Oberbürgermeister Marcus König vor einer Plakatsäule in Nürnberg. Vorstellung neuer Corona Kampagne.
+
Oberbürgermeister Marcus König stellt eine crossmediale Kampagne der Stadt Nürnberg zum Thema Corona vor. Ein Teil der Kampagne sind vier Plakatmotive.

News-Ticker

Corona in Nürnberg: Beliebtes Festival abgesagt - Stadt startet Plakataktion zu Corona-Regeln

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
    schließen
  • Jonas Napiletzki
    Jonas Napiletzki
    schließen

Die Corona-Pandemie hat es auch in diesem Jahr wieder geschafft. Erneut findet das Rock-im-Park-Festival nicht statt. Der News-Ticker für die Frankenmetropole.

  • In Nürnberg* liegt die Corona*-Inzidenz bereits seit einiger Zeit unter 100.
  • Die Stadt startete jetzt eine Kampagne zum Thema Corona-Regeln (siehe Update vom 10. März 15.45 Uhr).
  • Wegen der immer noch angespannten Pandemie-Lage wurde jetzt Rock im Park abgesagt (siehe Update vom 11. März, 12.58 Uhr).
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

+++++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 12. März finden Sie hier. +++++

Update vom 11. März, 12.58 Uhr: Die neuen Corona-Zahlen für Nürnberg sind da und die Kurve zeigt wieder leicht nach oben. Die Stadt meldete dem Robert-Koch-Institut* (RKI) am Donnerstag eine Inzidenz von 90,7. Am Mittwoch lag sie noch bei 87,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Neu infiziert haben sich in den vergangenen 24 Stunden laut RKI 104 Menschen. Eine gute Nachricht kommt hingegen von den Krankenhäusern. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten beträgt nur noch 25. Vor einigen Tagen waren es noch weit über 30. Und auch mit den Impfungen geht es gut voran. Es werden stabil über 1000 Menschen am Tag geimpft. Bis heute wurden in Nürnberg 55.474 Impfungen durchgeführt.

Doch selbst das konstante Impfen konnte nicht verhindern, dass das wohl bekannteste Festival Nürnbergs auch dieses Jahr nicht stattfinden wird. Gemeinsam mit seiner Schwester-Veranstaltung Rock am Ring wurde auch Rock im Park aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Auch andere Veranstalter haben nachgezogen und ihre Festivals ebenfalls gecancelt.

Corona: Nürberger OB König will Bürger für Regeln sensibilisieren

Update vom 10. März, 15.45 Uhr: Die Stadt Nürnberg startet ab 12. März eine crossmediale Kampagne mit dem Appell an die Bürgerinnen und Bürger, weiterhin vorsichtig und umsichtig zu sein. Corona sei noch nicht vorbei, auch wenn sich das alle sehnlichst wünschen, so heißt es in einer Pressemitteilung. „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger, auch weiterhin die nächsten Wochen sorgfältig auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten“, sagt Oberbürgermeister Marcus König (CSU). Wenn man sich nicht weiter an die Regeln halte, könnte der Inzidenz-Wert schnell wieder über 100 steigen, was die Schließung von Schulen und Kitas zur Folge hätte. Ziel der Kampagne sei es daher, über unterschiedliche Medien möglichst viele Menschen noch einmal zu sensibilisieren. Die zentrale Leitbotschaft lautet: „Abstand halten – lebenswichtig. Maske tragen – bitte richtig“.

Corona in Nürnberg: Inzidenz sinkt weiter

Update vom 10. März, 10.10 Uhr: In Nürnberg liegt die 7-Tage-Inzidenz am heutigen Mittwoch bei 87,8. Im Vergleich zum Vortag ist der Wert um rund sechs Punkte gesunken. Gemessen an den vergangenen 14 Tagen lässt sich damit erstmals ein leichter Abwärtstrend - unterbrochen von zahlreichen Schwankungen - erkennen. Auch wenn sich die Inzidenz nach wie vor nahe an der Grenze von 100 bewegt, ist die Gefahr einer erneuten nächtlichen Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr (wie sie zuletzt bis 3. März galt) zunächst nicht unmittelbar gegeben. Denn: Gemäß der neuen Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung (BayIfSMV) des Bayerischen Gesundheitsministeriums gelten die strengeren Corona-Beschränkungen beim Übertreten des jeweiligen Inzidenzwertes erst ab dem dritten Tag in Folge. Diese zwölfte Fassung gilt seit dem 8. März.

Sollte Nürnberg den Inzidenzwert von 100 also dreimal in Folge überschreiten, kündigt die Stadt an, ab welchem Tag die zusätzliche Einschränkungen wie eine Ausgangssperre greifen - frühestens jedoch einen Tag nach der Bekanntgabe.

Corona in Nürnberg: Kontaktbeschränkungen, Dienstleistungen und Impfungen - das ist der aktuelle Stand

Da seit 8. März mit Inkrafttreten der neuen Verordnung die Inzidenz zwischen 100 und 50 liegt, dürfen sich aktuell zwei Haushalte mit maximal fünf Personen in der Freizeit treffen. Dabei zählen Kinder unter 14 Jahren nicht zu Personenanzahl dazu. Tattoostudios, Massagepraxen und andere Dienstleistungsbetriebe, die nicht der Hygiene oder Pflege dienen, bleiben gemäß der Verordnung vorerst geschlossen. Museen, Galerien, Zoos und botanische Gärten dürfen wieder Besucher empfangen. Seit Mittwoch empfängt auch der Tiergarten Nürnberg wieder Besucher.

Ingesamt wurden in Nürnberg bis zum 9. März 53 610 (+1.547) Menschen geimpft. Davon haben 17 878 (+457) Einwohner die erste und zweite Impfung erhalten.

Update vom 9. März, 13.10 Uhr: Im Vergleich zum vergangenen Montag (siehe Update vom 7. März, 12.43 Uhr) ist die Inzidenz* in Nürnberg wieder gestiegen. Der Wert liegt aktuell bei 94,1. Wie die Stadt Nürnberg auf ihrer Homepage mitteilt, finden sich aktuell 26 Corona-Patienten auf der Intensivstation. 85 Personen werden in Krankenhäusern auf Normalstationen behandelt.

Am Vortag - Montag, dem 8. März - lag die Inzidenz bei 91.2. Damit ist der Wert auch im Vergleich zum Vortag wieder gestiegen. Hält dieser Trend an, könnte Nürnberg bald über der wichtigen Schwelle von 100 liegen. Sofortige Änderungen in Form von Einschränkungen sollte es auch dann allerdings nicht geben. Erst wenn der Wert von 100 dreimal in Folge überschritten wird, muss von Seiten der Stadt reagiert werden, berichtet Nordbayern.de.

Impfungen erhalten haben außerdem bislang 52.063 Personen in Nürnberg*. Davon haben 17.421 Menschen bereits die erste und zweite Impfung verabreicht bekommen.

Corona in Nürnberg: Inzidenz vorerst auf stabilem Niveau - Schulen bleiben geöffnet

Update vom 7. März, 12.43 Uhr: Die Inzidenz in Nürnberg ist weiter gesunken. Am Samstag lag der Wert noch bei 94,1, am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 82,4. Der Landkreis Nürnberg Land liegt bei 56,8, Erlangen-Höchstadt bei 51,7.

Corona-Inzidenz in Nürnberg sinkt weiter: Wert bleibt unter 100

Update vom 6. März, 16.15 Uhr: Noch scheint Nürnberg mit einem blauen Auge davonzukommen. Die Inzidenz sinkt am Samstag wieder leicht. Das RKI meldet eine Inzidenz von 94,1. Es wurden außerdem 51 Neuinfektionen und drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Doch die Situation in der Frankenmetropole ist sehr volatil. Es könnte durchaus sein, dass der Inzidenzwert in den kommenden Tagen die 100 übersteigt. Sicher ist nur, dass die Schulen in der kommenden Woche sicher geöffnet bleiben.

Corona in Nürnberg: Inzidenz knapp unter 100

Update vom 5. März, 10.30 Uhr: Nachdem der Inzidenzwert* der Stadt Nürnberg den neunten Tag in Folge unter 100 liegt, bleibt die nächtliche Ausgangssperre weiterhin außer Kraft. Ein sinkender Trend lässt sich indes nicht beobachten: Am heutigen Freitag stieg die Zahl, die die Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen darstellt, erneut auf 95,3.

Damit liegt der Wert gefährlich nahe an der wichtigen Marke von 100. Über die bayernweiten Corona-Entwicklungen lesen Sie hier*.

Update vom 4. März, 10.30 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz liegt am heutigen Donnerstag unverändert zum Vortag bei 90,1 - das geht aus Zahlen des Robert Koch Instituts (RKI) hervor. Nürnberg* liegt damit den achten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 100. Die bereits seit gestern aufgehobene nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr ist somit weiterhin außer Kraft gesetzt.

In der Frankenmetropole infizierten sich bisher 23.924 (+118) Menschen nachweislich mit dem Coronavirus*. 790 sind bislang an oder mit dem Virus verstorben. 30 Covid-19-Patienten befanden sich nach Angaben von nuernberg.de am Mittwoch auf Intensivstationen Nürnberger Krankenhäuser - ein Rückgang zum Vortag von zwei Patienten. 96 Infizierte liegen auf Normalstationen - ein Patient weniger als noch am Tag zuvor. Bis zum 3. März wurden in der zweitgrößten Stadt Bayerns insgesamt 44.356 (+1 686) Dosen verimpft. Die erste und zweite Dosis haben bisher 14 970 Einwohner erhalten.

Während der Inzidenzwert* weiter sinkt, hat ein ansässiger Rechtsanwalt vor dem Verwaltungsgericht Ansbach gegen die allgemeine Maskenpflicht in der Nürnberger Innenstadt geklagt. Er hält die Anordnung für unverhältnismäßig und zu pauschal - auch weil der Einzelhandel geschlossen sind. Das Gericht hat dem Anwalt in einem ersten Urteil recht gegeben*. Wie nordbayern.de berichtet, könne die Stadt Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof einlegen. Die Entscheidung zur Aufhebung der Maskenpflicht an vielen Orten, an denen Abstände eingehalten werden können, gilt bis auf Weiteres nur für den Kläger selbst.

Update vom 3. März, 16.58 Uhr: In einem Presseschreiben haben sich der Vorsitzende des Stadtseniorenrats, Christian Marguliés und die Leiterin der Koordinierungsstelle des Impfzentrums, Christine Schüßler, an die Senior:innen der Stadt gewendet. In dem Schreiben geht es vor allem um die Verzögerungen in beim Impfen und die Anmeldung für einen Termin.

In letzter Zeit gab es häufiger Beschwerden, dass es mit der Impfung in der Frankenmetropole zu langsam vorangehe. Man müsse aber bedenken, dass allein in Nürnberg rund 150.000 Menschen, die älter als 60 Jahre sind, leben. Es müssen außerdem zunächst noch etwas mehr als 30.000 zu Hause lebende über 80-Jährige geimpft werden. Bei durchschnittlich 200 bis 450 Erstimpfungen bei Senioren zu Hause nehme das noch eine gewisse Zeit in Anspruch, so Schüßler.

Corona in Nürnberg: Impf-Hotline-Mitarbeiter werden aufgestockt

„Ab April werden die Impfkapazitäten verdoppelt“, berichtet Marguliés. Im Impfzentrum werden derzeit rund 1000 Impfungen täglich durchgeführt. „In allen Pflegeheimen wurde inzwischen einmal geimpft. Jetzt stehen noch Impfungen in den Einrichtungen des betreuten Wohnens und Nachimpfungen in den Pflegeheimen an“, erklärt Christine Schüßler.

Auch die Kritik, dass bei der Anmeldeversuchen über die Impf-Hotlines häufig kein Durchkommen war, nahm sich die Stadt zu Herzen. Man wolle die Zahl der Mitarbeiter von 18 sukzessive auf 60 erhöhen. Derzeit ist die Hotline aber nur gering ausgelastet und es können wieder Anrufe angenommen werden. Marguliés rät jedoch dazu, sich online registrieren zu lassen, auch wenn das für viele Senioren schwierig sei. „Bitten Sie Angehörige, Nachbarn oder vertraute Personen um Hilfe. Jeder kann mit seiner Mailadresse bis zu fünf Personen bei der Online-Registrierung anmelden.“ Ansonsten können Schüßler und Marguliés nur zur Geduld raten. Jeder bekomme seinen Impftermin früher oder später zugewiesen.

Corona In Nürnberg: Ausgangssperre wird aufgehoben

Update vom 3. März, 13.10 Uhr: Die Nürnberger können aufatmen. Die Ausgangssperre im Stadtgebiet, die täglich von 22 bis 5 Uhr gegolten hat, wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben, teilte die Stadt mit. Damit können sich die Bürger schon heute Nacht nach 22 Uhr im Freien aufhalten. Und auch auf die am Donnerstag stattfindenden Gespräche über die Weiterführung des Wechselunterrichts an Grund- und Förderschulen dürfte sich die Entwicklung positiv auswirken. Anfang März mussten die Schüler ja zu Hause bleiben, weil der Inzidenzwert kurzzeitig über die 100 gerutscht war. Jetzt wird von Woche zu Woche die Situation neu bewertet.

Der 7-Tage-Inzidenzwert, den das RKI am Mittwoch gemeldet hat, lag sogar noch einmal deutlich unter dem der Vortage. Nürnberg liegt somit bei 90,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern innerhalb der vergangenen sieben Tage. Am Dienstag waren es noch 97,4. Jedoch erhöhte sich die Zahl der an oder mit Covid-19-Verstorbenen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um weitere 13 auf 786.

Corona in Nürnberg: Hoffen auf den siebten Tag unter 100

Update vom 2. März, 16.30 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz für Nürnberg* ist leicht gesunken und liegt aktuell bei 97,4 (siehe Update vom 2. März, 12.08 Uhr). Damit liegt der Faktor seit sechs Tagen unter dem kritischen Wert von 100. Bleibt die Frankenmetropole auch am Mittwoch (3. März) unter dieser Marke, wird die nächtliche Ausgangssperre in der Stadt wohl aufgehoben.

Nötig, damit die Sperre von 22 Uhr bis 5 Uhr aufgehoben werden kann, ist ein Inzidenzwert von unter 100 - und das für sieben Tage am Stück. Aktuell ist die Vorgabe also beinahe erreicht.

In Kraft getreten war die nächtliche Ausgangssperre am 23. Februar um 22 Uhr. „Nürnberg hat den Inzidenzwert* von 100 überschritten. Die Stadt muss daher entsprechend den Vorgaben des Freistaats wieder eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr einführen“, hieß es deshalb zu diesem Zeitpunkt in einer Mitteilung auf der Homepage der Stadt Nürnberg.

Corona in Nürnberg: Inzidenz knapp unter 100 - Arbeitslosenzahlen leicht gestiegen

Update vom 2. März, 12.08 Uhr: Am heutigen Dienstag hat die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit die neuen Arbeitslosenzahlen für Bayern herausgegeben. Demnach hat Corona wohl merklich einen negativen Einfluss auf die Beschäftigung im Freistaat gehabt - jedoch fällt dieser nicht so hoch aus, wie befürchtet. Im Februar waren 316.632 Menschen ohne Arbeit. Damit liegt die Arbeitslosenquote in Bayern bei 4,2. Im Vergleich dazu lag sie im Februar 2020 - noch vor der Pandemie - bei 3,2. Nichtsdestoweniger hat der Freistaat damit die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Deutschland (6,3).

„In Anbetracht der anhaltenden Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie hält sich der Arbeitsmarkt in Bayern verhältnismäßig robust“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Ralf Holtzwart. „Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage angespannt ist. Die staatlichen Subventionen federn stärkere Auswirkungen ab.“ Viele Beschäftigte sind in Bayern in Kurzarbeit, die Zahl der Anzeigen zur Kurzarbeit ist zuletzt aber wieder gesunken. 

Die Corona-Zahlen in Nürnberg verändern sich hingegen kaum. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken und liegt jetzt laut RKI bei 97,4 (Vortag: 98,2). 773 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Geimpft wurden in Nürnberg bereits 45.531 Menschen und eine Zweitimpfung erhalten haben schon 13.893 Personen. Auf den Intensivstationen werden derzeit 32 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 97 liegen auf Normalstationen.

Nürnberg: 7-Tage-Inzidenz bewegt sich seit Tagen um die 100 herum

(Erstmeldung vom 1. März) Nürnberg - In der zweitgrößten Stadt Bayerns geht das Bangen um die 7-Tage-Inzidenz weiter. Nachdem Nürnberg* am Montag, 22. Februar, die kritische Marke von 100 überschritten hatte, traten verschärfte Corona-Regeln in Kraft. Denn: Liegt die Inzidenz über dieser Zielmarke, ist die betroffene Stadt von zahlreichen Lockerungen ausgeschlossen.

Nürnberg: In der Frankenmetropole gilt eine Ausgangssperre

Wie das Bayerische Gesundheitsministerium erklärt, gibt es für diejenigen Landkreise und Städte eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr, deren 7-Tages-Inzidenz* über 100 liegt - so also auch für Nürnberg seit vergangenem Montag. Nach jedem Überschreiten der Marke entfällt die Ausgangssperre erst dann, wenn die Inzidenz wieder mindestens sieben Tage unter 100 liegt. Zuletzt darüber lag Nürnberg am Mittwoch, 24. Februar.

Folglich ist am heutigen Montag, 1. März, der fünfte Tag in Folge an dem der Wert unter 100 liegt. Grund zum Aufatmen gibt es für die Einwohner aber noch nicht: Zuletzt stieg die Inzidenz nach Angaben des Robert Koch Instituts* (RKI) erneut auf 98,2. Sollte der Wert bis einschließlich Mittwoch, 3. Februar, unter 100 bleiben, könnte die nächtliche Ausgangssperre am nachfolgenden Tag entfallen - steigt sie vor Ablauf der 7-Tages-Frist, wird daraus nichts.

Nürnberg: Schulen überwiegend im Distanzunterricht - Kitas geschlossen

An der Zielmarke 100 hängen aber auch weitere Öffnungen. Nach dem Überschreiten des Werts durften Kitas seit Dienstag, 23. Februar, lediglich eine Notbetreuung anbieten. Seit Montag, 1. März, ist der Besuch der Kitas dank einer Öffnungsklausel wieder für alle erlaubt. Auch alle Grund- und Förderschüler sowie die Abschlussklassen aller weiterführenden und berufsbildenden Schulen dürfen seit diesem Stichtag wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren - je nach Räumlichkeiten jedoch in Form des Wechselunterrichts.

Zwischen Dienstag, 23. Februar, und Freitag, 26. Februar, war der am Montag angelaufene Präsenzunterricht für Grund- und Förderschüler sowie für die Abschlussklassen der Real- und Mittelschulen untersagt worden. In den Räumlichkeiten der Schulen wurden für vier Tage nach Angaben von nordbayern.de lediglich die Abiturklassen Q12, sowie die 12. und 13. Klasse der Fach- und Berufsoberschulen beschult. Präsenzunterricht durften auch bestimmte Abschlussklassen beruflicher Schulen, bei denen noch vor Ostern die Abschlussprüfungen anstehen, abhalten.

Corona in Nürnberg: „Infektionslage diffus“

Der Nachrichtenseite nordbayern.de sagte Britta Walthelm, Gesundheitsreferentin der Stadt Nürnberg, dass die Entwicklung der Zahlen für Nürnberg „nicht absehbar“ gewesen sein. Alle Indikatoren hätten einen guten Trend angezeigt. „Die Infektionslage in Nürnberg ist weiterhin sehr diffus“, sagte Wathelm. Begründet habe sie dies auch mit der schnellen Zunahme der deutlich ansteckenderen Virus-Mutationen*, die mittlerweile 22 Prozent der neuen Corona-Fälle ausmachen würden.

Welche Themen rund um die Stadt Nürnberg interessieren Sie noch? Stimmen Sie ab

Auch im Landkreis Regen schlossen am heutigen Tag alle Schulen ihre Pforten. Diese und die weiteren Corona-Entwicklungen im Freistaat lesen Sie im News-Ticker für Bayern. (nap) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare