Unfall auf der A9. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei von Auto erfasst. Kaputter Ford. Krankenwagen im Hintergrund.
+
Ein Mann wurde beim Überqueren der Autobahn von einem Auto erfasst.

Bei Arbeiten auf der A9

Tödlicher Unfall auf der Autobahn: Arbeiter von Pkw erfasst - „Höchst gefährliches Arbeitsumfeld“

  • vonTanja Kipke
    schließen

Ein schwerer Unfall beschäftigte die Polizei in Nürnberg am Montagabend. Ein Auto erfasste einen Mitarbeiter der Autobahnmeisterei und verletzte ihn tödlich.

Nürnberg/Altdorf - Am Montagabend (29. März) ereignete sich am Autobahnkreuz Nürnberg* in Fahrtrichtung Würzburg ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei erfasste ein Pkw einen Arbeiter der Autobahnmeisterei, wie es in der Pressemitteilung der Polizei Mittelfranken* heißt. Der 42-jährige Arbeiter verstarb noch am Unfallort, aufgrund seiner schweren Verletzungen. Wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht daher Zeugen.

A9/Autobahnkreuz Nürnberg: Beim Überqueren der Fahrbahn von Auto erfasst

Zwei Mitarbeiter der Autobahnmeisterei überquerten gegen 17.30 Uhr, im Rahmen von Arbeiten im Bereich der Abfahrt zur A9, die Fahrbahn. Dort erfasste ein Pkw aus noch ungeklärter Ursache einen der beiden Männer. Der 42-jährige Arbeiter erlitt bei dem Unfall derart schwere Verletzungen, dass er trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an Ort und Stelle verstarb. Der 45-jährige Fahrer des Pkw musste aufgrund eines Unfallschocks vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch der Kollege des tödlich verletzten Mannes wurde vor Ort seelsorgerisch betreut.

Ein Ford Focus erfasste den 42-jährigen Mitarbeiter beim überqueren der Fahrbahn.

Die Unfallaufnahme übernahmen Beamte der Verkehrspolizei Feucht. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf und des Technischen Hilfswerks* (THW) unterstützten die Polizei bei der Arbeit an der Unfallstelle. „Es ist natürlich immer ein Stückweit tragisch, wenn Menschen, die hier im Bereich der Autobahn beschäftigt sind, dann auch schwer verletzt werden, getötet werden“, so ein Polizeisprecher am Unfallort gegenüber News5. „Es zeigt aber auch einmal mehr, dass die Autobahnen ein höchst gefährliches Arbeitsumfeld ist.“ Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft bindet die Polizei einen Sachverständigen in die Unfallermittlungen ein. Dieser nahm noch am Abend die Arbeit an der Unfallstelle auf und soll den Beamten helfen, das Unfallgeschehen zu rekonstruieren. Den demolierten Pkw, ein Ford Focus, stellte die Polizei in diesem Zusammenhang sicher.

Sperrung der Fahrbahn nach Verkehrsunfall - Riesenstau bis nach Altdorf

Die Polizei sperrte die A3 in Fahrtrichtung Würzburg nach dem Unfall für die Dauer der Unfallaufnahme bis ca. 20.30 Uhr. Durch die Sperrung kam es zu einem Rückstau, der sich bis über das Autobahnkreuz Altdorf erstreckte. Die Fahrzeuge, die unmittelbar vor der Unfallstelle zum Stehen gekommen waren, konnten noch während der Unfallaufnahme von den Helfern an der Unfallstelle vorbeigelotst werden.

Die Verkehrspolizei Feucht suchte weitere Zeugen, um den Unfallhergang rekonstruieren zu können. Unter anderem waren mehrere bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer unmittelbar nach dem Unfall an den Erste-Hilfe-Maßnahmen beteiligt und können eventuell ebenfalls Angaben zum Unfallhergang machen. Zeugen können sich unter der Rufnummer (09 12) 89 19 70 mit der Polizei in Verbindung setzen. (tk) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Weitere Nachrichten aus Nürnberg und der Region bekommen Sie immer aktuell bei uns.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion