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Coronabedingt um ein Jahr geschoben, steht nun der Re-Start an: Fotofestival „facing reality“ startet in Nürnberg. (Symbolfoto)

1. Mai bis 27. Juni 2021

Fotofestival Nürnberg: „facing reality“ zeigt Arbeiten von Künstlern - Auch Pandemie-Bilder dabei

In Nürnberg startet am 1. Mai das Fotofestival „facing reality“. Verschiedene Künstler zeigen Arbeiten, die vor und während der Corona-Pandemie entstanden sind. 

Nürnberg - Eigentlich hätte das erste Fotofestival Nürnberg* schon 2020 stattfinden sollen. Coronabedingt um ein Jahr geschoben, steht nun der erneute Start an: „facing reality“ wird von 1. Mai bis 27. Juni 2021 an verschiedenen Stellen in Nürnberg gezeigt. Zu sehen sind an insgesamt zwölf Spielorten Arbeiten des fotoszene Nürnberg e.V. und seiner Gäste - sobald es die Corona-Regelungen erlauben. Auch im öffentlichen Raum werden Werke präsentiert, die unabhängig vom Pandemiegeschehen besichtigt werden können.

Nürnberg: Fotofestival gibt Einblicke in aktuelle Themen, wie auch die Corona-Pandemie

Fotografie, die sich mit aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen und Strömungen befasst, ist weiterhin im Fokus des ersten Festivals. Arbeiten von Mitgliedern der fotoszene nürnberg e.V. treffen auf fotografische Positionen überregional und international geladener Gäste, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Nürnberg. Daran hat der Re-Start nichts geändert. Corona* forciert die gesellschaftlichen Umbrüche auf vielen unterschiedlichen Ebenen wie zum Beispiel in Kultur, Wirtschaft und gesellschaftlichem Zusammenleben. Das Festival bietet einen Einblick in die Zeit vor der Pandemie, als auch in die pandemische Gegenwart.

Eine virtuelle Ausstellungseröffnung findet am Freitag (30. April) um 19 Uhr statt. Es wird ein Grußwort der Kulturbürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner, eine Einführung der Festivalleiterin Jutta Missbach, eine Begrüßung durch Kulturdirektor Michael Bader sowie einen digitalen Rundgang durch die Ausstellung im Kunsthaus mit Leiter und Kurator Matthias Dachwald geben. Interessierte können über diesen Link teilnehmen: http://go.nuernberg.de/8e42e017.

Nürnberg: Hier werden die Kunstwerke ausgestellt

Bereits ab Festivalstart können Arbeiten der teilnehmenden Fotograf:innen am Bauzaun an der Lorenzkirche und im Stadtpark* Pandemiegerecht besucht werden. Bespielt wird auch das Kunstschaufenster im Glasbau des Künstlerhauses, in der Königstraße 93.

Festivalzentrum ist das Kunsthaus, das sich seit vielen Jahren mit fotografischen Positionen als Schwerpunkt seines Ausstellungsprofils beschäftigt. Dort kann die Ausstellung nach Ende der Corona-bedingten Schließung der Kultureinrichtungen Dienstag, Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und Mittwoch von 10 bis 20 Uhr besucht werden. Die Lauf- und Öffnungszeiten der beteiligten und aktuell ebenso noch geschlossenen Kunstgalerien sowie weiterer beteiligter Einrichtungen sind auf deren Homepages nachzulesen.

Nürnberg: Auch Vorträge, Diskussionen und Filme bei „facing reality“

Ein konzentriertes Rahmenprogramm mit Vorträgen, Filmen und Diskussionen bietet dem Publikum zusätzliche Möglichkeiten, sich mit der Fotografie auseinander zu setzen. Es ist über die Festivalplattform „facing reality‘“ im kino3 des Filmhaus Nürnberg unter www.filmhaus.nuernberg.cinemalovers.de kostenlos zugänglich. Das Filmhaus Nürnberg ist mit seinem Onlinekinosaal kino3 ein wichtiger Partner des Festivals: kino3 wird die Vorträge und digitalen Diskussionsveranstaltungen des Festivals hosten und ein Online-Filmprogramm mit Filmen von Agnés Varda, Wim Wenders, Thomas Schadt, Reiner Holzemer und John Maloof präsentieren. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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