Zeppelin Bühne des Festivals Rock im Park bei Abenddämmerung.
+
Das Nürnberger Festival „Rock im Park“ wurde offiziell wegen Corona abgesagt.

Auch andere Veranstalter ziehen die Reißleine

Schock für Festival-Fans: „Rock im Park“ offiziell abgesagt - es gibt aber einen Hoffnungsschimmer

  • vonTanja Kipke
    schließen

Es ist offiziell: Die Veranstalter des Nürnberger Festivals „Rock im Park“ haben die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt.

Nürnberg - Es war vorhersehbar und dennoch ist es eine große Enttäuschung für alle Festivalliebhaber. Die Veranstalter der Festivals „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ gaben am Mittwoch auf ihrer Seite offiziell bekannt, dass die Events aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie dieses Jahr nicht stattfinden können. Wie schon im letzten Jahr ließe die weiterhin unsichere Infektionslage Veranstaltungen dieser Größe einfach nicht zu.

Die Enttäuschung der Veranstalter ist groß: „Auch wenn wir uns so sehr gewünscht haben, dieses Jahr mit euch in Nürnberg oder in der Eifel zusammenzukommen, alte und neue Freunde zu treffen, gemeinsam Konzerte zu schauen, zu tanzen und zu feiern, mussten wir jetzt einsehen, dass dies leider nicht möglich ist“. Die Gesundheit aller stehe an erster Stelle, so heißt es weiter.

Nürnberger Rock Festival abgesagt - Umtausch der Karten für 2022

„Lasst uns den Spirit unserer Festivals gemeinsam am Leben halten und jetzt mit Zuversicht und Vorfreude auf 2022 schauen“, der Termin für nächstes Jahr stehe tatsächlich schon fest. Vom 3. bis 5. Juni 2022 kehren die Festivals „so stark wie eh und je zurück“. In den nächsten Wochen solle es wie letztes Jahr wieder eine Online-Plattform geben, bei der man seine Tickets ganz einfach in Tickets für 2022 umtauschen kann. Wer sein Ticket zurückgeben möchte, hat in ein paar Wochen die Möglichkeit die Preisrückerstattung zu beantragen. Auch andere große Festivalbetreiber haben ihre Festivals für dieses Jahr abgesagt, unter anderem die Betreiber des „Southside“- und „Hurricane“-Festivals sowie das „Deichbrand“ und das „SonneMondSterne“ müssen dieses Jahr wieder ausfallen.

Nürnberger Frühlingsvolksfest: Nach Absage Alternativkonzept möglich?

Nach der offiziellen Absage des Frühlingsvolksfestes, gab die Stadt Nürnberg heute bekannt, das ein Alternativkonzept in Planung sei. Oberbürgermeister Marcus König (CSU) kündigte an, er setze sich für einen temporären Freizeitpark auf dem Volksfestplatz in Nürnberg* ein. Unter Berücksichtigung der Infektionsschutzverordnung könne eine Art „Pop up“-Veranstaltung möglich sein. Dieses Konzept könne Schaustellern eine Alternative zu den coronabedingt entfallenen Volksfesten und Kirchweihen bieten.

Schon im letzten Jahr sei dieses Konzept erfolgreich in einigen Bundesländern erprobt worden. Auch die Schausteller bräuchten in diesen Zeiten Planungssicherheit, da sie nicht wie viele andere Branchen spontan öffnen können, sondern auf „Feste und öffentliche Vergnügen“ angewiesen sind, heißt es in der Mitteilung weiter. „Die Schausteller sind Profis – auch beim Infektionsschutz. Das haben sie bereits vergangenes Jahr mit den ,Nürnberger Sommertagen‘ bewiesen“, so wird Nürnbergs Wirtschafts- und Wissenschaftsreferent Dr. Michael Fraas in der Mitteilung zitiert. Die Nürnberger können sich also vielleicht doch auf ein Volksfest freuen. (tk) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Weitere Nachrichten aus Nürnberg und der Region bekommen Sie immer aktuell bei uns.

Auch interessant

Kommentare