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Nach Corona-Pause: Nürnberger Christkindlesmarkt kann wieder stattfinden - mit einem Unterschied

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Von: Leyla Yildiz

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Christkindlesmarkt
Allerlei Buden und Lichter werden wieder für eine schöne Stimmung am Christkindlesmarkt in Nürnberg sorgen. Wegen Corona wird es jedoch einige Änderungen geben. © Daniel Karmann/dpa

Nach der Corona-Pause 2020 kann der Nürnberger Christkindlesmarkt wieder stattfinden. Der Wirtschaftsreferent der Stadt hält ihn heuer für gesichert.

Nürnberg - Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit bekannt. Touristenmassen strömten jedes Jahr in die Frankenmetropole, um einmal den berühmten Markt mit eigenen Augen sehen zu können. Doch wegen Corona* machte der Markt 2020 Pause - zu gefährlich war die damalige Situation.

Nach Corona-Pause 2020: Nürnberger Christkindlesmarkt findet wieder statt

Dieses Jahr schaut es jedoch anders aus. Nachdem das bayerische Kabinett am gestrigen Donnerstag (30. September) beschlossen hatte, dass Weihnachts- und Christkindlmärkte wieder stattfinden dürfen, hält der Nürnberger* Wirtschaftsreferent Michael Fraas (CSU) den diesjährigen Christkindlesmarkt für gesichert. Zum Bayerischen Rundfunk sagte er, dass ihm nach dem Kabinettsbeschluss ein Stein vom Herzen gefallen sei. Allerdings gibt es noch einen Vorbehalt für den Fall einer besonders negativen Entwicklung der Infektionslage. Diese Einschränkung hält Fraas für nachvollziehbar, zeigte sich aber optimistisch: „Ich glaube, die Lage ist wesentlich besser als im letzten Jahr.“

Alle weiteren Regeln, die das Kabinett beschlossen hat, finden Sie in unserem Überblick.

Nürnberger Christkindlesmarkt kann wieder stattfinden: Buden verteilen sich

Gedanken über eine mögliche coronakonforme Umsetzung habe sich die Stadt bereits seit dem Frühjahr gemacht. „Wir wollen den machen.“ Wichtigste Maßnahme ist dabei, dass der Markt auseinandergezogen und auf mehrere Plätze verteilt wird. Vor Corona hätten über 180 Buden dicht gedrängt auf dem Hauptmarkt gestanden. „Das ist einerseits wunderschön aber zur Corona-Zeit nicht vermittelbar.“

Fraas zeigte sich überzeugt, dass die Schausteller kommen. Die Ausschreibung habe bereits zum Jahresanfang begonnen und die Betreiber hätten ihre Bescheide. „Die wollen kommen.“ (ly/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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