Corona-News zum Nachlesen

Corona in Nürnberg: Sieben-Tage-Inzidenz schnellt nach oben

  • vonTanja Kipke
    schließen

Nürnberg möchte Modellstadt werden. Aktuell steigt die Sieben-Tage-Inzidenz - das RKI meldete einen Wert von über 180.

  • Markus Söder* kündigt bayerischen Corona-Impfgipfel an. (Update vom 26. März, 16.35 Uhr)
  • Aufgrund der hohen Inzidenz bleiben Kitas weiterhin im Notbetrieb. (Update vom 26. März, 13.30 Uhr)
  • Die Inzidenz schnellt nach oben (siehe Update vom 28. März, 10.44 Uhr).
  • Dieser News-Ticker ist beendet. Alle aktuellen News finden sie hier.
  • Übrigens: Die wichtigsten Geschichten aus dem schönen Nürnberg gibt‘s jetzt auch in unserem brandneuen, regelmäßigen Nürnberg-Newsletter.

+++ Dieser Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 29. März finden sie hier.+++

Update vom 28. März, 10.44 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg steigt und liegt aktuell bei 185,4 (Stand 3.09 Uhr). Am Freitag hatte das RKI einen Wert von 150,3 gemeldet. Im benachbarten Fürth liegt die Inzidenz bei 152,5.

Update vom 26. März, 16.35 Uhr: Nach Angaben von Sitzungsteilnehmern hat Ministerpräsident Markus Söder in einer Schalte des CSU*-Vorstands einen Corona-Impfgipfel für nächsten Dienstag angekündigt. Demnach will die Staatsregierung mit Vertretern von Landkreistag, Städtetag, der Vereinigung bayerischer Wirtschaft und Hausärzten beraten, wie die Impfungen gegen das Coronavirus schneller möglich werden. Das berichtet die Deutsche Presseagentur (dpa). Bayern erwartet im April rund 2,3 Millionen Impfdosen. Die Impfzentren sollen davon etwa 1,4 Millionen Einheiten bekommen, die Arztpraxen 942.641. Ab 1. April werden die Arztpraxen schrittweise in das Impfmanagement aufgenommen.

Nürnberg: Aufgrund der hohen Inzidenz bleiben Kitas weiterhin im Notbetrieb

Update vom 26. März, 13.30 Uhr: Jeden Freitag entscheidet sich, ob die Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kindertagespflege ihren Betrieb in der darauffolgenden Woche wieder aufnehmen können. Dies sieht die 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vor. Da der Inzidenzwert immer noch weit über 100 liegt, gilt auch in der nächsten Woche weiterhin der Notbetrieb. Das teile die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung mit. Am Freitag der kommenden Kalenderwoche wird erneut entschieden, ob eine Öffnung in der übernächsten Woche möglich sei.

Nürnberg: Inzidenzwert kletterst erstmals über 150er-Marke

Update vom 26. März, 10.30 Uhr: Erstmals hat der Inzidenzwert in Nürnberg die 150er-Marke überschritten. Laut RKI liegt er heute bei 150,3. Das sind rund sechs Punkte mehr als am Vortrag. 141 Menschen haben sich innerhalb der letzten 24 Stunden neu mit dem Coronavirus infiziert. Damit kommt die Stadt Nürnberg auf eine Gesamtzahl von 26.115 Infizierten.

Nürnberg möchte Modellstadt werden - Corona-Lockerungen bald möglich?

Update vom 26. März, 10.15 Uhr: Ministerpräsident Markus Söder* hat angekündigt, nach Ostern in acht Modellregionen das vorsichtige Zurückfahren der Corona-Regeln zu testen. In jedem Regierungsbezirk soll dazu eine Stadt ausgewählt werden und in Oberbayern sogar zwei - aufgrund der Größe des Bezirks. Auch Nürnberg möchte eine dieser Modellstädte werden. Um eine der Städte werden zu können, muss der Inzidenzwert zwischen 100 und 150 liegen. In Nürnberg tänzelt er seit einer Woche zwischen 140 und 150 herum.

In den ausgewählten Kommunen soll getestet werden, inwieweit Öffnungsschritte auch bei höheren Infektionszahlen möglich sind. Oberbürgermeister Marcus König sieht vor allem Möglichkeiten im Kulturbereich. Man könne mit dem Staatstheater oder der Großen Meistersingerhalle beginnen und ein kulturelles Angebot schaffen. Denkbar wäre auch, die Außengastronomie zuzulassen. König habe bereits mit dem bayerischen Gesundheitsminister telefoniert und auch ein Brief an den Ministerpräsidenten sei verschickt worden.

Verschärfte Regelungen gelten ab Samstag auch im Nürnberger Land

Update vom 25. März, 15.20 Uhr: Das Robert-Koch-Institut* (RKI) meldet für den Landkreis Nürnberger Land am Donnerstag (25. März) den dritten Tag in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 100. Daher tritt am Samstag nun auch im Landkreis die sogenannte Bayerische „Notbremse“ in Kraft, wie das Landratsamt mitteilte. Diese beinhaltet strengere Regeln in unterschiedlichen Bereichen. Für die Stadt Nürnberg gelten die verschärften Regeln schon seit 16. März. Landrat Armin Kroder appelliert in der Mitteilung an die Bevölkerung: „Das Infektionsgeschehen nimmt nun spürbar zu, es ist wichtiger denn je, dass wir uns alle an die geltenden Beschränkungen und Hygieneregeln halten, um die dritte Welle in den Griff zu bekommen. Das Mitwirken jedes Einzelnen ist hier gefragt“. Die neuen Regeln im Überblick:

  • Zwischen 22 und 5 Uhr gilt wieder eine nächtliche Ausgangssperre.
  • Kontaktbeschränkungen: Treffen mit nur einer weiteren Person außerhalb des eigenen Haushaltes erlaubt. (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet)
  • „Click and Meet“ in Geschäften entfällt - Abholen vorbestellter Ware weiterhin möglich.
  • Blumenläden, Buchhandlungen, Baumärkte und alle Geschäfte der Grundversorgung dürfen geöffnet bleiben. Auch Friseure bleiben weiterhin offen.
  • Schulen gehen wieder in den Distanzunterricht - bei Kitas gilt der Notbetrieb.
  • Sport in festen Gruppen nicht mehr erlaubt - nur noch kontaktfreier Sport möglich.
  • Bibliotheken und Archive können unter den bisherigen Bedingungen geöffnet bleiben. Es gelten unter anderem FFP2-Maskenpflicht und Abstandsregeln.

Landkreis Nürnberger Land: Erste Hausarztpraxen erhalten Impfstoff

Update vom 25. März, 13.30 Uhr: Die ersten Hausarztpraxen im Nürnberger Umland haben Impfdosen erhalten. Dies gab das Landratsamt in einer Pressemitteilung bekannt. Am Dienstag haben acht Arztpraxen im Landkreis vom Impfzentrum in Röthenbach Impfdosen bekommen, um damit im Laufe der Woche immobile Patient*innen zu impfen. Darunter zählen Hausarztpraxen in Röthenbach, Burgthann, Altdorf, Ottensoos, Reichenschwand und Kirchensittenbach.

Sie erhielten je zehn Impfdosen des Herstellers Astrazeneca, mit denen sie in den nächsten Tagen immobile oder bettlägerige Patient:innen aus der Gruppe mit der höchsten Priorität impfen, die nicht ins Impfzentrum nach Röthenbach kommen können, heißt es in der Mitteilung weiter. Momentan können Hausbesuche nur mit dem Astrazeneca* Impfstoff durchgeführt werden, da dieser nicht gekühlt transportiert werden müsse, wie die mRNA-Impfstoffe von Biontech* und Moderna*.

Wie der Impfstoff den Praxen und den Impfzentren in Zukunft zugeteilt wird, legen Freistaat und Bund fest. Ab April bekommen die Arztpraxen den Impfstoff nicht mehr vom Impfzentrum, sondern über die üblichen Verteilwege, beispielsweise von den Apotheken. Welcher Impfstoff dann den Praxen und welcher den Impfzentren zugeteilt wird und in welchem Umfang, können weder Landratsamt noch Impfzentrum entscheiden, heißt es weiter. Stattdessen erfolgt die Zuteilung über einen Verteilungsschlüssel, den Bund und Länder aktuell ausarbeiten.

Nürnberg: Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin zwischen 140 und 150

Update vom 25. März, 12.10 Uhr: Es gibt immer noch keine große Veränderung am Inzidenzwert in Nürnberg. Laut RKI liegt er heute bei 144,3. Das sind rund zwei Punkte weniger im Vergleich zum Vortrag. Innerhalb der letzten 24 Stunden haben sich 175 weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Über 2.000 Bürger:innen bekamen im Verlauf des letzten Tages ihre Erstimpfung mit einem Corona-Schutzimpfstoff. Nürnberg kommt somit auf eine Gesamtzahl von 75.068 geimpften Personen, wie die Stadt auf ihrer Homepage bekannt gibt. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen ist um zwei Personen gesunken. Auf den Normalstationen kamen dagegen sieben Infizierte hinzu.

Markus Söder will Öffnungsschritte in acht Modellregionen nach Ostern testen

Update vom 24. März, 16.55 Uhr: Bayern will das vorsichtige Zurückfahren von Corona-Schutzmaßnahmen etwa in Handel oder Kultur nach Ostern in acht Modellregionen testen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch im Landtag an. Es solle aus jedem der sieben Regierungsbezirke eine Stadt oder ein Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von mehr als 100 und weniger als 150 teilnehmen, aus Oberbayern sogar zwei. „Es ist ein mutiges Projekt, aber es passt jetzt genau in die Zeit und Stimmung hinein“, so Söder. „Wir haben jetzt schon mehr Bewerbungen als Möglichkeiten.“

Überraschende Wende bei Corona-Beschlüssen: Merkel nimmt Oster-Lockdown zurück

Update vom 24. März, 16.50 Uhr: Die Kehrtwende am Mittwoch: An Ostern soll es nun doch keine zusätzlichen Ruhetage geben. Das besprachen die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin am Vormittag. Nach massiver Kritik hatte die Kanzlerin kurzfristig eine Bund-Länder-Schalte beordert und darin beschlossen, den Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen. „Wenn möglich, muss man den Fehler noch rechtzeitig korrigieren. Ich glaube, das ist noch möglich.“ Sie wolle nun die Menschen im Land um Verzeihung bitten. Es sei in so kurzer Zeit einfach nicht umsetzbar gewesen. Viel zu viele Fragen offen, so Merkel. Auch wenn die „Osterruhe“ nun nicht kommt, werden die anderen Beschlüsse des Corona-Gipfels vom Montag weiter dazu dienen, die dritte Corona-Welle zu brechen, betont Merkel in ihrem kurzen Pressestatement.

Nürnberg: Ungewöhnlich hohe Zahl an Corona-Toten innerhalb eines Tages

Update vom 24. März, 9.15 Uhr: Der Inzidenzwert in Nürnberg tänzelt weiterhin zwischen 140 und 150 herum. Laut RKI liegt er heute bei 146,8. Neu infiziert mit dem Coronavirus haben sich 110 Personen innerhalb eines Tages. Ungewöhnlich hoch ist hingegen die Zahl an Corona-Toten. Innerhalb eines Tages sind 16 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben, wie die Stadt Nürnberg auf ihrer Homepage bekannt gibt. Die Stadt kommt somit auf eine Gesamtzahl von 839 Verstorbenen. Am gestrigen Dienstag gab es für die über 13.000 Todesopfer der Pandemie in Bayern einen Trauerakt im Bayerischen Landtag.

Nürnberg: Zwei neue dezentrale Impfstandorte eröffnet

Update vom 23. März, 14.50 Uhr: Am vergangenen Wochenende bekamen rund 4000 Menschen in Nürnberg eine Impfdosis verabreicht. Dies gab die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung bekannt. Erstmals seien auch Menschen über 70 und andere Impfwillige der zweiten Priorisierungsgruppe geimpft worden. Die Bayerische Staatsregierung hat ab April die Lieferung stetig steigender Impfstoffmengen angekündigt. Damit könne die Stadt Nürnberg sukzessiv immer mehr Impfangebote in der Fläche machen, heißt es in der Mitteilung weiter. Auch Hausärzte werden dann mit Impfstoffen ausgestattet.

Die Stadt teilte außerdem mit, dass es ab sofort zwei neue dezentrale Impfstandorte gibt. Künftig wird auch im ehemaligen Kaufhaus City Point im ehemaligen Bekleidungsgeschäft NewYorker im 1. Obergeschoss, Pfannenschmiedsgasse 2 / Ecke Breite Gasse 5 und in der Alten KfZ-Zulassungsstelle in der Großreuther Straße 115 b in Großreuth geimpft. Welche Postleitzahl für welches Impfzentrum in Frage kommt, gab die Stadt auch bekannt:

  • Dem Standort im City Point sind die Postleitzahlen 90408, 90403, 90402, 90489 und 90482 zugeordnet
  • Dem Standort in der alten KfZ-Zulassungsstelle sind Bewohner:innen der Postleitzahlen-Gebiete 90427, 90425, 90411, 90409 und 90491 zugeordnet.  
  • Alle Bürger:innen anderer Postleitzahlen bekommen einen Termin in der NürnbergMesse oder werden später auf Wunsch von ihrem Hausarzt geimpft

Angemeldete Personen, denen bereits ein Termin im bisherigen Impfzentrum angeboten wurde oder die schon einen Termin im Impfzentrum vereinbart haben, werden nicht auf die neuen Außenstellen umgelegt. Diese Bürger:innen bleiben beim bisherigen Impfzentrum. Auch die Zweitimpftermine bleiben beim Impfzentrum in der NürnbergMesse. Es wäre ein zu hoher Aufwand für eine entsprechende „Wunsch-Impf-Ort“- Programmierung, wie die Stadt mitteilte.

Außerdem empfehle die Stadt dringend sämtliche im Impfportal eingetragene Impfinteressenten, die bislang keine Einladung zur Impfterminierung erhalten haben, einmal pro Woche ihren Account zu öffnen. Dort solle man sämtliche gemachten Angaben nochmals durchgehen und neu anklicken, um mögliche erweiterte Eingabemöglichkeiten zum Beispiel zu vorhandenen Vorerkrankungen oder zur beruflichen Situation wahrzunehmen. Die Rechtslage der Priorisierungen kann sich auch in Zukunft noch ändern, daher sei es wichtig sein Profil regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren.

Umfrage: Haben Sie einen bevorzugten Impfstoff?

Corona in Nürnberg: Neue Regelungen für Bayern stehen fest - PK beendet

Update vom 23. März, 14.15 Uhr: Markus Söder hat um 12.30 Uhr in einer Pressekonferenz die Umsetzung der neuen Regeln für Bayern erläutert. Söder forderte alle Menschen auf, noch einmal aufzupassen, „Erschöpfung verstärkt die Pandemie“. Deshalb wurde der Lockdown bis zum 18. April verlängert wird. Die wichtigsten Ergebnisse für Bayern nach der Pressekonferenz mit dem Ministerpräsidenten im Überblick:

  • Verschärfter Lockdown über Ostern: Gründonnerstag und Karsamstag werden zu Ruhetagen.
  • Die Inzidenzgrenze (100) für die Ausgangssperre und die Kontaktbeschränkungen bleibt bestehen.
  • Nach den Osterferien sollen alle Landkreise und Städte zusätzlich Schnelltestzentren bekommen.
  • Pilotprojekte im Bereich der Kultur nach Ostern möglich.
  • Q11 und vierte Klassen werden zu Abschlussklassen deklariert und haben auch bei einer Inzidenz über 100 Wechselunterricht. Bei einer Inzidenz von über 100 gilt eine Testpflicht. Bei einer Inzidenz unter 100 sollen alle Jahrgangsstufen wieder in den Wechselunterricht gehen.
  • Am 31. März soll das Impfen in den Hausarztpraxen losgehen.
  • Ab 12. April darf der Einzelhandel auch bei einer Inzidenz unter 100 öffnen - bei höherer Inzidenz gilt „Click & Meet“.
  • Die beschlossenen Öffnungen, wie bspw. bei der Außengastronomie, für Ende März sollen ab 12. April umgesetzt werden.

Nürnbergs Inzidenzwert erreicht neuen Höchstwert seit Ende Januar

Update vom 23. März, 10.05 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nürnberg klettert weiter nach oben und erreicht einen neuen Höchstwert seit Ende Januar. Laut RKI liegt der Wert aktuell bei 149,9. Das sind fast sechs Punkte mehr als am Vortag. Insgesamt gab es innerhalb von 24 Stunden 83 Neuinfektionen. Ein Patient ist in Zusammenhang mit seiner Covid-19-Erkrankung gestorben, wie die Stadt Nürnberg auf ihrer Homepage mitteilte.

Nürnberg: Neue Regelungen nach Corona-Gipfel - Um 12 Uhr spricht Markus Söder

Update vom 23. März, 09.55 Uhr: Gestern Abend (22. März) haben sich Bund und Länder bis in die Morgenstunden um einen gemeinsamen Corona-Kurs beraten. Nach vielen Stunden der Diskussion stehen nun einige neue Regeln fest. Der Corona-Lockdown wird bis zum 18. April verlängert und über die Osterfeiertage gibt es anstatt Sonderregeln, wie über Weihnachten, einen noch strengeren Lockdown. Heute berät sich Markus Söder mit seinem Kabinett. Um 12 Uhr spricht er in einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Kabinettssitzung und stellt die Regeln, noch einmal auf Bayern heruntergebrochen, vor. Hier die Einigung von gestern Abend in einer Übersicht:

  • Lockdown-Verlängerung bis 18. April
  • Scharfe und konsequente Notbremse ab einer Inzidenz von 100 für den jeweiligen Kreis oder die Stadt
  • Keine Lockerungen der Kontaktbeschränkungen für Ostern
  • Ausgangssperren bleiben Ländersache
  • Ein „Super-Lockdown“ über Ostern (1. bis 5. April) soll die Infektionszahlen drücken

Markus Söder mit klaren Forderungen vor dem Corona-Gipfel

(Erstmeldung vom 22. März) Nürnberg - Eigentlich waren im Freistaat für nächste Woche weitere Öffnungen geplant. Allerdings müssen Biergärten, Kinos und Theater wegen der hohen Infektionszahlen weiter geschlossen bleiben. Das hatte das Gesundheitsministerium bereits am Donnerstag mitgeteilt. Am Montag schalten sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel* (CDU) zusammen, um über weitere Schritte in der Pandemie-Bekämpfung und die Regelungen für Ostern zu beraten. Alle Informationen über die aktuelle Corona-Lage in Bayern finden sie immer bei uns.

Markus Söder (CSU) hat am Dienstag bereits klargemacht, dass er weiter einen vorsichtigen Kurs bevorzugt. Die Notbremse müsse für alle Bundesländer gleich gehandhabt werden, so Söder. Mit Blick auf Ostern forderte er vom Bund, eine verbindliche Testpflicht für Urlaubsrückkehrer einzuführen. „Die vielen Reisebuchungen nach Mallorca machen große Sorge. Bayern wird genug Testkapazitäten an den Flughäfen aufbauen und bereithalten. Wir dürfen nichts riskieren“. Auch in Nürnberg ist am Freitag der erste Flieger Richtung Mallorca abgehoben und war restlos ausgebucht.

Kapazitäten in Nürnberger Impfzentrum hochgefahren: 1.300 Impfungen am Tag möglich

Nürnbergs Impfzentrum hat seine Kapazitäten deutlich aufgestockt. Am 19. März hat die Stadt die Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff Astrazeneca wieder aufgenommen. 1300 Impfungen konnten am Wochenende bereits pro Tag durchgeführt werden. Am Donnerstag (25. März) soll es den ersten „langen Impftag“ geben, wie die Stadt Nürnberg* in einer Pressemitteilung bekannt gab. Von 8 bis 20 Uhr könne an diesem Tag geimpft werden. Im Moment laufen die Vorbereitungen für zwei lange Impftage pro Woche im Impfzentrum.

Jeden Mittwoch oder Donnerstag erfährt die Koordinierungsstelle des Nürnberger Impfzentrums, wie viel Impfstoff von welchem Hersteller in der Folgewoche zur Verfügung steht. Auf Basis dieser Angaben werden Termine freigeschaltet, heißt es in einem Bericht von nordbayern.de. Wer impfberechtigt ist, kann sich im Internet-Portal „BayIMCO“ einloggen. Dort werden sowohl der erste als auch der zweite Impftermin vorgeschlagen. Sollte einem der Termin nicht passen, könne man einen anderen Tag eingeben und sehen, ob an diesem noch ein Zeitfenster frei ist, heißt es weiter. Beim Impfstoff hätte man allerdings keine Wahl. Lediglich die Daten geben einen Hinweis darauf, ob Astrazeneca, Biontech oder Moderna zugewiesen wurde. Alle Informationen rund um den Astrazeneca-Impfstoff finden Sie immer aktuell bei uns.

Corona in Nürnberg: Der Inzidenzwert der Stadt bleibt auf hohem Niveau

Die Schulen sind geschlossen, die Kinder im Distanzunterricht. Nur die Abschlussklassen dürfen mit viel Abstand für den Präsenzunterricht in die Klassenzimmer kommen. Die Kitas sind weiterhin im Notbetrieb und Einzelhandelsgeschäfte dürfen ihre Ware nur zum Abholen anbieten. Auch die nächtliche Ausgangssperre gilt seit fast einer Woche wieder. Der hohe Inzidenzwert lässt keine Lockerungen für die Stadt zu. Auch heute (22. März) befindet sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert* weiterhin weit über 100. Laut Robert-Koch-Institut* (RKI) liegt er bei 144,1.

Neu infiziert haben sich in den vergangen 24 Stunden 95 Menschen. Nürnberg* kommt damit auf eine Gesamtzahl von Infizierten seit Beginn der Pandemie von 25.604. Auf Intensivstationen befinden sich weiterhin 27 Patienten, die mit dem Coronavirus* infiziert sind. 85 Infizierte werden in Kliniken auf Normalstationen behandelt, wie die Stadt Nürnberg auf ihrer Internetseite bekannt gibt. Hier ist ein leichter Rückgang von 4 Personen erkennbar. Eine erste Impfdosis haben bislang 69.909 Menschen in Nürnberg erhalten. (tk) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Weitere Nachrichten aus Nürnberg und der Region bekommen Sie immer aktuell bei uns.

Rubriklistenbild: © dpa/ picture alliance/ Peter Kneffel

Auch interessant

Kommentare