Blaulicht
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Die Polizei erwischte in Nürnberg zweimal hintereinander den selben Autofahrer, der zweimal einen Unfall verursacht hatte.

Zwei Unfälle in zwei Tagen 

Mit 125 km/h in der 50-Zone: Unbelehrbarer Verkehrsteilnehmer wird erneut auffällig

Binnen zwei Tagen verursachte derselbe Autofahrer zwei Verkehrsunfälle. Zudem überschritt er die Geschwindigkeit, fuhr ohne Fahrerlaubnis und war alkoholisiert.

Nürnberg – Ohne Fahrerlaubnis, alkoholisiert und weit über der Geschwindigkeitsbeschränkung verursachte ein Pkw-Fahrer am vergangenen Donnerstag (23. September) und am Tag darauf (24. September) in Nürnberg* zwei Verkehrsunfälle. Der Mann wurde mehrmals auffällig, wie die Polizei* in einer Pressemitteilung berichtet.

Nürnberg: Viel zu schnell durch die Stadt

Die Polizei wurde am Donnerstagabend (23. September) erstmals auf den Mann aufmerksam. Bei einer Geschwindigkeitsmessung ging der BMW-Fahrer der Verkehrspolizei gegen 20:45 Uhr ins Netz. Er war mit 125 Stundenkilometern unterwegs – erlaubt waren 50 Kilometer pro Stunde.

Bei einer anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug bereits seit mehreren Jahren nicht mehr zugelassen war und das Kennzeichen auf ein anderes Fahrzeug ausgegeben war. Zudem fuhr der Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis und wirkte betrunken. Ein Alkoholtest ergab 1,4 Promille.

Nürnberg: Fahrer verursacht Unfall mit Fahrschulauto

Am darauffolgenden Freitag (24. September) musste ein Fahrschulauto in der Rangaustraße bremsen. Ein zunächst unbekannter Citröen-Fahrer fuhr auf das stehende Fahrzeug auf und verursachte einen Verkehrsunfall. Anschließend flüchtete der Citröen von der Unfallstelle. Fahrlehrer und -schüler blieben unverletzt, an dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden.

Die Polizei leitete anschließend anhand des Kfz-Kennzeichens eine Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug ein. Eine Polizeistreife überprüfte die Halteradresse und stieß dabei auf keinen geringeren als den 30-jährigen Verkehrsrüpel vom Vortag. Wieder konnten die Beamten Hinweise auf Alkohol- und Drogeneinfluss feststellen.

Nürnberg: Fahrer muss sich wegen verschiedener Delikte verantworten

Die Beamten der Verkehrspolizei Nürnberg leiteten ein erneutes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und diverser weiterer Straftaten ein. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Citröen sichergestellt.

Wegen des Vorfalls am Vortag muss der 30-Jährige sich zusätzlich wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer verkehrsrechtlicher Verstöße verantworten. Für die Geschwindigkeitsüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog außerdem ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister sowie eine Geldbuße von 480 Euro vor. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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