laut, sobald jemand vorbeigeht.“ Ein Kind sei schon vor Schreck vom Fahrrad gefallen. „Das kann es ja auch nicht sein“, ärgert sie sich. Wie der Fall nun in Fürth ausgeht und ob die Polizei den unbekannten Verfasser des Briefs findet, bleibt abzuwarten. Kurz darauf sind in Frankfurt zahlreiche Tiere aufgrund von Giftködern ums Leben gekommen.

Im Kreis Altötting wurden Wildtiere tot aufgefunden - sie wurden vergiftet. Nun wird vor Giftködern gewarnt. Diese können auch für Kinder gefährlich werden.

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