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Corona-Infizierter war in zwei Nürnberger Clubs feiern - und hatte mit Hunderten Kontakt

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In zwei Diskotheken in der Frankenmetropole war der Infizierte feiern. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Eine an Corona erkrankte Person hat gemeldet, dass sie vergangene Woche in zwei Nürnberger Clubs feiern war. Die Anzahl möglicher Kontakte ist unendlich.

Nürnberg – Geimpft, getestet, genesen – Wer Clubs, Diskotheken oder Bars besuchen möchte, muss eine dieser Voraussetzungen erfüllen. Trotzdem könnten in zwei Nürnberger* Clubs nun möglicherweise hunderte Leute in Kontakt mit einer Corona*-infizierten Person geraten sein, wie die Stadt in einer Pressemitteilung informiert. Die Person war vergangene Woche in zwei Nürnberger Clubs unterwegs und wurde anschließend positiv auf Coronavirus getestet.

Zudem habe ein auswärtiges Gesundheitsamt die Stadt darüber informiert, dass eine weitere, nicht in Nürnberg gemeldete Person, ebenfalls in einem der beiden Clubs unterwegs gewesen sei. Was können und sollen weitere Besucher der betroffenen Lokale jetzt tun?

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Nürnberg: Personen waren in „Schimanksi“ und „Die Bombe“ unterwegs

Die infizierten Personen hielten sich im Zeitraum von Mittwoch (6. Oktober), 23.50 Uhr bis Donnerstag (7. Oktober) 4.25 Uhr, und am Samstag (9. Oktober 2021) von circa 1 bis 5 Uhr, in Nürnberg auf.

Im Zeitraum von 0.05 bis 6.15 Uhr hielt sich am Mittwoch (6. Oktober) eine infizierte Person im Club „Die Bombe“, Hallplatz 36, auf.

Das Gesundheitsamt hat nach Absprache mit den Clubbesitzern entschieden, die Lokalitäten zu benennen, denn es ist aufgrund der unübersehbaren Zahl an möglichen Kontaktpersonen nicht möglich, mit allen in direkten telefonischen Kontakt zu treten.  Besucherinnen und Besucher, die sich via Luca-App in den genannten Zeiträumen registriert haben, haben über die Luca-App eine Warnmeldung erhalten oder erhalten diese zeitnah.

Nürnberg: Was können Besucherinnen und Besucher tun?

Wer eine Meldung über die Luca-App erhalten hat oder sich in den genannten Zeiträumen in den Lokalitäten aufgehalten hat, wird eindringlich gebeten, sich am Testzentrum am Flughafen testen zu lassen. Beim Testzentrum können die Personen mit der betreffenden „Warnung“ auf der Luca-App vorstellig werden und bekommen einen kostenlosen Test. Die Betreiber des Testzentrums sind über diese notwendige Vorgehensweise unterrichtet worden. Es wird empfohlen, hierfür vorab einen Termin unter https://www.vitotest.de/nuernberg zu buchen, um Wartezeiten zu vermeiden. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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