Zuhause testen gilt nicht!

Testpflicht und Notbetreuung: So läuft der Betrieb an Nürnberger Schulen nach den Osterferien ab

Nürnberger Schulen unterrichten auch nach den Osterferien weiter im Wechsel- und Distanzunterricht. Zusätzlich soll es auch weiter Notbetreuung geben.

Nürnberg - Am Montag (12. April) ist der offizielle erste Schultag nach den Osterferien. Die Stadt Nürnberg* hat nun angekündigt, wie der Schulbetrieb ablaufen soll. Auch nach den Ferien unterrichten die Nürnberger Schulen laut einer Pressemitteilung des Rathauses im Wechsel- und Distanzunterricht, jedoch mit einigen Neuerungen. 

Nürnberg: Wechsel- und Distanzunterricht nach den Ferien - Testpflicht bei Präsenzunterricht 

Bisher wurden nur die Schüler:innen der Abschlussklassen im Wechselunterricht unterrichtet, nun kommen auch Schüler:innen der vierten bis elften Jahrgangsstufe hinzu. Die vom Robert-Koch-Institut* (RKI) ermittelte Sieben-Tage-Inzidenz* für Nürnberg liegt weiterhin über 100. Am Freitag (9. April) lag der Wert bei 162,2. Aufgrund dessen erhalten alle weiteren Lernenden in Nürnberg weiterhin Distanzunterricht. 

Wer den Präsenzunterricht oder die Notbetreuung besucht, ist dazu verpflichtet, eine Mund-Nasen-Maske zu tragen sowie einen PCR-, Schnell- oder Selbsttest* vorzulegen. Diese Regelung gilt unabhängig vom Inzidenzwert. Testmöglichkeiten bestehen in den Schulen in Form von Selbsttests unter Aufsicht der Schule oder in Form von PCR- oder POC-Antigenschnelltests, die von medizinisch geschultem Personal in den Testzentren, Apotheken oder beim Arzt durchgeführt werden. Ein zu Hause durchgeführter Selbsttest reicht hingegen nicht aus, ist in der Mitteilung zu lesen. 

Nürnberg: Schulen haben ausreichend Selbsttests zur Verfügung 

Für Schüler:innen sowie schulisches Personal sind in den Schulen ausreichend Selbsttests an den Schulen verfügbar, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Stadt Nürnberg habe sich dazu entschlossen, weiterhin medizinisches Personal als Unterstützung bei der Durchführung der Selbsttests an den Schulen einzusetzen. Die Lehrkräfte sowie Schüler:innen sollen durch das medizinische Fachpersonal im Umgang mit den Selbsttests beraten und geschult werden. 

Schulreferentin Cornelia Trinkl sagt dazu: „Mehr testen heißt mehr Sicherheit. Und es ist wichtig, dass die Schulen hier begleitet werden, um Unsicherheiten abzubauen.“ Ihr herzlicher Dank gelte den Ärzten, Hilfsorganisationen und Lehrkräfte, „die durch die Aufsicht beziehungsweise Unterstützung bei der Testung die Wahrscheinlichkeit deutlich steigern, dass ein sicherer Präsenzunterricht stattfinden kann“.

Nürnberg: Auch Kitas weiterhin in Notbetrieb 

In der kommenden Woche von Montag (12. April) bis Freitag (16. April) gilt auch in Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kindertagespflege in Nürnberg weiterhin nur der Notbetrieb. Am kommenden Freitag (16. April) entscheide man laut Mitteilung auf Grundlage des Inzidenzwertes erneut, welcher Betrieb an Schulen sowie Kindertageseinrichtungen möglich sei. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © dpa/ picture alliance/ Marijan Murat

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