News-Ticker für die Frankenmetropole

Corona in Nürnberg: Inzidenz bleibt auf hohem Niveau - Impfungen mit Astrazeneca fortgesetzt

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  • Tanja Kipke
  • Florian Naumann
    Florian Naumann
  • Thomas Eldersch
    Thomas Eldersch

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg schnellt nach oben - und ist so hoch wie seit langem nicht mehr. Alle News im Ticker der Frankenmetropole.

  • Der Inzidenzwert der Stadt schnellt nach oben (Update vom 19. März, 10.55 Uhr).
  • Auch die Stadt Nürnberg setzt die Impfungen mit dem Astrazeneca-Impfstoff fort (Update vom 19. März, 15.55 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

+++++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 22. März finden Sie hier. +++++

Update vom 21. März, 11.56 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Nürnberg auf hohem Niveau. Betrug der Wert am Freitag noch 147,2, sank er am Samstag auf 132,3. Am Sonntag meldet das RKI allerdings wieder einen Anstieg auf 139,9.

Update vom 20. März, 10.53 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg ist gesunken und liegt bei 132,3 (Stand 20. März, 3.41 Uhr). Am Vortag lag der Wert laut RKI-Angaben noch bei 147,2.

Update vom 19. März, 15.55 Uhr: Die Stadt Nürnberg teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sie das Impfen mit dem Astrazeneca-Impfstoff wieder aufgenommen hat. Am heutigen Freitag (19. März) werde im Impfzentrum in der Nürnberger Messe dieser Wirkstoff wieder verwendet. Auch das Impfzentrum in der ehemaligen Kfz-Zulassungsstelle in der Großreuther Straße 115 wird ab Samstag (20. März) den Astrazeneca-Impfstoff wieder verimpfen. Um den in den letzten Tagen entstandenen Rückstand aufzuholen, hat die Stadt Nürnberg die Kapazitäten erhöht und will am Wochenende bis zu 1300 Impfungen pro Tag im Impfzentrum durchführen.

Bereits bestehende Impftermine, die im bayerischen Software-Impfportal BayIMCO per E-Mail und SMS vergeben worden sind, werden wieder wie geplant durchgeführt. Zudem können neue Termine gebucht werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Die Personen mit der höchsten Priorität bekommen hierfür eine Mitteilung der Stadt. Alle Informationen rund um den Astrazeneca-Impfstoff finden Sie immer aktuell bei uns.

Nürnberg Inzidenz: So hoch wie seit Ende Januar nicht mehr - Wert schnellt nach oben

Update vom 19. März, 10.55 Uhr: Gestern (18. März) ist der entscheidende Inzidenzwert erstmals seit einer Woche wieder gesunken. Heute schnellte er hingegen nach oben. Laut RKI liegt der Wert aktuell bei 147,2 - und damit so hoch wie seit Ende Januar nicht mehr. Damit ist der Wert im Vergleich zum Vortrag um fast 20 Punkte gestiegen. Innerhalb eines Tages haben sich 187 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Die Stadt Nürnberg kommt nun auf eine Gesamtzahl von 25.318 Infizierten.

Corona in Nürnberg: Inzidenzwert sinkt erstmals seit einer Woche wieder

Update vom 18. März, 16.30 Uhr: Nach einer Woche stetigem Anstieg des Inzidenzwertes, ist der Wert heute zum ersten Mal wieder gesunken. Laut RKI liegt er aktuell bei 127,5. Im Vergleich zum Vortag ist der Wert um rund sechs Punkte gesunken. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern geht etwas zurück, wie die Stadt Nürnberg auf ihrer Homepage mitteilt. Ein Patient in Zusammenhang mit seiner Covid-19-Erkrankung gestorben. 65.275 Menschen haben bisher eine Impfung in Nürnberg erhalten.

Abiturienten sorgen sich wegen der Pandemie um ihre berufliche Zukunft

Update vom 18. März, 12.00 Uhr: Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie nehmen bei Schüler:innen einer Umfrage zufolge die Sorgen um ihre berufliche Zukunft zu. Dies gab das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag in Nürnberg bekannt. Insgesamt fragte das Institut 3.000 Abiturient:innen des Jahrgangs 2021, wie sie ihre Jobperspektiven einschätzen. Während sich im Frühjahr 2020 den Angaben zufolge noch 25 Prozent der Schüler:innen Sorgen um ihre berufliche Zukunft machten, waren es im Herbst 2020 insgesamt 41 Prozent. Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund haben mehr Befürchtungen in Bezug auf ihren Berufsweg.

Auch das subjektive Wohlbefinden der Jugendlichen hat sich im Zuge der Pandemie verschlechtert. Insgesamt klagte im Frühjahr 2020 ein Drittel der Abiturientinnen und Abiturienten über eine hohe psychische Belastung, im Herbst 2020 war es die Hälfte, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Viele der Schüler:innen würden deshalb die persönlichen Berufsberatung nutzen, auch wenn diese derzeit nur digital stattfinden kann.

Zwei Schnelltestzentren eröffnen in der Nürnberger Innenstadt

Update vom 17. März, 10.50 Uhr: Die Stadt Nürnberg eröffnet zwei neue Schnelltestzentren in der Innenstadt: eins im Baumeisterhaus, Bauhof 9, und eins im „Haus der Wirtschaft“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg für Mittelfranken. Oberbürgermeister Marcus König und IHK-Präsident Armin Zitzmann werden das Testzentrum der IHK heute um 14 Uhr eröffnen. Dies sei ein wichtiger Pfeiler im Kampf gegen die Corona-Pandemie, heißt es in der Pressemitteilung.

Einmal pro Woche kann sich jeder Nürnberger mit einem Antigen-Schnelltest kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Dies ist in den Schnelltestzentren der Stadt, in Apotheken oder auch bei manchen Hausärzten möglich. Die Schnelltest werden von medizinisch geschulten Personal durchgeführt. Es gibt große Unterschiede bei den verschiedenen Testmöglichkeiten von PCR-Test, Antigen-Test, Antikörpertest oder Selbst-Schnelltest für zu Hause*.

Corona in Nürnberg: Inzidenzwert steigt weiter

Update vom 17. März, 10.40 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen sind in Nürnberg weiterhin schlecht. Der wichtige Inzidenzwert steigt weiter. Laut RKI liegt er bei 134,3 (Stand: 17. März). Im Vergleich zum Vortag ist der Wert um rund sechs Punkte gestiegen. Es gab 84 Neuinfektionen, damit kommt Nürnberg auf eine Gesamtzahl von 24.983 Infizierten. Wie die Stadt Nürnberg auf ihrer Homepage mitteilt, finden sich aktuell 29 Corona-Patienten auf der Intensivstation. 92 infizierte Personen werden in Krankenhäusern auf Normalstationen behandelt.

Stadt Nürnberg teilt Details zu AstraZeneca-Impfungen

Update vom 16. März, 18.35 Uhr: Auch in Nürnberg sind die Impfungen mit AstraZeneca-Impfstoff gestoppt worden - am Abend hat die Stadt neue Informationen zur Lage herausgegeben. Den Angaben zufolge sind im Nürnberger Impfzentrum bislang gut 20.000 Impfdosen von AstraZeneca angeliefert worden, davon seien rund 8.400 im Impfzentrum und etwas mehr 2.000 von mobilen Impfteams verimpft worden. Zweitimpfungen mit dem Vakzin habe es noch nicht gegeben.

Die gute Nachricht: Abgesehen von „häufig auftretenden, vorübergehenden Erscheinungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, leichtes Fieber und Kopfschmerzen“ sind in Nürnberg der Mitteilung zufolge noch keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen gemeldet worden. Unklar sei aber noch, wie es mit einer Zweitimpfung für AstraZeneca-Geimpfte weitergeht. „Allerdings ist man bereits mit einer Erstimpfung gut geschützt gegen einen schweren Verlauf einer Infektion“, hieß es in der Mitteilung. „Eine Gefahr geht nicht davon aus, wenn man die zweite Impfung auslässt.“

Bereits mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpften Menschen gab die Stadt eine klare Empfehlung: „Wer 4 bis 14 Tage nach einer Impfung mit AstraZeneca anhaltende Kopfschmerzen entwickelt oder punktförmige Hautblutungen bei sich entdeckt, sollte sich dringend in ärztliche Behandlung begeben.“

Corona in Nürnberg: Impfungen mit AstraZeneca gestoppt

Update vom 16. März, 11.30 Uhr: Per Eilmeldung hat das Bundesgesundheitsministerium am Montag (15. März) um 15.30 Uhr die Corona-Impfungen mit dem AstraZeneca-Impfstoff in Deutschland ausgesetzt. Daher hat auch die Stadt Nürnberg bis auf weiteres die Impfungen mit diesem Vakzin eingestellt und die Terminvergabe gestoppt.  Die Bürgerinnen und Bürger werden im Fall einer Absage über den jeweiligen Anmeldeweg informiert. Das gab die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung bekannt. Alle Entwicklungen zum AstraZeneca Impfstoff gibt es in unserem News-Ticker.

Corona In Nürnberg: Britische Mutation breitet sich aus und versetzt Kliniken in Sorge

Update vom 16. März, 11.20 Uhr: Der Inzidenzwert der Stadt steigt weiter an. Laut RKI liegt er heute (16. März) schon bei 127,5. Das liege vor allem an der rasanten Ausbreitung der britischen Corona-Mutation B.1.1.7 in Nürnberg, wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet. Kliniken in Nürnberg und der Region seien besorgt und rechnen mit hohem Patienten-Anstieg.

Nürnberg: Inzidenzwert über 100 - Neue Lockdown-Regeln gelten ab Dienstag (16. März)

Update vom 15. März, 13.05 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen sind in Nürnberg weiterhin schlecht. Der wichtige Inzidenzwert von 100 wurde jetzt auch im dritten Tag in Folge überschritten. Laut RKI liegt er bei 116,1 (Stand: 15. März, 3.21 Uhr). Damit treten ab morgen, 16. März, zahlreiche Regel-Verschärfungen in Kraft. Und Nürnberg ist nicht die einzige Stadt in Bayern, die wieder einen Schritt zurück machen muss.

Nürnberg: Söder setzt Fokus auf Corona-Tests an Schulen

Update vom 12. März, 12.08 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet. Als Fazit lässt sich festhalten, dass man in Bayern auf die zwei Säulen „Testen“ und „Impfen“ setzen will. Besonders das Testen an Schulen ab kommender Woche steht klar im Fokus. Söder bemängelte aber die bisher noch niedrige Testbereitschaft unter Schülern und Personal. Er betonte aber, dass es keine Testpflicht geben werde, da dies allein rechtlich schon nicht zulässig wäre.

Anders sieht es da beim Impfen aus. Auch hier betonte der Landeschef, dass es zwar keine Impfpflicht geben werde. Er sprach aber davon, dass Geimpfte durchaus mehr Rechte und mehr Freiheiten haben sollen. Damit es mit dem Impfen schneller vorangehe, setze der Freistaat ab April verstärkt darauf, auch Hausärzte in den Impfvorgang einzubinden. Die Gespräche dazu führe Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bereits, so Söder. Nur an ausreichend Impfstoffdosen könne der Plan noch scheitern. Bayern will damit vor allen anderen Bundesländern auf eine Impfbeteiligung der niedergelassen Ärzte setzen.

Corona in Nürnberg: Söder will mit der Impfmöglichkeit in Arztpraxen vorlegen

Update 12.03 Uhr: Der Inzidenzwert ist in Nürnberg über 100 gestiegen. OB König erklärte noch einmal die Konsequenzen, die der Anstieg mit sich bringt. Für die Schulen sei der Wert am heutigen Freitag entscheidend. Deshalb blieben die Schulen in der kommenden Woche zu. Erst ein konstanter Wert über 100 über mehr als drei Tage in Folge habe auch Folgen für den Einzelhandel. Dann könne es auch kein Click & Meet mehr geben, so König.

Update 11. 59 Uhr: Es soll ab kommender Woche verstärkt an Schulen getestet werden. Ähnlich wie in Nürnberg soll es Testangebote direkt an den Schulen geben. Ältere Schüler dürfen auch zu Hause einen Schnelltest durchführen. Söder beklagte aber die Testbereitschaft der Schüler und Lehrkräfte. Es gebe keine Möglichkeit eine Testpflicht zu erlassen. Daher appellierte er an die Betroffenen sich freiwillig testen zu lassen.

Update 11.55 Uhr: Söder will rechtzeitig und früh mit den Hausarztpraxen sprechen, damit es dort ab April mit dem Impfen losgehen kann. Es fehle aber im Augenblick noch an Impfstoff. Man wolle aber mit dem Vorstoß, über die niedergelassenen Praxen gegen Corona zu impfen, auch als Vorbild für die anderen Bundesländer dienen, so Söder.

Corona in Nürnberg: Söder will Freiheiten für Geimpfte - lehnt aber Impfzwang ab

Update 11.52 Uhr: „In Nürnberg läuft alles super“, lobte Söder seine Heimatstadt. Dennoch liegt der Inzidenzwert in Nürnberg wieder über 100. Deshalb beschloss die Stadt ab kommender Woche wieder in den Distanzunterricht zurückzukehren.

Update 11.49 Uhr: Ein weiterer wichtiger Punkt zur Pandemie-Bekämpfung seien die Tests. Mit Schnelltests könne es viele Lockerungen geben. Auch in Bereichen wie Kultur und Gastronomie könne es nur Öffnungen mit Schnelltests geben. Söder sprach auch von einer Testbescheinigung, mit der man dann für kurze Zeit mehr Freiheiten erhält.

Update 11.45 Uhr: Markus Söder hat die Pressekonferenz eröffnet. Er steht vor der Eingangstür des Sigena-Gymnasiums in Nürnberg. Zunächst spricht der Ministerpräsident übers Impfen. Man sei mit dem Impfen der älteren Menschen und Heimbewohner weitestgehend durch. Jetzt will man sich mit der Hilfe der Hausärzte breiter aufstellen, um noch mehr Menschen impfen zu können. Es brauche auch einen Impfpass, damit ein Geimpfter „nicht dieselben Einschränkungen hat, wie jemand der nicht geimpft wurde“. Aber Söder betont noch einmal, dass es keine Impffplicht geben werde.

Corona in Nürnberg: Verfolgen Sie die Pressekonfrenz noch einmal im Video

Corona in Nürnberg: Söder spricht auf einer Pressekonferenz

Update vom 12. März, 11.34 Uhr: In wenigen Minuten werden Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Pressekonferenz abhalten. Zuvor haben sie sich das Testkonzept an einem Gymnasium in Söders Heimatstadt Nürnberg angeschaut.

Update vom 12. März, 10.56 Uhr: Kaum hatte die Stadt die Inzidenzmarke von 100 gerissen, wurden auch schon neue Maßnahmen beschlossen. Eigentlich sollten ab kommenden Montag, 15. März, wieder mehr Schüler in den Wechselunterricht kommen, doch daraus wird erst einmal nichts. Wie die Stadt in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt gab, gehen alle Klassen - bis auf die Abschlussklassen - von Montag an wieder in den Distanzunterricht. Dies soll auch die gesamte kommende Woche so bleiben. Für die Kitas in Nürnberg heißt das, ebenfalls zurück in den Notbetrieb. In der kommenden Woche wird dann anhand der Corona-Lage entschieden, wie es mit dem Unterricht und der Betreuung in den Kindertagesstätten weiter geht.

Corona in Nürnberg: Ministerpräsident Söder besucht Gymnasium

(Erstmeldung 12. März) Nürnberg - Die Corona-Lage in der zweitgrößten Stadt Bayerns ist weiterhin angespannt. Seit Tagen tänzelt der Inzidenzwert um die 100 herum. Um der Pandemie Herr zu werden, predigen Politiker und Virologen seit Wochen dasselbe. Nur Testen und Impfen würden einen sicheren Weg aus der Krise bieten. Und so schaut Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) heute auch in seiner Heimtatstadt Nürnberg* vorbei, um sich das Schnelltest-Konzept an einem Gymnasium zeigen zu lassen.

Gemeinsam mit seinem CSU-Kollegen und Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Marcus König, besucht Söder heute das Sigena-Gymnasium im Zentrum der Stadt. Er will sich ansehen, wie das Testkonzept konkret an einer Schule gehandhabt wird. An dem Gymnasium werden regelmäßig Corona-Schnelltests* an den Lehrkräften, den Schülern und auch am Personal der benachbarten Kindertagesstätten durchgeführt. Bisher sollen nur Kinder über 15 Jahren einen regelmäßigen Test durchführen. Doch schon ab kommender Woche dürfen sich auch Jüngere testen lassen. Das gab der Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch ebenfalls bei einem Schulbesuch bekannt. Nach der Stippvisite geben Söder und König noch eine Pressekonferenz, die Sie bei uns live ab 11.30 Uhr mitverfolgen können.

Nürnberg: Corona-Inzidenz knackt die 100er-Marke

Ob es überhaupt weiterhin Präsenzunterricht an Nürnbergs Schulen geben wird und ob dieser wie geplant am kommenden Montag auch für niedrigere Jahrgangsstufen ausgeweitet wird, hängt ganz konkret vom Inzidenzwert ab. Dieser lag jetzt mehrere Tage hintereinander unter der entscheidenden Marke von 100. Heute riss er die Marke erstmals wieder. Die Stadt meldete dem Robert-Koch-Institut* (RKI) einen 7-Tage-Inzidenzwert von 100,3. Neu infiziert haben sich in den vergangen 24 Stunden 154 Menschen. Vier sind an oder mit einer Covid-19-Infektion gestorben.

Von dem Inzidenzwert von 100 hängt sehr viel ab. Sollte er in Nürnberg* nun drei Tage in Folge über die 100 rutschen, hat die Stadt bereits angekündigt, erneut Maßnahmen ergreifen zu wollen. Unter anderem könnte dann die Ausgangssperre wieder eingeführt werden. Auch ein Rückgang zum Distanzunterricht wäre dann durchaus denkbar. Ebenfalls könnte das Tragen von Masken in bestimmten Bereichen der Innenstadt wieder ausgeweitet werden. Erst am 9. März hatte man noch die betroffenen Zonen verkleinert und die Zeit, an der die Maskenpflicht gilt, verringert. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Weitere Nachrichten aus Nürnberg und der Region bekommen Sie immer aktuell bei uns. Über die aktuelle Corona-Lage in Bayern können Sie sich ebenfalls aktuell bei uns informieren.

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa

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