Polizei
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Haben Polizisten aus Nürnberg und Augsburg Munition unterschlagen? Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Ermittlungen aufgenommen

Razzia in Nürnberg: Polizeibeamte in dubiosen Munitionsverlust verwickelt?

Am 28. April wurden Dienststellen der Bayerischen Spezialeinheiten in Nürnberg und Augsburg durchsucht. Der Grund: Unterschlagung von Munition.

Nürnberg – Haben bayerische Polizeibeamte etwas mit dem Verlust von Munition bei Schießübungen auf einem Schießplatz in Mecklenburg-Vorpommern zu tun?

Die Generalstaatsanwaltschaft München hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Seit Mittwochmorgen (28. April) durchsuchen die Bayerische Zentralstelle für die Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) bei der Generalstaatsanwaltschaft München und das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) Dienststellen der Bayerischen Spezialeinheiten in Nürnberg* und Augsburg* sowie eine Wohnung, heißt es in einer Mitteilung des BLKA. Hintergrund: Der Schießplatzbetreiber in Mecklenburg-Vorpommern gehört nach Medienberichten zum Umfeld der rechtsextremen Gruppierung „Nordkreuz“.

Nürnberg: Unterschlagene Munition? Staatsanwaltschaft München hat Ermittlungen aufgenommen

Ermittelt wird gegen zwei namentlich bekannte Polizeibeamte, die Angehörige der Spezialeinheiten sind. Sie stehen im Verdacht, während des Aufenthalts zu Schießtrainingseinheiten auf einem dem Schießplatz in Mecklenburg-Vorpommern mitgebrachte Munition unterschlagen zu haben. Ob auch weitere bayerische Beamte in den Vorfall verwickelt sind, wird ebenfalls untersucht.

Anhaltspunkte für einen rechtsextremistischen Hintergrund der Beschuldigten liegen laut BLKA derzeit nicht vor. Um die Koordinierung der bayernweiten Ermittlungen zu gewährleisten, hat die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft München (ZET) den gesamten Verfahrenskomplex übernommen. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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