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Betrug bei Abrechnungen: Ärztin aus Nürnberg ergaunert sich 100.000 Euro

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Eine Ärztin aus Nürnberg hat über Jahre systematisch nicht erbrachte Leistungen abgerechnet.
Eine Ärztin aus Nürnberg hat über Jahre systematisch nicht erbrachte Leistungen abgerechnet. © picture alliance/Stephan Jansen/dpa/Symbolbild

Eine Nürnberger Ärztin wurde angeklagt, weil sie nicht durchgeführte Behandlungen einfach abgerechnet hat. Sie hat dadurch 100.000 Euro unrechtmäßig verdient.

Nürnberg - Eine Ärztin aus Nürnberg* wurde von der Zentralstelle zur Bekämpfung von Kriminalität im Gesundheitswesen (ZKG) angeklagt: Sie soll etliche Leistungen abgerechnet haben, die sie überhaupt nicht erbracht hat. Rund 100.000 Euro hat sie so unrechtmäßig eingenommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg am Montag mit, wie die dpa berichtet. 

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Nürnberg: Ärztin gesteht Abrechnungsbetrug 

Die ZKG geht davon aus, dass die Medizinerin zwischen 2015 und 2021 in 22 Quartalsabrechnungen bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) überhöhte Angaben gemacht hat. Die Ärztin habe neben nicht erbrachter Leistungen auch zusätzliche Behandlungen einfach abgerechnet. Die KVB wurde stutzig, da ihr Unregelmäßigkeiten auffielen und schaltete daraufhin die Polizei* ein. Laut Angaben der dpa will die Staatsanwaltschaft das Geld im Zuge der Hauptverhandlung am Amtsgericht Nürnberg einziehen lassen. Die Medizinerin habe bereits gestanden. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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