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Mittelfranken ist Bayerns Corona-Impfmeister - aber eine Region holt mächtig auf

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Von: Thomas Eldersch

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Mittelfranken ist Bayerns Impfmeister.
Mittelfranken ist Bayerns Impfmeister. Hier besucht Ministerpräsident Markus Söder und Nürnbergs Bürgermeister Marcus König ein Impfzentrum in der Stadt. © Daniel Karmann/dpa

Die Zahl der Corona-Impfungen geht auch im Freistaat weiter nach oben. Eine Region konnte im vergangenen Monat ordentlich zulegen.

Nürnberg - Impfen bis die Nadel glüht. So könnte man Deutschlands Corona*-Motto der letzten Wochen und Monate zusammenfassen. Bis Ende Januar will man bundesweit auf eine Impfquote von 80 Prozent kommen. Am heutigen 5. Januar lag man jedoch lediglich bei 71,4 Prozent vollständiger Impfungen (laut Bundesgesundheitsministerium). Bayern ist mit 70,3 Prozent nur marginal schlechter. Spitzenreiter ist weiterhin Bremen mit 83,4 Prozent. Aber auch im Freistaat gibt es regional große Unterschiede.

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Impfquote in Bayern: Spitzenreiter ist weiterhin Mittelfranken

Spitzenreiter bei der Impfquote ist nach einer Auswertung des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom 3. Januar der Regierungsbezirk Mittelfranken mit 73,6 Prozent. Aber auch die anderen fränkischen Bezirke müssen sich nicht verstecken, schreibt nordbayern.de. Auf den Spitzenreiter folgt Unterfranken mit 73 Prozent vollständig geimpfter Menschen. Oberfranken folgt nur knapp dahinter mit 72,7 Prozent. Platz vier belegt die Oberpfalz (71,9 Prozent). Oberbayern auf Rang fünf ist schon etwas abgeschlagen mit 69 Prozent.

Durchstarter des vergangenen Monats war der Regierungsbezirk Niederbayern. Um 3,6 Prozent zog die Impfquote im Vergleich zu Anfang Dezember an. Inzwischen sind dort 68,4 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Damit rangiert die Region jedoch immer noch auf Platz sechs im landesweiten Vergleich. Schlusslicht in Bayern ist weiterhin der Bezirk Schwaben mit einer Impfquote von 65,8 Prozent, so nordbayern.de.

Video: Corona-Update für Bayern

Impfquote in Bayern: Keine Zahlen für Städte und Landkreise

Zuverlässige Zahlen für Städte und Landkreise gibt es in Bayern nicht. Das hat auch einen ganz einfachen Grund. Da viele Menschen sich in Arztpraxen impfen lassen, werden dort ihre Wohnorte nicht erfasst. Lediglich die Postleitzahl der Praxis fließt in die Statistik ein. Da aber viele Menschen stadt- oder landkreisübergreifend zum Impfen gehen, kann keine verlässliche Impfquote ermittelt werden. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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