Schild für Maskenpflicht in Nürnberg
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Bürger:innen in Mittelfranken werden aufgerufen sich an die Maßnahmen zu halten. (Symbolbild)

Alle können helfen! 

Steigende Corona-Zahlen in Mittelfranken: Oberbürgermeister rufen zur gemeinsamen Pandemiebekämpfung auf 

Die steigenden Corona-Zahlen bereiten den Oberbürgermeistern der Städteachse große Sorgen. Um baldige Lockerungen in Aussicht zu stellen, sollen alle mithelfen. 

Mittelfranken - Die Oberbürgermeister der Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach zeigen sich besorgt über die steigenden Corona-Inzidenzwerte* in der gesamten Region, vor allem in Hinblick auf die Auslastung der Intensivstationen in den Kliniken. Dennoch wollen die Chefs der Rathäuser den Bürger:innen sowie den unter den Beschränkungen stark leidenden mittelständischen Unternehmen durch eine gemeinsame und von der Stadtgesellschaft getragenen Aktion Perspektiven für Öffnungen nach Pfingsten aufzeigen, wie in einer Pressemitteilung am Freitag (23. April) bekannt gegeben wurde.  

Mittelfranken: Erfolg der bisherigen Corona-Maßnahmen blieb aus 

Der bislang praktizierte Wechsel kurzzeitiger Öffnungen und neuerlicher Teilschließungen hat nach Ansicht der Kommunalpolitiker nicht den erwünschten Erfolg gebracht. In zwei Videokonferenzen am Wochenende (17./18. April) und am Montag (19. April) haben die Oberbürgermeister Florian Janik (Erlangen*), Thomas Jung (Fürth*), Marcus König (Nürnberg*), und Peter Reiß (Schwabach) deshalb einen gemeinsamen Appell beschlossen:  

  • 1. Nutzen Sie die Testmöglichkeiten, privat, im Unternehmen und in der Schule.   
  • 2. Halten Sie sich an die Hygieneregeln. Halten Sie vor allem Abstand und tragen Sie Mund-Nasen-Schutz.  
  • 3. Nutzen Sie die Möglichkeit der Impfung, wenn sie Ihnen offensteht.  

Mittelfranken: Alle Bürger sind an der Pandemiebekämpfung beteiligt 

Die Bekämpfung der Corona*-Pandemie müsse zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden. Die meisten Menschen hielten sich erfreulicherweise an die geltenden Regeln. Ohne diesen breiten Rückhalt in der Bevölkerung wäre die Situation kaum noch zu bewältigen.  

Die Unternehmen hätten in großem Maßstab in Hygienemaßnahmen und Unternehmensinfrastruktur investiert, um ihre Belegschaften zu schützen, mobiles Arbeiten zu ermöglichen und das wirtschaftliche Leben und damit den sozialen Zusammenhalt aufrechtzuerhalten. Das Engagement zeige, was die Wirtschaft in kurzer Zeit mit Unternehmergeist und Pragmatismus auf die Beine stellen kann.  

Mittelfranken: Schnelltests sind enorm wichtig für Pandemiebekämpfung

In sehr vielen Unternehmen werde dankenswerterweise auch schon getestet. Eine vorübergehende substanzielle Ausweitung der Testungen wäre ein wichtiger Beitrag zur Pandemiebekämpfung im Sinn der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. Deshalb appellieren die Oberbürgermeister der Region an die Unternehmen, für Mitarbeiter:innen Selbsttests und wo möglich Schnelltests* anzubieten. Ebenso bitten die Oberbürgermeister die Mitarbeiter:innen die angebotenen Tests auch zu nutzen, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und somit Ansteckungen zu verringern.  

Mittelfranken: Aufruf zur Corona-Impfung und Tests bei Kindern

Alle Bürger:innen werden dazu aufgerufen, die mittlerweile stark ausgebauten Testmöglichkeiten in kommunalen und privaten Schnelltestzentren sowie den vielen teilnehmenden Apotheken zu nutzen.  Ebenso bitten die Kommunalpolitiker Eltern, ihre Kinder in den Schulen regelmäßig testen zu lassen. Das konsequente und vermehrte Testen müsse das Virus so weit und so lange wie möglich zurückdrängen, bis allen Bürger:innen ein Impfangebot gemacht werden könne. „Die Impfung bleibt das zentrale Element der Pandemiebekämpfung. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Impfung, wenn sie Ihnen offensteht“, so die Oberbürgermeister in ihrem Appell. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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