Tipps für die Frankenmetropole

Nürnberger Sehenswürdigkeiten: Das hat die historische Dürer-Stadt zu bieten - eine Neuheit soll Besucher anziehen

Nürnberg: Sehenswürdigkeiten und Kultur erlebt man hier an jeder Ecke. Welche Hot-Spots müssen in der Lebkuchenstadt unbedingt besucht werden?

  • Die Altstadt der Dürer-Stadt Nürnberg zieht Touristen aus aller Welt an.
  • Besonders die beeindruckenden mittelalterliche Bauten prägen das Stadtbild.
  • Die abwechslungsreiche Kultur und verschiedene Museen bieten Abwechslung bei jedem Wetter.

Nürnberg - Jedes Jahr strömen massiv viele Menschen in die Städte der Bundesrepublik. Der Tourismus boomt hierzulande und verzeichnet Jahr für Jahr neue Rekorde, wovon auch kleinere Städte wie beispielsweise die Dürer-Stadt Nürnberg profitieren. Die zweitgrößte Stadt Bayerns begeistert mit ihrer mittelalterlichen Architektur und bietet eine Zeitreise für Jung und Alt. Immer wieder aufs Neue begeistert die Stadt in Mittelfranken die Besucher, die unter anderem am Hauptbahnhof oder am Albrecht Dürer Flughafen ankommen, um die Stadt Nürnberg zu erleben.

Sehenswürdigkeiten in Nürnberg: Die Altstadt - eine Reise ins Mittelalter

Schon lange ist Nürnberg für ausländische Touristen kein Insidertipp mehr, so schaffte die 515.000-Einwohner-Stadt den Sprung in die Top 10 der meistbesuchten deutschen Städte. Doch was gibt es in der zweitgrößten Stadt des Freistaats, nach der Landeshauptstadt München, so besonderes zu sehen? Hervorzuheben ist unter anderem die Altstadt mit ihren geschichtsträchtigen Gebäuden. Speziell die drei berühmtesten Kirchen lohnt es sich zu besuchen.

Mehr als 700 Jahre alt ist die gotische Lorenzkirche mit 750.000 jährlichen Besuchern. Ebenso beeindruckend wie historisch ist auch die Frauenkirche mit ihrem „Männleinlaufen“, einer Art Glockenspiel auf der Turm-Spieluhr, das jeden Mittag um 12 Uhr Touristen und einheimische Schaulustige begeistert. Keine 300 Meter weiter steht die eindrucksvolle Sebalduskirche, die auch als Grabstätte ihres Namensgebers, des Nürnberger Stadtpatrons St. Sebald, bekannt ist. Der Anblick dieser historischen Kirchen ist beeindruckend, aber Nürnberg hat noch mehr zu bieten.

Nürnbergs Sehenswürdigkeiten: Fränkische Küche im Schatten der Kaiserburg 

Die vielen Gotteshäuser aus dem Mittelalter sind heute nicht das einzige Indiz dafür, dass Nürnberg schon vor einigen Jahrhunderten eine imposante Stadt war. Die Kaiserburg ragt dabei nicht nur höhenmäßig über den Stadtkern hinaus. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde vor 970 Jahren, also im Jahr 1050, erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist 360 Tage im Jahr besuchbar und zählt laut einer Online-Umfrage zu den meist besuchten Orten Bayerns.

Doch auch kulinarisch hat die Stadt als Heimat der Rostbratwürste und des Lebkuchens einiges zu bieten, was ebenfalls Touristen lockt. Auch wenn jahrhundertealte Restaurants, wie das Bratwursthäusle ums Überleben kämpfen, lassen sich noch immer viele traditionelle Gaststätten finden. Die beliebtesten Gerichte wie Schäufele, „Drei im Weggla“ oder gebackenen Karpfen findet man in so gut wie jedem fränkischen Lokal. Nach einem Rundgang in der Kaiserburg ist die Stärkung im Übrigen nicht weit, denn direkt nebenan befindet sich eine Gaststätte mitsamt Gewölbekeller, die allerlei böhmische Spezialitäten serviert.

Die Museen in Nürnberg bieten durch ihre Vielfalt viel Abwechslung

Wer sich für das Mittelalter interessiert, kann auch die unterirdischen Felsengänge besuchen. Diese wurden ab dem Mittelalter zwar zum Bierbrauen errichtet und verwendet, fungierten allerdings während des Zweiten Weltkriegs als Schutzbunker.

Mit dem Albrecht Dürer-Haus, dem Spielzeugmuseum und dem Germanischen Nationalmuseum finden sich gleich drei bekannte Museen unmittelbar im Stadtkern und erfreuen sich großer Beliebtheit. Etwas außerhalb der Stadt liegt das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände auf dem alten Grund des ursprünglichen NS-Baus und ist das bedeutendste Nürnberger Museum der Nachkriegsgeschichte

Besonders in den Wintermonaten, in denen die zahlreichen Parks, wie auch der Burggarten oder die Hesperidengärten, ihre Tore schließen, lohnt sich der Besuch. Zudem soll ab 2020 das „Zukunftsmuseum“ als Nürnberger Außenstelle für das Deutsche Museum in München entstehen.

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Nürnberg: Spezielle Angebote für Touristen schonen den Geldbeutel

Speziell für Besucher von Nürnberg wird seitens der Stadt die sogenannte „Nürnberg Card“ herausgegeben, mit der nicht nur der Nahverkehr genutzt werden kann. Der Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten ist dabei bereits im Preis inbegriffen.

Und wer vom Trubel der Altstadt genug hat, findet bei einem Spaziergang an der Pegnitz seine Ruhe, etwa an der Insel Schütt, der größten Flussinsel der Stadt. Von der romantischen Liebesinsel sollte man sich allerdings keine Parallelen zur gleichnamigen TV-Show erhoffen.

Rubriklistenbild: © dpa

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